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Altbausanierung Wiendie alles erneuertaußer dem Charakter.

Vom ausführenden Bauunternehmen — nicht vom Vermittler.

Eine Altbausanierung in Wien kostet 900 bis 1.800 Euro pro Quadratmeter bei einer Wohnung, 1.000 bis 2.500 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche beim ganzen Haus. Holztramdecken, Kastenfenster, Stuck und Leitungen ohne Bestandspläne bestimmen den Aufwand – nicht die Ausstattung.

Eine Altbausanierung in Wien kostet 900 bis 1.800 € pro Quadratmeter bei einer Wohnung. Für ein ganzes Gründerzeithaus rechnet man 1.500 bis 3.000 € pro Quadratmeter Nutzfläche, im Rahmen einer geförderten Sockelsanierung. Eine 90-m²-Altbauwohnung liegt damit bei 81.000 bis 162.000 € netto. Den Aufwand bestimmen Holztramdecken mit begrenzter Tragfähigkeit, Kastenfenster, erhaltenswerter Stuck, Leitungen ohne Bestandspläne und Schadstoffe aus mehreren Bauepochen. Bauzeit 8 bis 20 Wochen je Wohnung, 6 bis 18 Monate beim Haus.
◆Wir sind das bauausführende Unternehmen ◆Festpreis nach ÖNORM◆Eigenes Bau-Team◆3 Mio. € Haftpflicht◆Sitz Wien 1210


Altbausanierung Wien aus einer Hand

Die Sanierung eines Wiener Altbaus bringt viele Gewerke zusammen — und genau da liegt die Herausforderung. Wir sind das bauausführende Unternehmen und koordinieren den gesamten Ablauf, von der Entkernung bis zur bezugsfertigen Übergabe.

  • Ein Vertragspartner — Sie beauftragen einen, wir bringen alle Gewerke zusammen und verantworten den Ablauf.
  • Reglementiertes über Partner — Statik und Baumeisterleistungen (§ 94 Z 5 GewO), Elektro (§ 94 Z 16), Gas/Sanitär (§ 94 Z 25) und Fliesen (§ 94 Z 38) laufen über konzessionierte Partnerbetriebe.
  • Selbst ausgeführt — Entkernung, Trockenbau, Estrich, Abdichtung und Malerarbeiten machen wir mit eigenen Leuten.
  • Festpreis nach ÖNORM B 2110 — schriftlich nach Begehung, nachvollziehbar Position für Position.
  • Erfahrung im Gründerzeitbestand — Holztramdecken, alte Elektrik, Schutzzonen: die typischen Wiener Altbauthemen kennen wir.

Marktrichtwerte in Wien — Altbausanierung 2026

Diese Werte sind der Rahmen, in dem sich der Markt bewegt. Sie stammen aus öffentlich zugänglichen Kostenaufstellungen von Fachportalen und Ratgebern. Wir nennen sie hier, damit Sie unser Angebot einordnen können — nicht, um uns damit zu vergleichen.

Untere Marktspanne Österreich

800 – 1.200 €/m²

Wiener Zinshaus / Gründerzeit

950 – 1.500 €/m²

Mit Kernsanierung und Bauteilen vor 1945

1.000 – 2.000 €/m²

Altbauwohnung Wien — Gesamtprojekt

100.000 – 200.000 €

Unsere eigene Erfahrung liegt darüber. Für die Sanierung eines ganzen Gründerzeithauses im bewohnten Zustand rechnen wir mit 1.500 bis 2.000 €/m² Nutzfläche ohne Dachgeschossausbau, bei Generalsanierung im leeren Objekt mit 2.000 bis 3.000 €/m². Die Marktspannen oben stammen aus Ratgebern und bilden häufig einzelne Wohnungen oder Teilsanierungen ab, nicht ein vollständiges Haus mit Fassade, Dach, Steigleitungen und Allgemeinbereichen.

Wichtig zur Einordnung: Spannen sind keine Preise. Wo Sie in der Spanne landen, entscheidet der Zustand der Substanz — Steigleitungen, Elektrik, Bodenaufbau, Statik. Das sieht man erst nach dem Öffnen. Deshalb nennen wir den Preis nach der Besichtigung als Festpreis und nicht vorher als Spanne im Prospekt.

Was kostet Altbausanierung Wien?

Der Preis hängt stark vom Umfang ab — von einzelnen Gewerken bis zur Kernsanierung. Als Orientierung:

Richtpreise Altbausanierung Wien (netto)
Wohnungssanierung800–1.500 €/m²
Kernsanierung1.200–2.000 €/m²
Elektrik erneuern100–150 €/m²
Bad komplettab 12.000 €

Stand 2026 · netto, exkl. 20 % USt. · Richtwerte — im Altbau liegt vieles hinter dem Putz. Endpreis nach Begehung, schriftlich als Festpreis nach ÖNORM B 2110.

Spezifika

Der Wiener Altbau hat Besonderheiten, die jede Sanierung prägen. Darauf achten wir:

  • Holztramdecken — Die typische Wiener Altbaudecke federt, überträgt Schall und trägt kein beliebiges Gewicht — das bestimmt Boden- und Deckenaufbau.
  • Alte Elektrik — Klassische Nullung, zu wenige Stromkreise, kein FI-Schutz — die Elektrik ist im Altbau fast immer komplett zu erneuern, über den konzessionierten Partner.
  • Verkalkte Leitungen — Wasser- und Abwasserleitungen sind oft am Ende ihrer Lebensdauer und werden im Zuge der Sanierung getauscht.
  • Schutzzone & Kastenfenster — In Schutzzonen sind Fassade und historische Kastenfenster oft erhaltenspflichtig — hier redet die MA 19 mit.
  • Feuchte im Sockel — Aufsteigende Feuchte im Erdgeschoß ist ein häufiges Altbauthema und gehört vor dem Innenausbau geklärt.
  • Bewohntes Zinshaus — Sanierung bei laufendem Betrieb verlangt Ablaufplanung, Staubschutz und Kommunikation mit den Bewohnern.

Altbausanierung Wien für Eigenheim, Hausverwaltung & WEG

Wohnungseigentümer

Von der einzelnen Wohnung bis zur Kernsanierung. Wir koordinieren alle Gewerke und liefern einen Festpreis nach ÖNORM B 2110 — ein Ansprechpartner statt vieler Einzelfirmen.

Hausverwaltungen & WEG

Für Sanierungen an Allgemeinflächen — Fassade, Dach, Stränge — liefern wir die dokumentierten Unterlagen für den WEG-Beschluss und koordinieren die konzessionierten Partner.

