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Neubau Wiendie Bauzeit ist nichtdas Problem.

Vom ausführenden Bauunternehmen — nicht vom Vermittler.

Ein Neubau kostet in Wien schlüsselfertig 2.400 bis 3.600 Euro pro Quadratmeter, ohne Grundstück. Rohbau 950–1.500 €/m², belagsfertig 1.700–2.400 €/m². Dazu kommen Planung, Anschlüsse und Nebenkosten mit rund einem Drittel der Baukosten.

Ein Neubau kostet in Wien schlüsselfertig 2.400 bis 3.600 € pro Quadratmeter, ohne Grundstück. Ein Einfamilienhaus mit 165 m² Wohnfläche liegt damit bei rund 445.000 € Baukosten – aber bei etwa 614.000 € Gesamtkosten, weil Planung, Statik, örtliche Bauaufsicht, Anschlussgebühren, Außenanlagen und ein Kostenpuffer dazukommen. Und der Zeitplan hängt nicht an der Bauzeit: Zwischen Grundstückskauf und Baubeginn liegen realistisch 12 bis 24 Monate für Planung, Einreichung und Bewilligung.
◆Wir sind das bauausführende Unternehmen ◆Festpreis nach ÖNORM◆Eigenes Bau-Team◆3 Mio. € Haftpflicht◆Sitz Wien 1210


Was ein Neubau in Wien kostet

Richtwerte netto, Stand 2026, ohne Grundstück. Die Baukosten sind nur ein Teil der Gesamtkosten – die übrigen Positionen stehen weiter unten.

AusführungWas enthalten istPreis nettoBauzeit
Rohbaubis zur dichten Hülle950–1.500 €/m²4–7 Monate
Belagsfertigzusätzlich Fenster, Haustechnik, Estrich, Putz1.700–2.400 €/m²8–12 Monate
Schlüsselfertig, Standardbezugsfertig ohne Küche2.400–3.000 €/m²10–16 Monate
Schlüsselfertig, gehobenhöhere Ausstattung, Sonderwünsche3.000–3.600 €/m²12–18 Monate
Mehrgeschossiger Wohnbaumit Tiefgarage und Aufzug2.600–3.400 €/m²16–30 Monate

Was zu den Baukosten dazukommt

PositionHöheWorum es geht
Grundstückje nach Lagein Wien der größte Einzelposten
Grunderwerbsteuer3,5 % des Kaufpreisesbeim Grundstückskauf
Grundbucheintragung1,1 %Eintragungsgebühr
Vertragserrichtung und Treuhand1–3 %Notar oder Rechtsanwalt
Planung, Statik, Einreichung, ÖBA8–14 % der Bausummeüber konzessionierte Partnerbetriebe
Baugrunduntersuchung1.800–5.000 €bestimmt Fundament und Baugrube
Vermessung1.200–4.500 €Einmessung, Höhenplan, Bestandsplan
Anschlussgebühren8.000–28.000 €Wasser, Kanal, Strom, Gas, Telekom
Behördenabgabennach ProjektBauabgaben, Stellplatzregelung
Außenanlagen15.000–60.000 €Zufahrt, Wege, Einfriedung, Bepflanzung
Küche und Einrichtungnach Wunschin keinem Bauvertrag enthalten
Kostenpuffer8–12 %für Nachträge und Sonderwünsche
Rechenbeispiel · Einfamilienhaus 165 m² Wohnfläche, unterkellert, schlüsselfertig
Baukosten bei 2.700 €/m²445.500 €
Planung, Statik, ÖBA, Vermessung52.000 €
Anschlüsse, Außenanlagen, Nebenkosten61.000 €
Kostenpuffer 10 %55.800 €

Summe rund 614.300 € netto ohne Grundstück. Wer nur die Baukosten vergleicht, unterschätzt das Vorhaben um etwa ein Drittel – genau hier entstehen die bösen Überraschungen, nicht auf der Baustelle.

Was in Wien vor dem ersten Spatenstich zu klären ist

PunktWoWas er bestimmt
Flächenwidmung und BebauungsplanMA 21ob und wie hoch gebaut werden darf
Bauklasse und BauweiseBebauungsplanGebäudehöhe, offen oder geschlossen
SchutzzoneMA 19Erscheinungsbild, Materialien, Dachform
BaubewilligungMA 37Verfahren 4 bis 12 Monate, in Schutzzonen länger
StellplatzverpflichtungWiener GaragengesetzAnzahl der Pflichtstellplätze oder Ausgleichsabgabe
AnschlussmöglichkeitenNetzbetreiberWasser, Kanal, Strom, Fernwärme
Baugrundgeotechnischer BerichtFundamentart, Baugrube, Wasserhaltung
NachbarrechteBauordnungAbstände, Lichteinfall, Beweissicherung
Der Zeitplan eines Neubaus in Wien wird nicht von der Bauzeit bestimmt, sondern vom Verfahren davor. Zwischen Grundstückskauf und Baubeginn liegen realistisch 12 bis 24 Monate für Planung, Statik, Einreichung und Bewilligung. Wer im Frühjahr kauft und im Herbst einziehen will, hat sich verrechnet – nicht beim Bauen, sondern beim Papier.