Bauträger & Investoren

Wer einen Altbau zur Sanierung kauft, will vorher wissen, was baulich geht. Wir liefern belastbare Festpreise mit Bestandsaufnahme; die Statik beurteilt der Baumeister-Partner.

vom Plan bis zur Übergabe

01 Begehung

Wir sehen uns den Bestand an, prüfen Substanz, Feuchte und die vorhandene Technik. Kostenlos.

02 Angebot

Alle Gewerke als Leistungsverzeichnis mit Festpreis nach ÖNORM B 2110.

03 Planung & Koordination

Zeitplan, Gewerke-Abstimmung, nötige Einreichungen über den Baumeister-Partner.

04 Ausführung

Unsere Leute und die konzessionierten Partner arbeiten nach einem abgestimmten Plan.

05 Übergabe

Abnahme, Prüfbefunde der reglementierten Gewerke, Dokumentation.

Komplettsanierung oder Teilsanierung?

Die erste Frage bei einer Altbausanierung in Wien ist immer: Komplettsanierung oder Teilsanierung? Beides hat seine Berechtigung — die Wahl hängt vom Zustand der Substanz, vom Budget und vom Ziel ab. Eine Teilsanierung konzentriert sich auf einzelne Räume oder Gewerke, etwa eine neue Wohnung im Altbau, ein neues Bad oder eine neue Heizung. Sie kostet zwischen 400 und 700 Euro pro Quadratmeter und ist sinnvoll, wenn die Hauptsubstanz noch tragfähig ist und gezielt einzelne Mängel behoben werden sollen.

Eine mittlere Sanierung umfasst zusätzlich Bad und Küche, Elektrik und einen Fenstertausch — sie liegt bei 700 bis 1.000 Euro pro Quadratmeter. Eine Komplettsanierung oder umfassende Sockelsanierung erneuert das gesamte Gebäude inklusive Haustechnik, thermischer Sanierung, Dach und Fassade — die Kosten liegen bei 1.000 bis 2.500 Euro pro Quadratmeter. Bei einem klassischen Wiener Zinshaus mit 1.000 m² Nutzfläche bewegt sich eine Komplettsanierung damit zwischen einer und zweieinhalb Millionen Euro netto.

Skyline Bau berät offen, welche Sanierungstiefe für Ihr Objekt sinnvoll ist. Bei einem Altbau lohnt sich oft die Sockelsanierung, weil sie alle Maßnahmen bündelt — Gerüst, Baustelleneinrichtung und Behördenwege fallen ohnehin an. Die Synergien sind erheblich, und die Kombination mit Förderungen wird einfacher.

Förderung vom wohnfonds_wien und Sanierungsscheck

Wer in Wien einen Altbau saniert, sollte das Förderthema von Anfang an mitdenken — die öffentliche Hand übernimmt einen erheblichen Teil der Kosten. Zwei Schienen sind zentral. Die wichtigste Schiene ist die Sockelsanierung des wohnfonds_wien: Sie unterstützt umfassende Sanierungen von Altbauten und Zinshäusern mit Sanierungsdarlehen und nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Wer einen Wiener Gründerzeit-Altbau umfassend saniert, kommt um diese Förderung nicht herum — sie ist die zentrale Stütze der Wiener Altbausanierungslandschaft.

Die zweite Schiene ist die Bundesförderung: Der Sanierungsscheck des Bundes unterstützt thermische Gebäudesanierungen und den Tausch fossiler Heizsysteme — etwa den Wechsel von einer Gastherme auf eine Wärmepumpe, den Anschluss an die Fernwärme oder die Dämmung der Fassade. Beide Schienen lassen sich kombinieren — wohnfonds_wien für die Substanzerneuerung, Sanierungsscheck für die thermische Sanierung und Haustechnik. In Summe sind Einsparungen von bis zu 40 Prozent gegenüber dem ungeförderten Vorhaben realistisch.

Skyline Bau plant die Altbausanierung von Anfang an mit Blick auf diese Kombination — die Maßnahmen werden so abgestimmt, dass sie die Förderkriterien tatsächlich erfüllen. Das ist Teil der Planungsleistung als ausführendes Bauunternehmen und kostet keinen Aufpreis.

Wertsteigerung durch Dachbodenausbau, Lift und Loggia

Eine Altbausanierung erhält die Substanz — und mit den richtigen Erweiterungen wird sie zur Wertsteigerung. Drei Hebel sind im Wiener Altbau besonders wirksam: der Dachbodenausbau, der Aufzug einbauen Wienszubau und der nachträgliche Anbau von Loggien oder Balkonen. Jede einzelne Maßnahme hebt den Wert spürbar; in Kombination mit der Sockelsanierung entsteht aus einem renovierungsbedürftigen Altbau ein hochwertiges, zeitgemäßes Wohnhaus mit neuem Marktwert.

Der Dachbodenausbau ist der stärkste Wertsteigerungs-Hebel: Aus einem ungenutzten Dachboden entstehen neue Wohnungen auf Neubau-Niveau, oft mit Terrassen und Ausblick. Diese Dachgeschoss-Wohnungen erzielen am Markt Spitzenpreise. Der Aufzugszubau ist der zweite große Hebel — eine Liftnachrüstung wertet die oberen Geschosse erheblich auf und macht das Haus barrierefrei. Der Loggia- und Balkonanbau ergänzt das Trio: Eine Wohnung mit Freifläche ist deutlich mehr wert als eine ohne. Skyline Bau errichtet alle drei als ausführendes Bauunternehmen mit einem Netz konzessionierter Baumeister-Partnerbetriebe.

die Gewerke einer Altbausanierung

Eine umfassende Altbausanierung ist ein Zusammenspiel vieler Gewerke. Wer versteht, welche Arbeiten zusammenkommen, versteht auch, warum die Koordination unter einem Generalunternehmer so viel wert ist. Bei einem Wiener Gründerzeit-Altbau gehören typischerweise dazu: Statik und Tragwerk (Holzdecken-Sanierung, Mauerertüchtigung), Dach (Eindeckung, Dämmung, Spenglerarbeiten), Fassade (Stuck-Restaurierung, thermische Sanierung), Fenster (Kastenfenster-Restaurierung oder Tausch nach Schutzzonen-Vorgabe), Haustechnik (Elektrik, Heizung, Sanitär), Innenausbau (Trockenbau, Estrich, Fliesen, Maler).

Hinzu kommen oft Strangsanierung (Erneuerung der vertikalen Steigleitungen für Wasser, Abwasser, Gas), Mauertrockenlegung (gegen aufsteigende Feuchte), Schimmelsanierung bei feuchten Ecken und die Schadstoffsanierung bei Asbest oder alten Bleifarben. Skyline Bau koordiniert all diese Gewerke unter einem Festpreis nach ÖNORM B 2110 — ein Vertrag, ein Ansprechpartner, ein Termin- und Kostenrahmen. Der Bauherr muss sich nicht durch ein Dutzend Einzelaufträge arbeiten.

Warum Skyline Bau für Ihre Altbausanierung Wien

  • Parlamentsgebäude Wien 1010 — Sanierung 2022 — Im 2. Untergeschoss des österreichischen Parlamentsgebäudes (Dr.-Karl-Renner-Ring 3) wurden Trockenbau-, Maler- und Spachtelarbeiten sowie Bodenertüchtigungen von Skyline Bau ausgeführt. Reglementierte Gewerke — Elektrotechnik (§ 94 Z 16 GewO) und Fliesenlegen (§ 94 Z 38 GewO) — erfolgten durch konzessionierte Partnerbetriebe, koordiniert von Skyline Bau. Auftraggeber: W+R Schirmungstechnik GmbH. Das Referenzschreiben vom 17.10.2022 bescheinigt die Ausführung als qualitativ hochwertig, termingerecht und wirtschaftlich. Referenzschreiben als PDF ansehen
  • Ausführendes Bauunternehmen — Skyline Bau ist die Marke der Bling Bling GmbH, eingeschränkter Baugewerbetreibender nach § 99 GewO. Kein konzessionierter Baumeister. Statik, Planverfassung und MA-37-Einreichung erfolgen über konzessionierte Baumeister-Partnerbetriebe, die wir koordinieren. Sie erhalten deren Befugnisnachweis.
  • Realistische Preise ab 1.150 Euro pro Quadratmeter Innenmalerei — Skyline Bau kalkuliert ehrlich von Anfang an, schriftlich, nach Begehung.
  • Statik-Modell flexibel — Sie bringen Ihren Statiker mit und wir errichten nach seinen Plänen — oder Skyline Bau beauftragt einen externen Partner-Statiker und verrechnet transparent weiter.
  • ÖNORM B 2110 etappenweise — Niemals durchgehende Ausgrabung — immer Bauablaufplan nach Norm. Foto-Dokumentation wöchentlich, mit Nivellement-Protokoll.
  • Foto-Dokumentation wöchentlich — Wöchentlicher Foto-Status online — für Bauherr, Hausverwaltung, WEG-Sitzung, Versicherung. Archiviert für 10 Jahre.
  • Beweissicherung Nachbargebäude — Foto- und Maß-Dokumentation aller angrenzenden Bauten vor Bauausführung — schützt vor unberechtigten Schadensforderungen.
  • Blitzschutz nach OIB 6 — Bei vorhandenem äußerem Blitzschutz Ableitungen und Trennstellen neu angeschlossen — keine Schutzlücken.
  • Festpreis ÖNORM B 2110 — Pauschalpreis schriftlich vereinbart — bleibt auch bei längerer Bauzeit oder Material-Preisanstieg gleich. Pönale-Vereinbarung bei Verzug 80–150 €/Werktag.
  • 3 Mio. € Bau-Haftpflicht — Folgeschäden an Nachbargebäuden abgesichert.
  • Gewährleistung nach ABGB — 3 Jahre auf Bauleistung nach § 933 ABGB. Für die Gesamtleistung haftet die Bling Bling GmbH als ausführendes Bauunternehmen, auch für die Arbeit der konzessionierten Partnerbetriebe.
  • Wiener Altbau-Erfahrung — vom Gründerzeit-Zinshaus mit 30 Parteien bis zum Einfamilienhaus. Referenz-Liste auf Anfrage.

Spezial-Förderungen für Altbau-Eigentümer

  • Raus aus Gas Wien — bis 5.250 € je Wohnung beim Heizungsumstieg, kombinierbar mit Bundes-Kesseltausch bis 17.500 €. Damit oft 20.000–22.000 € Gesamtförderung pro Wohnungseinheit beim Wärmepumpen- oder Fernwärme-Umstieg.
  • THEWOSAN Wien — Zuschüsse für thermische Sanierung (Fenster, Fassade) bis 35 % der Kosten max. 12.000 €.
  • Barrierefreier Umbau Wien — Förderung für Wohnungsanpassungen wie bodenebene Duschen, breitere Türen, Schwellenabbau, bis 7.500 €.
  • wohnfonds_wien Sockelsanierung — bis 40 % bei umfassenden Zinshaus-Maßnahmen.
  • Wohnservice Wien — zentrale Informations- und Antragsstelle. wien.gv.at.

Wiener Altbau-Spezialthemen, die Sanierer kennen müssen

  • Kastenfenster — Wiener Gründerzeit-Standard. Aufarbeitung (Restaurierung der Holzrahmen, neue Beschläge) ist meist günstiger als kompletter Austausch und in Schutzzonen oft Pflicht. Bei Komplett-Tausch: originalgetreuer Nachbau bei Tischler-Werkstätten (Kosten 1.500–3.500 € je Fenster).
  • Fischgrätparkett / Kastenboden — historische Bodenbeläge. Restaurierung durch Abschleifen, Versiegeln, Wachsen oder Ölen. Eichen-Fischgrät wird heute wieder neu verlegt (80–160 €/m²).
  • Stuckdecken — Salonkultur-Erbe. Restaurierung mit Stuckateuren (Tradition), Nachbildung fehlender Elemente mit Silikonform-Abdrücken. Kosten 80–250 €/m² je nach Komplexität.
  • Mauer-Trockenlegung — Wiener Gründerzeit-Häuser haben oft aufsteigende Feuchtigkeit. Lösungen: chemische Injektion, mechanische Sperre, Elektroosmose. Kosten 200–400 €/lfm Mauerlänge.
  • Klassische Nullung — alte Elektrik mit Schraubsicherungen und Stoffleitungen. Kompletter Tausch zwingend bei Strangsanierung — neue Verteilerkästen mit FI-Schutzschalter nach ÖVE/ÖNORM E 8001.
  • Gasthermen-Tausch — Wien fördert massiv den Umstieg. Alternativen: Wärmepumpe (Luft-Luft, Luft-Wasser, Sole-Wasser), Fernwärme-Anschluss (in Wien sehr verbreitet, niederschwellig), Pelletheizung.
  • Hofseitige Gangerschließung — typisches Wiener Zinshaus-Merkmal, Sanierungsbedarf bei Holz-Bestand, Stahl-Konstruktion, Glaserneuerung.

Warum Skyline Bau für Ihren Wiener Altbau?

Erstens — Charme erhalten, modern wohnen. Skyline Bau koordiniert mit Tischlern, Stuckateuren und Bodenleger-Spezialisten — die Original-Substanz bleibt, die Haustechnik wird modern.

Zweitens — Schutzzonen-Routine. Bei MA 19 pflichtige Vorhaben: wir gehen den Weg, ohne dass Sie sich kümmern müssen.