Neubau Wien aus einer Hand

Ein Neubau bringt vom Fundament bis zum Dach viele Gewerke zusammen. Wir sind das bauausführende Unternehmen und koordinieren den gesamten Ablauf — mit den reglementierten Anteilen über konzessionierte Partner.

  • Ein Vertragspartner — von der Baugrube bis zur schlüsselfertigen Übergabe.
  • Statik & Einreichung über Partner — Planung, Statik und Einreichung bei der MA 37 verantwortet der konzessionierte Baumeister-Partner nach § 94 Z 5 GewO.
  • Reglementiertes über Partner — Elektro (§ 94 Z 16), Gas/Sanitär (§ 94 Z 25) und Fliesen (§ 94 Z 38) laufen über befugte Betriebe.
  • Festpreis nach ÖNORM B 2110 — schriftlich nach Planung, nachvollziehbar Position für Position.
  • 3 Mio. € Bau-Haftpflicht.

Was kostet Neubau Wien?

Der Preis hängt von Größe, Ausführung und Baugrund ab. Als grobe Orientierung:

Richtpreise Neubau Wien (netto)
Einfamilienhaus schlüsselfertig2.500–3.500 €/m²
Rohbau-Anteil30–40 % der Kosten
Baugrundgutachtenab 1.500 €
Energieausweisab 250 €

Stand 2026 · netto, exkl. 20 % USt. · Richtwerte — der Baugrund und die Ausstattung bestimmen viel. Endpreis nach Planung, schriftlich als Festpreis nach ÖNORM B 2110.

Hausbau in Wien: was ein Haus bauen kostet

Wer in Wien oder im Umland ein Haus bauen will, steht vor derselben Frage wie bei jedem Neubau: Was kostet der Quadratmeter schlüsselfertig, und was ist darin nicht enthalten. Die zweite Hälfte der Frage wird in Prospekten selten beantwortet.

HaustypAusführungPreis netto je m² Wohnfläche
Einfamilienhaus, einfacher StandardMassivbau, Satteldach, Standardausstattung, kein Keller2.400–2.900 €/m²
Einfamilienhaus, gehobenmit Keller, Fußbodenheizung, Wärmepumpe, gehobene Oberflächen2.900–3.600 €/m²
Doppelhaushälftegemeinsame Trennwand, gleichzeitige Errichtung2.200–2.900 €/m²
Haus in HanglageStützmauern, aufwendige Gründung, ZufahrtAufschlag 15–30 %
Nur RohbauKeller, Wände, Decken, Dachstuhl, Dach dicht780–1.700 €/m²
NebenkostenPlanung, Statik, Vermessung, Behörde, Anschlüsse14–20 % der Bausumme
Was in fast keinem Hausbau-Angebot steht, aber immer anfällt: Grundstücksaufschließung und Anschlüsse für Wasser, Kanal und Strom, die Baustelleneinrichtung samt Zufahrt, Außenanlagen mit Zaun und Pflaster, und die Küche. Zusammen sind das bei einem Einfamilienhaus schnell 60.000 bis 120.000 Euro. Ein schlüsselfertiges Angebot, das diese Punkte nicht ausweist, ist nicht günstiger – es ist unvollständig.

Wir bauen als Generalunternehmer: ein Vertrag, ein Festpreis nach ÖNORM B 2110, ein Ansprechpartner für alle Gewerke. Die reglementierten Arbeiten führen konzessionierte Partnerbetriebe aus, koordiniert und verantwortet von uns. Für den Bauherrn heißt das: eine Rechnung statt zwölf, ein Terminplan statt zwölf, eine Gewährleistung statt zwölf.

Ein Haus bauen: der Ablauf in zehn Schritten

SchrittWas passiertDauer
1. Grundstück prüfenWidmung, Bebauungsbestimmungen, Baugrund, Anschlüsse2–4 Wochen
2. Entwurf und KostenrahmenPlaner, Grundriss, erste belastbare Summe4–8 Wochen
3. EinreichungBaubewilligung, Energieausweis, Nachweise3–6 Monate
4. Vertrag und FestpreisLeistungsverzeichnis, Zahlungsplan, Termine2–4 Wochen
5. Aushub und GründungBaugrube, Fundament oder Keller, Abdichtung3–6 Wochen
6. RohbauWände, Decken, Stiege, Dachstuhl, Dach dicht8–14 Wochen
7. Fenster und HülleFenster, Türen, Fassade, Spenglerarbeiten4–8 Wochen
8. HaustechnikHeizung, Sanitär, Elektro, Lüftung6–10 Wochen
9. InnenausbauEstrich, Trockenbau, Fliesen, Böden, Malerei8–12 Wochen
10. ÜbergabeAbnahme, Mängelliste, Unterlagen, Fertigstellungsanzeige1–2 Wochen
Vom ersten Gespräch bis zum Einzug vergehen 18 bis 30 Monate, davon sind 12 bis 18 Bauzeit. Der Rest ist Planung und Verfahren. Wer das umdreht und mit dem Bauen beginnen will, bevor Grundstück, Bewilligung und Finanzierung stehen, zahlt die Verzögerung später in Stillstandskosten. Deshalb beginnen wir mit Punkt eins, auch wenn er der unspektakulärste ist.