Drittens — alle Förderschienen kombiniert. Raus aus Gas + THEWOSAN + Barrierefrei + Sockelsanierung — bei einer Wiener Altbauwohnung kommen oft 30-40 % staatliche Kostenübernahme zusammen.

Viertens — Subunternehmer bei der Parlamentssanierung 2022. Eine Republik-Referenz an einem der wichtigsten historischen Gebäude.

Rechtlicher Hinweis zur Leistungserbringung:
Die Skyline Bau tritt als ausführendes Bauunternehmen auf. Reglementierte Gewerke — insbesondere Baumeister-Leistungen (§ 94 Z 5 GewO), Planungs- und Statikleistungen, Elektrotechnik (§ 94 Z 16 GewO), Gas- und Sanitärtechnik (§ 94 Z 25 GewO) sowie Fliesenleger-Arbeiten (§ 94 Z 38 GewO) — werden ausschließlich durch entsprechend befugte Subunternehmer und Partnerbetriebe ausgeführt. Ausführende Bauleistungen erfolgen durch im Unternehmensverbund stehende Gewerbetreibende mit aufrechter Berechtigung.

Wiener Gründerzeit-Bausubstanz und typische Sanierungs-Herausforderungen

  • Wiener Gründerzeit-Bauten 1848-1918: Sichtziegel-Wände, Tramdecken (Holzbalken mit Zwischenlage aus Schotter/Ton), Kastenfenster, Stuck-Fassaden, Original-Parkett.
  • Zwischenkriegs-Bauten 1918-1945: Massivziegel, teilweise Beton-Decken, bereits saniert oft.
  • Tramdecken-Statik: Holzbalken-Decken mit Zwischenlage. statische Prüfung durch befugten konzessionierten Baumeister-Partner Pflicht bei neuen Nutz-Lasten.
  • Feuchte-Anfälligkeit im Erdgeschoss: Sockel-Feuchte durch aufsteigende Feuchtigkeit. Horizontal-Sperren-Nachrüstung 145-285 €/lfm.
  • Wärmebrücken bei Fassaden-Übergängen: Kalte-Ecken-Sanierung mit Innendämmung 65-125 €/m².
  • Kastenfenster-Sanierung vs. Fenster-Tausch: Kastenfenster-Original-Erhalt in Schutzzonen Pflicht. Fenster-Sanierung mit Zusatz-Dichtungen 850-1.850 € pro Fenster. kompletter Tausch bei Nicht-Schutzzone möglich.
  • Stuck-Erhalt: Original-Stuck bei Schutzzonen und Denkmalschutz Pflicht-Erhalt. Restaurierungs-Kosten 45-180 €/lfm.
  • Original-Parkett-Erhalt: Fischgrät-Parkett und Landhausdielen-Bestand. Abschleifen und Neu-Lack 35-95 €/m². Ersatz-Verlegung bei fehlenden Teilen 145-280 €/m².
  • Deckenhöhe 3,00-3,80 m im Wiener Altbau: Reddit-Beispiel 3,20 m. Vorteil Wohnraum-Volumen, Nachteil Heizkosten wenn nicht gedämmt.

MA-19-Schutzzonen und Bundesdenkmalamt-Verfahren

  • MA-19-Konsultation Pflicht: bei Schutzzonen-Adresse (1.-9. Bezirk großteils, Teile 10.-19. Bezirk). MA-19-Bestätigung als Voraussetzung für Bauverfahren.
  • Bundesdenkmalamt (BDA)-Verfahren: bei denkmalgeschützten Altbauten. BDA-Bewilligung Pflicht vor Bauphase. Original-Detail-Erhalt zwingend.
  • Fassaden-Original-Erhalt in Schutzzone: Stuck-Erhalt, Kastenfenster-Erhalt, Original-Türen-Restaurierung.
  • Innenraum-Original-Erhalt bei Denkmalschutz: Original-Parkett, Stuck-Decken, Kachelöfen. BDA-Vorklärung Pflicht.
  • Denkmalschutz-Zuschuss durch BDA: bis 30 % der Sanierungs-Bausumme bei denkmalgeschützten Objekten.
  • Schutzzonen-Fenster-Regelung: Kastenfenster-Original-Erhalt oder MA-19-genehmigte Nachbau-Verglasung. kein Standard-Kunststoff-Fenster.
  • Denkmal-Kastenfenster-Sanierung: 1.850-4.500 € pro Kastenfenster mit Original-Restaurierung.
  • MA-19-Vorlauf-Zeit: 6-12 Wochen für Konsultation und Bestätigung vor Bauphase.
  • BDA-Vorlauf-Zeit: 3-6 Monate für Bewilligungs-Verfahren.
  • Skyline Bau-Behörden-Begleitung: unser Bauleiter begleitet MA-19-Konsultation und BDA-Verfahren systematisch. Erstberatung im Erstgespräch kostenlos.

Wiener Altbausanierungs-Reihenfolge in 14 Phasen

  • Phase 1 — Wiener Bestandsaufnahme mit Sachverständigen-Partner: Statik-Analyse, Feuchtigkeits-Messung, Elektro-Bestand-Analyse, Substanz-Foto-Dokumentation, Denkmalschutz-Prüfung.
  • Phase 2 — MA-19-Vorklärung und BDA-Anfrage: bei Schutzzone oder Denkmalschutz. 6-12 Wochen Vorlauf.
  • Phase 3 — Grundriss-Neuplanung mit Original-Detail-Erhalt: Balance zwischen modernem Wohnkomfort und Denkmalschutz-Auflagen.
  • Phase 4 — Einreichplan-Erstellung: bei bewilligungspflichtigen Vorhaben. Ziviltechniker-Erstellung. Kosten 1.850-6.850 €.
  • Phase 5 — Festpreis-Angebot Skyline nach ÖNORM B 2110:2023.
  • Phase 6 — WEG-Beschluss oder Eigentümer-Auftrag: bei Wiener Zinshaus-Konstellation Wohnfonds-Wien-Förderungs-Antrag.
  • Phase 7 — Wohnungs-Auslagerung: Möbel raus. Ersatz-Wohnung 12-24 Wochen bei Kernsanierung.
  • Phase 8 — Entkernung mit Original-Detail-Erhalt: sorgfältige Rückgewinnung Original-Bestände. Foto-Dokumentation vor Abbruch.
  • Phase 9 — Feuchte-Sanierung und Horizontal-Sperre: Sockel-Trocknung, Injektions-Sperre.
  • Phase 10 — Rohbau-Anpassungen: neue nicht-tragende Wände, Statisch relevante Änderungen mit befugtem konzessioniertem Baumeister-Partner.
  • Phase 11 — Rohinstallation (Elektro/Sanitär/Heizung): Fußbodenheizung möglich, Kachelofen-Einbindung als Alt-Wien-Element.
  • Phase 12 — Estrich + Trocknungsphase 4-8 Wochen.
  • Phase 13 — Feinausbau mit Original-Detail-Restaurierung: Stuck-Restaurierung, Kastenfenster-Aufarbeitung, Original-Parkett-Aufarbeitung.
  • Phase 14 — Endabnahme und BDA-Nach-Kontrolle: bei denkmalgeschützten Objekten. Skyline Bau-Gewährleistung 3 Jahre nach § 933 ABGB. Bei verdeckten Mängeln § 1489 ABGB bis 30 Jahre.

Wiener Altbau-Sanierung im Mietvertrags-Objekt

  • MRG § 3 Erhaltungspflicht des Vermieters: Wiener Zinshaus-Vermieter muss Erhaltungs-Sanierungen durchführen.
  • MRG § 8 Abs. 2 Duldungspflicht Mieter: bei nützlicher Verbesserung.
  • MRG § 18 Mietzins-Erhöhungs-Recht: bei nützlicher Verbesserung Vermieter-Anspruch. MA-25-Beratung möglich.
  • MRG § 4 Sanierungspflicht bei denkmalgeschützten Bauten: Erhaltungs-Pflicht besonders bei Schutzzonen und BDA-Objekten.
  • ABGB § 1096 Mietzins-Minderungs-Recht: 40-70 % während Kernsanierungs-Bauphase (typisch 12-20 Wochen).
  • Ersatz-Wohnungs-Pflicht Vermieter: bei kompletter Unbewohnbarkeit während Bauphase.
  • Baulärm-Zeiten: Mo-Fr 07:00-19:00 Uhr, Sa 08:00-15:00 Uhr laut Lärmschutz-Gesetz.
  • Nachbar-Vorab-Info: 4 Wochen vor Bauphase. Aushang im Stiegenhaus.
  • typischer Kosten-Aufschlag bei bewohntem Objekt: 20-40 % Zusatzkosten.
  • Skyline Bau-Zinshaus-Bulk-Sanierung: Bulk-Auftrag bei WEG mit Wohnfonds-Wien-Förderungs-Integration.

Förderungen 2026 für Wiener Altbausanierung

  • Stadt-Wien-Förderungsantrag thermisch-energetische Sanierung: laut wien.gv.at städtische Förderung für thermische Sanierung.
  • Wohnfonds Wien Sanierungsförderung: bei Wiener Zinshaus-Sanierung mit MRG-Bezug.
  • BDA-Denkmalschutz-Zuschuss: bis 30 % der Bausumme bei denkmalgeschützten Objekten.
  • FSW-Barrierefrei-Förderung: bis 6.000 € bei alters-/behinderungsgerechter Anpassung.
  • Kesseltausch-Prämie 2026: bei Umstieg auf Wärmepumpe oder Fernwärme bis 4.500 €.
  • Wärmedämmung-Förderung: bei WDVS-Sanierung Landes-Förderung möglich. aber in Schutzzonen oft eingeschränkt (Innendämmung als Alternative).
  • Fenster-Tausch-Förderung 2026: bei 3-fach-Verglasung mit U-Wert unter 1,1. in Schutzzonen nur bei MA-19-Genehmigung.
  • Sanierungsbonus-Bundesprogramm: gestoppt per 02.02.2026.
  • MA-25-Wohnbauförderung: bei Ersterwerbern mit Erstbezug-Sanierung.
  • Skyline Bau-Fördermittel-Vorbereitung: unser Bauleiter unterstützt Antrag-Vorbereitung. Erstberatung im Erstgespräch kostenlos.
  • Hauskunft Wien: neutrale Beratungs-Institution.
  • Klima- und Innovationsagentur Wien: Beratung für innovative Sanierungs-Projekte.

Finanzierung, Zahlungsplan und Steuer-Vorteil

  • Unser Standard-Zahlungsplan Altbau-Sanierung: 30 % Anzahlung bei Auftragserteilung, 40 % Zwischenzahlung bei Rohinstallations-Fertigstellung, 30 % Schlusszahlung bei Endabnahme.
  • alternativer Zahlungsplan bei Kernsanierung: 20/25/25/30 % 4-Phasen-Plan bei Aufträgen über 200.000 €.
  • Sanierungs-Kredit 2026: Effektiv-Zinssatz 4,5-6,8 % je nach Bonität. Laufzeit 5-25 Jahre.
  • KIM-Verordnung 2025: 40 % Eigenmittel-Anteil, max 35 Jahre Kredit-Laufzeit, 40 % Einkommens-Belastung.
  • ERP-Kredit: zinssubventionierter Kredit bei klima-relevanten Sanierungen.
  • Steuer-Vorteil bei Vermieter-Zinshaus-Sanierung: Werbungskosten-Absetzung § 16 EStG.
  • Steuer-Vorteil bei Eigennutzer: Sonderausgaben bei energetischen Sanierungen nach § 18 EStG.
  • Steuer-Vorteil bei Denkmalschutz-Objekten: Abschreibung § 8 Abs. 2 EStG.
  • Vorsteuer-Abzug 20 % bei Unternehmens-Auftrag.
Prüfen Sie uns

Drei Dinge, die Sie bei jedem Anbieter verlangen sollten.

Was Sie vor Vertragsabschluss von uns bekommen

Am Bau wird viel behauptet und wenig belegt. Diese drei Nachweise sind der Unterschied zwischen einem Versprechen und einer Zusage — und Sie sollten sie von jedem Anbieter verlangen, nicht nur von uns.

1. Die GISA-Zahl

Unsere: 37945732 (Bling Bling GmbH, Baugewerbetreibender nach § 99 GewO). Im GISA öffentlich abfragbar — in dreißig Sekunden geprüft. Ein Betrieb, der die Zahl nicht nennen will, hat einen Grund dafür.

2. Den Befugnisnachweis der Partnerbetriebe

Für Statik (§ 94 Z 5), Elektro (§ 94 Z 16), Gas/Sanitär (§ 94 Z 25) und Fliesen (§ 94 Z 38) setzen wir konzessionierte Betriebe ein. Deren Nachweis bekommen Sie vor Vertragsabschluss — nicht auf Nachfrage, nicht später.

3. Den Festpreis nach ÖNORM B 2110

Mit Leistungsverzeichnis. Darin steht auch, was nicht enthalten ist. Nachträge nur mit Ihrer schriftlichen Zustimmung — mit Fotodokumentation, bevor weitergebaut wird.

Und was wir dokumentieren, sehen Sie sonst nie: Fotos der Rohinstallation vor dem Verschließen der Wände. Die Abdichtung, bevor verfliest wird. Beides verschwindet hinter Putz und Fliese — und beides entscheidet, ob das Objekt in zwanzig Jahren noch dicht ist. Sie bekommen die Bilder bei der Abnahme. Nicht auf Nachfrage.