Soll das Haus nicht neu entstehen, sondern wachsen, ist der Zubau oder die Aufstockung der richtige Weg – beides funktioniert auch im bewohnten Haus, mit klaren Abschnitten und Staubschutz.

Was beim Hausbau in Wien anders ist

Ein Neubau in Wien hat rechtliche und geologische Besonderheiten. Worauf es ankommt:

  • MA 37 Bewilligung — Jeder Neubau ist baubewilligungspflichtig, mit Einreichplan, Statik und Energieausweis. Das übernimmt der konzessionierte Baumeister-Partner nach § 94 Z 5 GewO.
  • Flächenwidmung & Bauklasse — Bebauungsdichte, Höhe und Abstände regelt der Flächenwidmungsplan — er bestimmt, was auf dem Grund zulässig ist.
  • Baugrund — Die Bodenverhältnisse wechseln in Wien kleinräumig; das Baugrundgutachten entscheidet über die mögliche Gründung.
  • Grundwasser — In donaunahen Bezirken ist eine wasserdichte Gründung Standard. Ob es einen Keller gibt und wie er ausgeführt wird, hängt vom Grundwasserstand ab.
  • Bauzeit vs. Verfahren — Oft dauert das Bewilligungsverfahren länger als die reine Bauzeit; realistische Zeitpläne bilden das ab.
  • Ein Vertragspartner — Alle Gewerke koordiniert, ein Festpreis nach ÖNORM B 2110.

Neubau Wien für Eigenheim, Hausverwaltung & WEG

Private Bauherren

Vom Einfamilienhaus bis zum Doppelhaus. Wir koordinieren alle Gewerke und liefern einen Festpreis nach ÖNORM B 2110 — ein Ansprechpartner statt vieler Firmen.

Bauträger & Investoren

Für Mehrfamilienhäuser und Zinshäuser liefern wir die Bauausführung mit belastbaren Festpreisen; Statik und Einreichung übernimmt der Baumeister-Partner.

Grundstückseigentümer

Wer auf eigenem Grund bauen will, klärt mit uns vorab Machbarkeit, Flächenwidmung und Grobkosten — bevor die Einreichplanung startet.

vom Plan bis zur Übergabe

01 Erstbegehung & VoruntersuchungSkyline Bau begeht Keller, prüft Mauerwerk, Risse, Substanz-Veränderungen, Bestandsstruktur. Erste Indikation des Sanierungsumfangs. Dauer: 1 Werktag, kostenlos.
02 Bestandsaufnahme mit Aufmaß & StatikSubstanz-Untersuchung aus Fundament, geotechnische Untersuchung Untergrund, Grundwasserspiegel. Statiker (Ihr eigener oder ein von Skyline Bau beauftragter Partner-Statiker) rechnet neue Lasten, dimensioniert Komplettlösung und Aufbau. Dauer: 3–6 Wochen.
03 Festpreisangebot nach ÖNORM B 2110Schriftliches Leistungsverzeichnis mit allen Gewerken, Festpreis nach Begehung, Bauphasen-Plan mit Pönale-Vereinbarung. Skyline Bau kalkuliert ehrlich von Anfang an.
04 MA 37 Bewilligung & BeweissicherungEinreichplan, Statik-Nachweis, Brandschutz-Konzept zur MA 37. Parallel Foto-Beweissicherung an Nachbargebäuden. Dauer: 6–12 Wochen.
05 Etappenweise BauausführungBauablaufplan nach ÖNORM B 2110 — jeder 3. oder 4. Etappe zuerst ausgegraben, betoniert, gehärtet. Erst nach Erhärtungs-Nachweis (Mindest-Druckfestigkeit) nächste Etappe. Foto-Dokumentation wöchentlich. Dauer: 8–16 Wochen je nach Größe.
06 Aufbau, Erdung, AbdichtungPlanung → Aushub → Gründung → Rohbau → Gebäudehülle → Ausbau → Übergabe. Dauer je nach Projektgröße.
07 Übergabe & GewährleistungSubstanz-Schlussmessung, Statik-Bestätigung, Foto-Dokumentation übergeben, Anlagen-Bestätigung Haustechnik, Bewilligungs-Schlussbericht zur MA 37. Übergabeprotokoll nach ÖNORM B 2110. 3 Jahre Gewährleistung nach ABGB Paragraph 933 plus 10 Jahre auf Dichtbahnen.

der Generalunternehmer für schlüsselfertigen Neubau

Ein Neubau in Wien ist ein komplexes Zusammenspiel aus Planung, Behördenverfahren, Tragwerk, Haustechnik und Innenausbau. Wer einzelne Gewerke separat beauftragt, muss Termine, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten selbst koordinieren — das ist viel Bauherrenaufwand und ein erhebliches Risiko. Ein Generalunternehmer übernimmt diese Koordination vollständig: einen Vertrag, einen Festpreis nach ÖNORM B 2110, einen Ansprechpartner, einen Übergabetermin.