Ehrlich gesagt

Was wir nicht versprechen.

Vier Dinge, die Sie woanders hören — und bei uns nicht

Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass jemand alles verspricht. Es entsteht dadurch, dass jemand sagt, wo die Grenze ist.

  • „Wir sind die Günstigsten.“ — Sind wir nicht. Wer Trocknungszeiten wegrechnet, die Abdichtung weglässt und die Entsorgung nicht einpreist, ist billiger. Bis zur Schlussrechnung.
  • „Das geht in zwei Wochen.“ — Zementestrich braucht rund 28 Tage bis zur Belegreife. Das ist Physik, keine Verhandlungssache. Wer es trotzdem verspricht, arbeitet gegen die Belegreife — und Sie haben in zwei Jahren hohl klingende Fliesen.
  • „Ich sag Ihnen gleich am Telefon, was das kostet.“ — Nein. Was eine Sanierung kostet, entscheidet der Zustand hinter der Wand. Den sieht man erst nach dem Öffnen. Ein Telefonpreis ist entweder zu hoch — dann verlieren wir den Auftrag — oder zu niedrig, dann kommen die Nachträge.
  • „Wir machen alles selbst.“ — Dürfen wir nicht. Statik (§ 94 Z 5), Elektro (§ 94 Z 16), Gas/Sanitär (§ 94 Z 25) und Fliesen (§ 94 Z 38) sind reglementiert. Wer behauptet, das alles selbst zu machen, hat entweder vier Konzessionen — oder ein Problem.

Altbausanierung — in allen 23 Bezirken und im Umland

Wir sanieren Altbauten in ganz Wien, dazu in Klosterneuburg und im niederösterreichischen Umland — Schwerpunkt Gründerzeit- und Zinshausbestand.

Den größeren Teil davon machen Mehrparteienhäuser aus. Wenn Sie ein ganzes Zinshaus sanieren wollen und nicht nur eine Wohnung darin, gelten andere Zahlen und ein anderer Ablauf: 1.500 bis 3.000 € pro Quadratmeter Nutzfläche, Förderung über den wohnfonds_wien, Bauzeit meist im bewohnten Zustand. Die Einzelheiten zur Zinshaus Sanierung stehen auf der eigenen Seite.

die einzelnen Gewerke

Eine Altbausanierung bringt viele Gewerke zusammen. Zu den einzelnen Bereichen:

Wohnungssanierung Wien

Die einzelne Wohnung — vom Bad bis zur Kernsanierung.

Elektroarbeiten Wien

Die alte Elektrik wird über konzessionierte Partner nach § 94 Z 16 GewO erneuert.

Dämmung Wien

Innendämmung im geschützten Altbau, wo außen kein WDVS erlaubt ist.

Bodensanierung Wien

Neuer Aufbau auf der Holztramdecke mit Trittschallschutz.

Fenster & Türen Wien

Kastenfenster sanieren oder tauschen — in Schutzzonen erhaltenspflichtig.

Sanierung Wien

Der Überblick über alle Sanierungsleistungen.

Wann Sie uns nicht brauchen

Nicht jedes Projekt braucht ein Bauunternehmen. Wir sagen Ihnen bei der Begehung ehrlich, wenn Sie bei uns falsch sind — auch wenn wir damit einen Auftrag verlieren.

Ein einzelnes Gewerk

Wenn nur der Maler kommen soll, brauchen Sie keinen Koordinator. Beauftragen Sie ihn direkt — das ist günstiger.

Überwiegend Statik und Planung

Besteht Ihr Projekt hauptsächlich aus Einreichplanung und statischer Berechnung, gehen Sie direkt zum konzessionierten Baumeister. Ein Bauunternehmen dazwischen ist eine Ebene zu viel.

Technisch intakt, nur alt

Leitungen aus Kupfer, Abdichtung hält, keine Feuchteschäden? Dann reicht eine Renovierung. Sparen Sie sich das Geld.

Warum wir das sagen: Ein Kunde, dem wir eine unnötige Sanierung verkauft haben, kommt nicht wieder und empfiehlt uns nicht weiter. Ein Kunde, dem wir ehrlich gesagt haben, dass sein Bad noch zehn Jahre hält, ruft in zehn Jahren an — und in der Zwischenzeit, wenn im Haus die Strangsanierung ansteht.

das sollten Sie wissen

Damit Sie genau wissen, was auf Sie zukommt, beantworten wir hier die wichtigsten Fragen rund um Altbausanierung in Wien — ehrlich und aus der Praxis eines ausführenden Bauunternehmens.

Was kostet eine Altbausanierung in Wien?

Eine Altbausanierung in Wien kostet je nach Umfang und Zustand grob zwischen 800 und 2.500 Euro pro Quadratmeter. Eine sanfte Sanierung mit Erhalt der Substanz liegt am unteren Ende, eine Kernsanierung mit neuen Leitungen, Elektrik und Grundriss am oberen. Gründerzeithäuser mit Stuck, Kastenfenstern und Tramdecken erfordern besonderes Können — dafür bleibt der Charme erhalten, der einen Wiener Altbau ausmacht.

Sanieren oder abreißen — was lohnt sich?

Bei einem gründerzeitlichen Altbau ist die Sanierung fast immer die bessere Wahl: Die Bausubstanz ist meist massiv und langlebig, ein Abriss oft gar nicht erlaubt (Schutzzone) und der Neubau teurer. Eine fachgerechte Sanierung erhält zudem den Wert und das historische Stadtbild. Nur bei schweren statischen Schäden kann ein Neubau sinnvoller sein — das klärt eine statische Bestandsaufnahme.

Was ist bei Schutzzonen und Denkmalschutz zu beachten?

Viele Wiener Gründerzeithäuser stehen in einer Schutzzone (MA 19) oder unter Denkmalschutz. Dann sind Fassade, Fenster und oft das Erscheinungsbild geschützt — Änderungen brauchen eine Bewilligung. Wir klären vor Baubeginn die Auflagen mit der Behörde, damit es keine Überraschungen gibt, und stimmen Fenster und Fassade auf die Vorgaben ab.

Welche Förderungen gibt es für die Altbausanierung?

In Wien gibt es Sockelsanierungs-Förderungen über den wohnfonds_wien, THEWOSAN für thermische Maßnahmen und „Raus aus Gas“ für den Heizungstausch. Der bundesweite Sanierungsbonus ist Stand 2026 pausiert. Welche Töpfe für Ihr Objekt kombinierbar sind, prüfen wir im kostenlosen Erstgespräch — wichtig ist, Förderungen vor Auftragsvergabe zu beantragen.

Häufige Fragen zur Altbausanierung Wien

Was kostet eine Altbausanierung in Wien?
900 bis 1.800 € pro Quadratmeter bei einer Wohnung, 1.000 bis 2.500 €/m² Nutzfläche bei einem ganzen Zinshaus. Eine 90-m²-Gründerzeitwohnung liegt bei einer Komplettsanierung also bei 81.000 bis 162.000 € netto.
Was kostet die Sanierung einer 100-m²-Altbauwohnung?
Teilsanierung 40.000 bis 90.000 €, Komplettsanierung 90.000 bis 180.000 €, Kernsanierung bis auf den Rohbau 150.000 bis 250.000 € netto. Der Unterschied liegt darin, ob Leitungen, Elektrik und Böden erneuert werden oder nur die Oberflächen.
Was macht den Altbau teurer als den Neubau?
Krumme Wände, die ausgeglichen werden müssen, Holztramdecken mit begrenzter Tragfähigkeit, Leitungen ohne Bestandspläne, Schadstoffe aus mehreren Bauepochen und Raumhöhen über drei Meter, die Material und Zeit kosten. Dazu Baustellen ohne Lagerplatz und ohne Lift.
Was ist eine Holztramdecke und warum ist sie wichtig?
Die typische Geschossdecke im Wiener Gründerzeithaus: Holzbalken mit Fehlboden und Schüttung. Sie trägt 150 bis 250 kg/m² und arbeitet mit der Jahreszeit. Das entscheidet über Estrichaufbauten, Badewannen, Trockenbauwände und Fliesenformate – und gehört geprüft, bevor geplant wird.
Was ist ein Dippelboden?
Eine Sonderform der Holzdecke, bei der die Balken dicht an dicht liegen und miteinander verdübelt sind. Sie trägt mehr als eine gewöhnliche Tramdecke, ist aber ebenso feuchteempfindlich. Beim Öffnen zeigt sich oft Schüttung aus Schlacke oder Bauschutt, die entsorgt werden muss.
Können Kastenfenster erhalten bleiben?
Meist ja, und in Schutzzonen ist es oft die einzige zulässige Variante. Die Sanierung kostet 900 bis 1.800 € je Fenster, mit Isolierglas im Innenflügel 1.400 bis 2.400 €. Der U-Wert verbessert sich damit von etwa 2,2 auf 1,3 – weniger als bei einem neuen Fenster, dafür bleibt die Optik.
Was ist mit dem Stuck an der Decke?
Erhaltenswerter Stuck wird gereinigt, ergänzt und gestrichen – ergänzt durch Abformung vorhandener Elemente, nicht durch Fertigteile aus dem Katalog. Das kostet 90 bis 220 € je Laufmeter, hebt den Wert einer Altbauwohnung aber deutlich mehr, als es kostet.
Wie geht man mit schiefen Wänden um?
Abweichungen von 5 bis 15 cm auf drei Metern sind normal. Ausgleichen kostet Raum: fünf Zentimeter auf beiden Seiten sind zehn Zentimeter weniger Zimmer. Wir messen mit dem Laser und sagen offen, wo sich der Ausgleich lohnt und wo eine Wand krumm bleiben sollte.
Welche Schadstoffe finden sich im Wiener Altbau?
Asbest in Bodenklebern, Eternit und Rohrisolierungen bis 1990, alte Mineralwolle vor 1998, Bleirohre in Häusern vor 1930, teerhaltige Anstriche im Keller, Holzschutzmittel in Dachstühlen der 1960er und 70er, dazu Schlackeschüttung in Decken. Die Beprobung kostet 800 bis 2.500 €.
Was kostet die Elektroinstallation im Altbau?
65 bis 130 € pro Quadratmeter für eine komplette Neuinstallation über einen konzessionierten Elektrotechniker. Bei Altbauten mit Zweileiter-Installation ohne Schutzleiter ist die Erneuerung bis zum Verteiler zwingend – alles andere ist Flickwerk.
Müssen die Steigleitungen mit erneuert werden?
Wenn sie aus verzinktem Stahl oder Blei bestehen: ja, sonst hängt die neue Wohnung an alten Rohren und bekommt braunes Wasser. Das ist Sache des Hauses, nicht der Wohnung – deshalb gehört vor jeder Wohnungssanierung geklärt, wann im Haus die Strangsanierung ansteht.
Wie wird der Boden im Altbau aufgebaut?
Auf einer Holztramdecke wird meist trocken aufgebaut: Schüttung, Systemplatte, Trockenestrich. Das hält das Gewicht bei rund 50 kg/m² statt 100 bei Nassestrich. Wo die Statik es erlaubt, ist Fließestrich die ebenere und günstigere Lösung.
Kann man im Altbau eine Fußbodenheizung einbauen?
Ja, auch auf Holztramdecken – mit Trockensystem und Wärmeleitblechen. Aufbauhöhe ab 50 mm, Kosten 70 bis 140 €/m². Wichtig ist die Abstimmung mit der Wärmequelle: Eine Fußbodenheizung braucht niedrige Vorlauftemperaturen.
Was ist bei Gasthermen zu beachten?
Sie brauchen Verbrennungsluft. Dichte neue Fenster und ein starker Abluftventilator können gefährlich werden. Bei jeder Altbausanierung mit Fenstertausch gehört das mit dem Rauchfangkehrer abgeklärt – das ist kein Formalismus, sondern Lebensgefahr.
Was ist eine Kategorieanhebung?
Die Aufwertung einer Wohnung ohne Bad oder WC von Kategorie D auf A durch Einbau von Bad, WC und Heizung. Sie ist förderfähig und hebt den zulässigen Hauptmietzins – rechtlich wirksam aber erst bei Neuvermietung, nicht im laufenden Vertrag.
Welche Förderungen gibt es 2026?
Für Häuser die Sockelsanierung über den wohnfonds_wien mit bis zu 40 % der förderbaren Kosten, dazu THEWOSAN für thermische Maßnahmen. Für Wohnungen die Wohnungsverbesserung der Stadt Wien. Der Handwerkerbonus des Bundes ist Anfang 2026 ausgelaufen und wurde nicht verlängert.
Altbausanierung: Wann muss der Förderantrag gestellt werden?
Vor Auftragsvergabe und Baubeginn, mit vorliegender Bewilligung. Wer vorher beginnt, verliert den Anspruch vollständig. Das ist der teuerste vermeidbare Fehler bei Altbausanierungen.
Was bedeutet Schutzzone für meine Sanierung?
Jede Veränderung des Erscheinungsbildes vom öffentlichen Raum aus wird von der MA 19 beurteilt: Fassade, Fenster, Dachaufbauten, Balkone. Innen ändert sich nichts. Rechnen Sie zwei bis vier Monate für die Abklärung ein, bevor die Kostenschätzung steht.
Altbausanierung: Brauche ich eine Baubewilligung?
Für Eingriffe ins Tragwerk, Änderungen der Raumaufteilung mit Auswirkung auf Belichtung oder Fluchtwege und Veränderungen am Erscheinungsbild ja, über die MA 37. Reine Oberflächenarbeiten und nichttragende Trennwände in der Wohnung sind frei.
Wie lange dauert eine Altbausanierung?
Wohnung teilsaniert 3 bis 6 Wochen, komplett 8 bis 16 Wochen, Kernsanierung 12 bis 20 Wochen. Bei einem ganzen Haus 6 bis 18 Monate. Dazu kommen Verfahren, wenn eingereicht werden muss.
Altbausanierung: Kann ich während der Sanierung in der Wohnung bleiben?
Bei einer Teilsanierung ja, bei Komplett- und Kernsanierung nicht – dann sind Wasser, Strom und Böden zeitweise nicht verfügbar. Bei Sanierungen im Haus bleiben die übrigen Wohnungen bewohnbar.
Was ist bei Mietwohnungen zu beachten?
Ist die Wohnung unbrauchbar, fällt die Instandsetzung unter die Erhaltungspflicht des Vermieters nach § 3 MRG. Verbesserungen braucht der Mieter mit Zustimmung nach § 9 MRG. Rechnungen und Fotos aufbewahren – sie sind Grundlage für einen Ersatzanspruch nach § 10 MRG bei Auszug.
Wie gehe ich mit Nachbarn und Hausverwaltung um?
Aushang im Stiegenhaus zwei Wochen vorher mit Umfang, Dauer und Ansprechperson. Die Hausverwaltung ist einzubinden, sobald Container, Gerüst, Stiegenhausnutzung oder allgemeine Teile betroffen sind – das ist bei fast jeder Altbausanierung der Fall.
Altbausanierung: Was passiert bei verdeckten Schäden?
Wir stoppen, fotografieren und legen ein Nachtragsangebot vor, bevor weitergearbeitet wird. Im Altbau ist mit 5 bis 12 % Nachträgen zu rechnen. Wer null verspricht, hat sie entweder eingepreist oder wird später nachfordern.
Wer macht Statik und Einreichung?
Konzessionierte Partnerbetriebe nach § 94 Z 5 GewO, die im Angebot namentlich stehen. Wir koordinieren Verfahren und Ausführung, Sie haben einen Vertrag und einen Ansprechpartner.
Lohnt sich ein Dachbodenausbau im Zuge der Sanierung?
Bei Zinshäusern fast immer: Die neuen Wohnungen finanzieren einen erheblichen Teil der Sanierung mit, Gerüst und Verfahren fallen nur einmal an. Kosten 3.000 bis 4.000 € pro m² neuer Nutzfläche. Details auf Dachgeschossausbau Wien.
Was steigert den Wert am meisten?
In dieser Reihenfolge: eigenes Bad statt Badenische, neue Leitungen und Elektrik, dichte Fenster, Lift im Haus, Balkon oder Terrasse. Erhaltener Stuck und alte Türblätter sind Verkaufsargumente – wer sie entfernt, verschenkt Substanz, die sich nicht wiederherstellen lässt.
Sanieren oder abreißen?
Bei Gründerzeithäusern stellt sich die Frage selten: Ihr Abbruch ist bewilligungspflichtig und wird in Schutzzonen faktisch nicht bewilligt. Wirtschaftlich ist die Sanierung mit Förderung meist ohnehin die bessere Rechnung – besonders in Kombination mit einem Dachgeschossausbau.
Altbausanierung: Gibt es einen Festpreis?
Ja, nach Begehung und Bestandsaufnahme, als Leistungsverzeichnis nach ÖNORM B 2110 mit Positionen, Mengen, ausdrücklichen Ausschlüssen, Bauzeitplan und Zahlungsplan nach Baufortschritt.
Altbausanierung: Welche Gewährleistung gibt es?
Drei Jahre nach § 933 ABGB auf die Bauleistung, zehn Jahre auf die Dachabdichtung. Bau-Haftpflicht 3 Mio. €, Nachweis vor Auftragsbeginn.