Skyline Bau koordiniert als ausführendes Bauunternehmen konzessionierte Baumeister-Partnerbetriebe und Generalunternehmer schlüsselfertige Neubauten in Wien und der Umgebung — vom Einfamilienhaus über das Doppelhaus bis zum kleineren Mehrfamilienhaus. Wir übernehmen die Bauleitung (Bauführer-Pflicht nach Wiener Bauordnung), koordinieren alle Gewerke unter einem Vertrag und liefern den fertigen Bau zum verbindlichen Festpreis. Der Bauherr hat einen Termin, einen Preis und einen Partner — das macht den Unterschied zwischen einem entspannten Bauprojekt und einem Albtraum.

OIB-Richtlinien und Wiener Bauordnung

Wer in Wien neu baut, hat zwei Regelwerke zu erfüllen: die OIB-Richtlinien (Österreichisches Institut für Bautechnik, sechs Richtlinien zu Tragwerk, Brand, Hygiene, Sicherheit, Schallschutz, Energieeinsparung) und die Wiener Bauordnung mit ihren landesspezifischen Vorgaben. Beide gelten parallel und sind beim Magistrat — der MA 37 (Baupolizei) — nachzuweisen.

Die Wiener Bauordnung regelt unter anderem, ob das Vorhaben bewilligungspflichtig, anzeigepflichtig oder bewilligungsfrei ist. Für einen Neubau in Wien ist fast immer eine Baubewilligung erforderlich; die Einreichung erfolgt durch einen Bauführer in Kooperation mit konzessionierten Baumeister-Partnerbetrieben. Bei Vorhaben in Schutzzonen oder unter Bausperren kommen weitere Auflagen hinzu — etwa Auflagen zur Fassadengestaltung oder eine Stellungnahme der MA 19 (Architektur und Stadtgestaltung). Skyline Bau prüft Bauplatzauflagen, Bebauungspläne und Bauklassen am Anfang jedes Projekts und übernimmt das Bewilligungsverfahren als Bauführer.

Energiestandard NEH, KFH-40 und Passivhaus

Der Energiestandard eines Neubaus wird in Wien über den Energieausweis dokumentiert. Üblich sind heute drei Niveaus: Niedrigenergiehaus (NEH) mit einem Heizwärmebedarf um 50 kWh/m²a, KfW-Effizienzhaus 40 (KFH-40) oder das österreichische Äquivalent klasse A++ mit etwa 30 kWh/m²a, und das Passivhaus mit unter 15 kWh/m²a Heizwärmebedarf. Die OIB-Richtlinie 6 schreibt für Neubauten mindestens das NEH-Niveau vor; viele Bauherren gehen darüber hinaus, weil die geringen Energiekosten und die staatliche Förderung den Mehraufwand rechtfertigen.

Skyline Bau plant den Neubau mit Blick auf den gewünschten Energiestandard — die Bauphysik (Dämmung, Wärmebrücken, Luftdichtheit), die Haustechnik (Wärmepumpe, Fernwärme, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung) und die Fenster (drei- oder vierscheibige Verglasung) werden so aufeinander abgestimmt, dass der angestrebte Energiekennwert erreicht wird. Das ist nicht trivial — bei einem Passivhaus muss die Hülle besonders sorgfältig ausgeführt sein, sonst stimmt das Berechnungsergebnis nicht mit der Realität überein.

die Bauphasen Aushub, Rohbau, Innenausbau

Ein Neubau in Wien gliedert sich in vier große Phasen: Aushub und Fundament, Rohbau, technischer Ausbau und Innenausbau. Der Aushub umfasst die Erdarbeiten für die Bodenplatte oder den Keller, die Statik der Fundamentierung und gegebenenfalls die Wasserhaltung bei hohem Grundwasserstand — gerade in Wien-Donaustadt oder Wien-Floridsdorf ein relevanter Faktor.

Der Rohbau errichtet die tragenden Bauteile: Bodenplatte, Außen- und Innenwände, Geschossdecken, Dachstuhl. In Wien wird überwiegend in Ziegel-Massivbauweise oder Stahlbeton gebaut; Holzriegelbauweise und Hybridbauweisen gewinnen an Bedeutung. Der technische Ausbau umfasst Elektroinstallation, Sanitärinstallation, Heizung, Lüftung — alle Gewerke, die später hinter Wand und Decke verschwinden. Im Innenausbau kommen Estrich, Bodenbeläge, Innentüren, Sanitärobjekte, Küche und Malerarbeiten. Skyline Bau koordiniert alle vier Phasen unter einem Generalunternehmervertrag — ein verbindlicher Bauzeitplan, ein Festpreis, ein Ansprechpartner.

Wichtige Begriffsklärung: Neubau-Konstruktion vs. 7. Gemeindebezirk

Die Suchanfrage „Neubau Wien“ ist mehrdeutig — daher ist eine Klärung wichtig:

  • Neubau im Bau-Sinne: Errichtung eines komplett neuen Gebäudes von Grund auf, ohne Bezug zu einem Bestandsobjekt. Das ist das, womit sich Skyline Bau als ausführendes Bauunternehmen beschäftigt — Wohngebäude, Gewerbebauten, Einfamilienhäuser, Mehrparteienhäuser.
  • Neubau als 7. Gemeindebezirk: der zentrale Wiener Bezirk seit 1850, 1,61 km² Fläche, 31.330 Einwohner (Stand 1.1.2025), Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne). Mit dem MuseumsQuartier, Mariahilfer Straße, Spittelberg-Biedermeier-Vierteln, Bezirksamt im 7. Bezirk.

Diese Seite beschäftigt sich mit Neubau im Bau-Sinne — also der professionellen Errichtung neuer Gebäude durch einen Generalunternehmer. Wer Informationen zum 7. Bezirk sucht, findet diese auf wien.gv.at/bezirke/neubau und bei der Wiener Bezirksvorstehung.

Der Wohnbau-Druck als Markt-Treiber

Wien ist 2026 mit einem massiven Wohnraum-Defizit konfrontiert. Für 2026 waren in Wien rund 12.600 neue Wohnungen geplant, tatsächlich gebaut werden dürften aber nur etwa 9.400 Einheiten (Heute-Bericht vom 09.06.2026, „Alarm in Wien — jede vierte Wohnung wird nicht gebaut“). Das bedeutet einen Fehlbetrag von rund 25 % und damit weiter steigende Mietpreise in der Innenstadt. Wer in dieser Situation einen Neubau plant — sei es als ausführendes Bauunternehmen, Privat-Investor oder Eigenheim-Errichter — profitiert von einer attraktiven Marktlage.

Die Behörden und ihre Rollen

  • MA 37 — Baupolizei: zuständig für Baubewilligung, Bauverhandlung, Statikprüfung, Bauabnahme. Wichtigste Behördenschnittstelle für jeden Neubau.
  • Flächenwidmungs- und Bebauungsplan der Stadt Wien: regelt zulässige Ausmaße, Höhen, Abstandsbestimmungen. Vorprüfung über wien.gv.at/bauprojekte-basis-fuer-planung.
  • MA 19 — Architektur und Stadtgestaltung: bei ortsbildwirksamen Neubauten.
  • MA 25 — Wohnungsangelegenheiten: bei wohnbau-bezogenen Anzeigen.
  • MA 50 — Wohnbauförderung: Förderschiene für Neubauten mit geförderten Wohnungen.
  • Netze, Wien Energie, MA 30 (Kanal), MA 31 (Wasser): alle Sparten-Hausanschlüsse.
  • Bundesdenkmalamt: bei Neubau in oder neben denkmalgeschützten Substanzen.
  • Wohnfonds Wien: Förderschiene für Schaffung von Wohnungen — auch bei Neubau aktiv.

Die Neubau-Kosten 2026 nach Gebäudetyp

  • Einfamilienhaus-Neubau Standard: 2.500–3.500 €/m² schlüsselfertig.
  • Einfamilienhaus Premium (Niedrigstenergiehaus, Premium-Ausstattung): 3.500–5.000 €/m².
  • Mehrfamilienhaus-Neubau: 2.200–3.000 €/m² bei wirtschaftlicher Reihenbauweise.
  • Reihenhaus-Neubau: 2.000–2.800 €/m².
  • Gewerbebau-Neubau: 1.500–3.500 €/m² je nach Anforderung (Bürogebäude, Lagerhalle, Produktion).
  • Nebenkosten (Grundstück, Aufschließung, Behörden, Architekt, Statik): zusätzlich 20–35 % der Bausumme.

Die ÖNORM- und OIB-Familie für Neubauten

  • ÖNORM B 2110 (Ausgabe 2023) — Werkvertragsnorm für Bauleistungen.
  • ÖNORM B 1801-1 — Bauwerkskosten (Rohbau + Technik + Ausbau).
  • ÖNORM B 4015 — Erdbebennorm (Wien Erdbebenzone 3).
  • ÖNORM B 1990 — Eurocode-Lasten (Wind, Schnee, Verkehr).
  • OIB-Richtlinie 1 — Mechanische Festigkeit und Standsicherheit.
  • OIB-Richtlinie 2 — Brandschutz.
  • OIB-Richtlinie 3 — Hygiene, Gesundheit, Umweltschutz.
  • OIB-Richtlinie 4 — Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit.
  • OIB-Richtlinie 5 — Schallschutz.
  • OIB-Richtlinie 6 — Wärmeschutz und Energieeinsparung.
  • Wiener Bauordnung — zentrale rechtliche Grundlage.

Warum Skyline Bau als Generalunternehmer

Erstens — ausführendes Bauunternehmen-Modell. Skyline Bau koordiniert alle Gewerke im Festpreisvertrag nach ÖNORM B 2110:2023. Reglementierte Tätigkeiten (Baumeister § 94 Z 5 GewO, Elektrotechnik § 94 Z 16, Sanitärtechnik § 94 Z 25, Fliesenleger § 94 Z 38) über konzessionierte Partnerbetriebe.