Glossar & Fachbegriffe

Holztramdecke

Die typische Wiener Altbaudecke aus Holzbalken. Sie federt, überträgt Schall und trägt begrenzt Gewicht — entscheidend für den Boden- und Deckenaufbau.

Kastenfenster

Das historische Doppelfenster. In Schutzzonen oft erhaltenspflichtig und sanierbar statt austauschbar.

Schutzzone

Ein Gebiet mit erhaltenswertem Stadtbild. Sichtbare Veränderungen an der Fassade sind mit der MA 19 abzustimmen.

Aufsteigende Feuchte

Feuchtigkeit, die aus dem Erdreich im Mauerwerk hochzieht — ein häufiges Altbauthema, das vor dem Innenausbau geklärt wird.

ÖNORM B 2110

Die österreichische Norm für Bauverträge — regelt Nachträge, Fristen und Gewährleistung.

Kernsanierung

Die vollständige Sanierung bis auf den Rohbau — Elektrik, Leitungen, Böden, Bäder, oft mit Grundrissänderung.

§ 94 Z 5 GewO

Der Gewerbe-Paragraf für das reglementierte Baumeistergewerbe. Statik und Einreichplanung sind Baumeistern vorbehalten.

Gewährleistung (§ 933 ABGB)

Die gesetzliche Gewährleistung von 3 Jahren auf die Bauleistung. Herstellergarantien laufen getrennt.

Vergleich der Varianten

VarianteWann sinnvoll
TeilsanierungWenn nur einzelne Bereiche erneuert werden — ein Bad, die Elektrik, die Böden. Günstiger und schneller.
KernsanierungWenn die Substanz grundlegend erneuert wird — bis auf den Rohbau, oft mit Grundrissänderung.
Sanierung in EtappenWenn Budget oder Bewohnung eine schrittweise Umsetzung verlangen — abgestimmt geplant.

Referenz-Projekte

Zinshaus-Wohnung, Innere Stadt

Kernsanierung einer Gründerzeitwohnung mit neuer Elektrik und neuen Leitungen über die konzessionierten Partner, Böden und Bad aus einer Hand.

Gründerzeit-Fassade, Ottakring

Fassadensanierung in der Schutzzone in Abstimmung mit der MA 19, mit Erhalt der historischen Gliederung.

Bad- und Strangsanierung, Wieden

Erneuerung von Bad und Versorgungsleitungen im bewohnten Zinshaus, koordiniert mit Sanitär- und Fliesen-Partnern.

Verwandte Leistungen Skyline Bau

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