Zweitens — Behörden-Routine. MA 37 Baupolizei, MA 19 Stadtgestaltung, MA 50 Wohnbauförderung, Netze — wir gehen den Weg.

Drittens — Bundes-Referenz. Subunternehmer bei der Parlamentssanierung 2022 — eine Referenz auf Republik-Niveau, die viele Mittelständler nicht haben.

Viertens — Festpreis statt Stundenlohn. Ein verbindlicher Neubau-Festpreis nach ÖNORM B 1801-1 Kostenplanung — kein „nach Aufwand“.

Rechtlicher Hinweis zur Leistungserbringung:
Die Skyline Bau tritt als ausführendes Bauunternehmen auf. Reglementierte Gewerke — insbesondere Baumeister-Leistungen (§ 94 Z 5 GewO), Planungs- und Statikleistungen, Elektrotechnik (§ 94 Z 16 GewO), Gas- und Sanitärtechnik (§ 94 Z 25 GewO) sowie Fliesenleger-Arbeiten (§ 94 Z 38 GewO) — werden ausschließlich durch entsprechend befugte Subunternehmer und Partnerbetriebe ausgeführt. Ausführende Bauleistungen erfolgen durch im Unternehmensverbund stehende Gewerbetreibende mit aufrechter Berechtigung.

Neubau — in ganz Wien und im Umland

Wir bauen in ganz Wien, dazu in Klosterneuburg und im niederösterreichischen Umland.

Was zum schlüsselfertigen Haus dazugehört

Ein Neubau umfasst mehrere Gewerke. Zu den einzelnen Bereichen:

Rohbau Wien

Fundament, tragende Wände, Decken, Dachstuhl — der bauliche Kern.

Fundament Wien

Bodenplatte oder Keller, je nach Baugrund und Grundwasser.

Abbruch & Aushub Wien

Die Baugrube — Aushub, Sicherung, Abtransport.

Dämmung Wien

Die Gebäudehülle — Fassade, Dach, oberste Geschoßdecke.

Elektroarbeiten Wien

Die Elektroinstallation über konzessionierte Partner nach § 94 Z 16 GewO.

Sanierung Wien

Der Überblick über alle Bauleistungen.

Bevor Sie ein Haus bauen

Damit Sie genau wissen, was auf Sie zukommt, beantworten wir hier die wichtigsten Fragen rund um ehrlich und aus der Praxis eines ausführenden Bauunternehmens.

Was bedeutet schlüsselfertiger Neubau?

Schlüsselfertig heißt: Wir errichten das Gebäude von der Bodenplatte bis zur bezugsfertigen Übergabe — Rohbau, Dach, Fenster, Installation, Innenausbau. Sie bekommen ein fertiges Haus und müssen sich nicht selbst um die Koordination der Gewerke kümmern. Ein Vertrag, ein Ansprechpartner, ein Festpreis nach ÖNORM.

Wie läuft ein Neubau ab?

In klaren Phasen: Aushub und Fundament, Rohbau (Mauerwerk und Decken), Dach, Fenster und Fassade, dann Installation und Elektrik, zuletzt der Innenausbau. Jede Phase baut auf der vorigen auf. Ein durchdachter Zeitplan mit fester Gewerke-Reihenfolge hält das Projekt im Termin.

Was kostet ein Neubau in Wien?

Die Kosten hängen von Größe, Bauweise, Ausstattung und Grundstück ab. Massivbau und Ausstattung bestimmen den Preis wesentlich. Nach der Planung erhalten Sie ein verbindliches Festpreisangebot, aufgegliedert nach Gewerken.

Wer kümmert sich um Statik und Bewilligung?

Ein Neubau braucht Einreichpläne, Statik und Baubewilligung. Als ausführendes Bauunternehmen koordinieren wir die nötigen Nachweise mit konzessionierten Partnern (Statik, Planung) und setzen den Bau anschließend um.

Häufige Fragen zu Neubau und Hausbau in Wien

Was kostet ein Neubau in Wien?

Ein schlüsselfertiges Einfamilienhaus liegt grob bei 2.500 bis 3.500 Euro pro Quadratmeter, je nach Ausführung und Ausstattung. Der Rohbau macht etwa 30 bis 40 Prozent aus. Der Baugrund und die Bewilligungssituation beeinflussen den Preis stark. Verlässlich wird es nach der Planung.

Braucht ein Neubau in Wien eine Baubewilligung?

Ja, jeder Neubau ist baubewilligungspflichtig. Es braucht einen Einreichplan, die Statik und einen Energieausweis. Diese Unterlagen erstellt der konzessionierte Baumeister-Partner nach § 94 Z 5 GewO; wir koordinieren den Behördenweg zur MA 37.

Wer macht die Statik beim Neubau?

Ein konzessionierter Baumeister oder Ziviltechniker — Statik ist nach § 94 Z 5 GewO reglementiert. Wir sind das bauausführende Unternehmen und koordinieren den Baumeister-Partner, der die Berechnung und die Einreichplanung verantwortet.

Wie lange dauert ein Neubau?

Die reine Bauzeit für ein Einfamilienhaus liegt bei etwa einem Jahr, oft dauert aber das Bewilligungsverfahren davor länger als der Bau selbst. Ein realistischer Zeitplan bildet beide Phasen ab — Planung und Einreichung sind nicht zu unterschätzen.

Was regelt der Flächenwidmungsplan?

Er legt fest, was auf einem Grundstück gebaut werden darf — die Nutzung, die Bebauungsdichte und über die Bauklasse die zulässige Höhe. Bevor geplant wird, muss klar sein, was der Flächenwidmungsplan für den Grund erlaubt.

Was ist ein Baugrundgutachten und brauche ich es?

Eine Untersuchung des Bodens, die zeigt, wie tragfähig der Untergrund ist und welche Gründung möglich ist. Für einen Neubau ist es faktisch unverzichtbar — es entscheidet über Fundament, Keller und mögliche Mehrkosten durch schwierigen Baugrund.

Mit oder ohne Keller bauen?

Eine Kostenfrage: Ein Keller schafft Nutzfläche und Technikraum, kostet aber deutlich mehr, besonders bei hohem Grundwasserstand mit wasserdichter Ausführung. Ohne Keller auf einer Bodenplatte ist es wirtschaftlicher. Was sinnvoll ist, hängt von Bedarf und Baugrund ab.

Neubau: Was ist eine weiße Wanne?

Ein wasserdichter Keller aus wasserundurchlässigem Beton, der ohne zusätzliche Abdichtung dicht ist. Bei hohem Grundwasserstand ist das der Standard für den Keller. Die Alternative bei trockenem Baugrund ist eine konventionelle Abdichtung.

Welche Bauweise ist die beste?

In Wien überwiegt der Massivbau aus Ziegel oder Beton — langlebig, mit guter Speichermasse und gutem Schallschutz. Holzbau ist eine ökologische Alternative mit schnellerer Bauzeit. Was passt, hängt von Budget, Grundstück und den eigenen Prioritäten ab.

Was bedeutet schlüsselfertig?

Dass das Haus bezugsfertig übergeben wird — vom Fundament bis zu Böden, Bädern und Malerarbeiten. Wichtig ist, im Leistungsverzeichnis genau zu definieren, was enthalten ist, weil „schlüsselfertig« nicht überall dasselbe bedeutet. Das halten wir schriftlich fest.

Wer koordiniert die Gewerke beim Neubau?

Wir. Als bauausführendes Unternehmen bringen wir Rohbau, Gebäudehülle und Ausbau zusammen und koordinieren die reglementierten Gewerke — Elektro, Sanitär, Heizung, Fliesen — über konzessionierte Partner. Sie haben einen Ansprechpartner.

Was ist der Unterschied zwischen Generalunternehmer und Baumeister?

Der Baumeister ist der konzessionierte Betrieb für Planung, Statik und Bauführung. Der Generalunternehmer übernimmt alle Gewerke eines Projekts organisatorisch. Wir sind das bauausführende Unternehmen mit Baumeister-Partner — Sie bekommen die Koordination aus einer Hand mit rechtlich sauberer Trennung.

Bekomme ich einen Festpreis für den Neubau?

Ja, nach der Planung erhalten Sie einen Festpreis nach ÖNORM B 2110 als Leistungsverzeichnis. Nachträge gibt es nur für Leistungen, die Sie zusätzlich beauftragen, oder für Unvorhergesehenes wie überraschende Baugrundverhältnisse, das wir vorher mit Ihnen besprechen.

Was passiert, wenn der Baugrund schlechter ist als erwartet?

Dann kann eine aufwändigere Gründung nötig werden — etwa Pfähle oder eine verstärkte Bodenplatte. Deshalb ist das Baugrundgutachten vor dem Festpreis so wichtig. Es macht den Baugrund kalkulierbar, statt ihn zur teuren Überraschung mitten im Bau werden zu lassen.

Ist ein Energieausweis Pflicht?

Ja, bei jedem Neubau. Er weist die energetische Qualität des Gebäudes nach und ist auch für Förderungen und einen späteren Verkauf oder eine Vermietung nötig. Der Energieausweis wird im Zuge der Planung erstellt.

Kann ich beim Neubau Eigenleistung einbringen?

In begrenztem Rahmen ja, etwa bei Malerarbeiten oder im Außenbereich. Bei reglementierten und sicherheitsrelevanten Gewerken ist das nicht möglich. Was sinnvoll und versicherungstechnisch machbar ist, klären wir im Leistungsverzeichnis — Eigenleistung muss den Ablauf nicht stören.

Wie wird ein Neubau finanziert?

Meist über einen Baukredit, der in Etappen nach Baufortschritt ausbezahlt wird. Der Festpreis nach ÖNORM B 2110 und ein klarer Zahlungsplan helfen bei der Finanzierungsplanung. Die Finanzierung selbst regeln Sie mit Ihrer Bank; wir liefern die nötigen Unterlagen zum Baufortschritt.

Was ist bei einem Neubau im donaunahen Bezirk zu beachten?

Der hohe Grundwasserstand. In donaunahen Lagen ist eine wasserdichte Gründung Standard, ein Keller wird dann als weiße Wanne ausgeführt. Das Baugrundgutachten und die Auftriebssicherung sind hier besonders wichtig und gehören früh in die Planung.

Übernimmt Skyline Bau auch die Außenanlagen?

Ja, Pflasterung, Einfahrt, Terrasse und Gartenmauern gehören zum Leistungsspektrum und lassen sich in den Neubau integrieren. Was enthalten ist, halten wir im Leistungsverzeichnis fest, damit am Ende keine Lücke zwischen Haus und fertigem Grundstück bleibt.

Bekomme ich eine Gewährleistung auf den Neubau?

Ja, die gesetzliche Gewährleistung von 3 Jahren nach § 933 ABGB auf die Bauleistung, bei bestimmten Bauteilen greifen längere Fristen. Auf Geräte und Produkte geben die Hersteller eigene Garantien. Die Übergabedokumentation hält den Zustand für die Gewährleistung fest.

Was kostet ein Neubau pro Quadratmeter?
Schlüsselfertig 2.400 bis 3.600 €/m² ohne Grundstück. Rohbau allein 950 bis 1.500 €/m², belagsfertig 1.700 bis 2.400 €/m². Ein Einfamilienhaus mit 165 m² Wohnfläche liegt schlüsselfertig bei rund 445.000 € Baukosten.
Was kostet ein Neubau insgesamt?
Rechnen Sie mit rund einem Drittel über den reinen Baukosten. Bei 445.500 € Baukosten kommen Planung, Statik und ÖBA mit 52.000 €, Anschlüsse und Außenanlagen mit 61.000 € sowie ein Puffer von 55.800 € dazu — Gesamtsumme rund 614.300 € ohne Grundstück.
Was heißt schlüsselfertig genau?
Bezugsfertig ohne Küche: Böden, Bäder, Türen, Malerei, Haustechnik komplett. Was nicht enthalten ist, steht in der Bau- und Ausstattungsbeschreibung — und genau dort gehört genau gelesen. "Schlüsselfertig" ist kein geschützter Begriff.
Was ist belagsfertig?
Fenster, Haustechnik, Estrich und Putz sind fertig, Böden, Bäder, Türen und Malerei noch nicht. 1.700 bis 2.400 €/m². Sinnvoll, wenn Sie den Ausbau selbst vergeben oder in Eigenleistung machen wollen.
Wie lange dauert die Baubewilligung in Wien?
4 bis 12 Monate bei einem üblichen Verfahren über die MA 37, in Schutzzonen mit Beurteilung durch die MA 19 deutlich länger. Vollständige Unterlagen verkürzen das Verfahren erheblich — jede Nachreichung beginnt die Prüfung faktisch neu.
Was ist der Bebauungsplan und warum ist er entscheidend?
Er legt fest, ob, wie hoch und in welcher Form gebaut werden darf — Bauklasse, Bauweise, bebaubare Fläche, Abstände. Das prüft man vor dem Grundstückskauf bei der MA 21, nicht danach. Ein Grundstück ohne passende Widmung ist für Ihr Vorhaben wertlos.
Was gilt in einer Schutzzone?
Die MA 19 beurteilt das Erscheinungsbild: Dachform, Materialien, Fensterteilung, Farbe. Ein Neubau ist möglich, muss sich aber einfügen. Rechnen Sie mit zwei bis vier Monaten zusätzlicher Abklärung und mit Einschränkungen bei der Gestaltung.
Brauche ich Stellplätze?
Nach dem Wiener Garagengesetz besteht eine Stellplatzverpflichtung, deren Umfang sich nach der Nutzfläche richtet. Wo sie nicht erfüllt werden kann, ist eine Ausgleichsabgabe zu entrichten. Das gehört früh geklärt, weil eine Tiefgarage die Kalkulation erheblich verändert.
Was kosten die Anschlüsse?
8.000 bis 28.000 € für Wasser, Kanal, Strom, gegebenenfalls Fernwärme und Telekom, je nach Entfernung zur Leitung und Netzbetreiber. Diese Gebühren sind in keinem Bauvertrag enthalten und werden regelmäßig übersehen.
Welche Heizung im Neubau?
Wärmepumpe oder Fernwärmeanschluss mit Fußbodenheizung sind der Standard. Gasthermen werden in Wien bei Neubauten nicht mehr bewilligt. Die Heizlast wird berechnet, nicht geschätzt — sie bestimmt Anlagengröße und Betriebskosten für Jahrzehnte.
Brauche ich eine kontrollierte Wohnraumlüftung?
Nicht zwingend, aber bei der heutigen Gebäudedichtheit sinnvoll. Ein Neubau ist so dicht, dass Feuchte ohne konsequentes Lüften nicht abgeführt wird. Eine Anlage mit Wärmerückgewinnung kostet 8.000 bis 22.000 € und löst das dauerhaft.
Was ist ein Energieausweis und wann brauche ich ihn?
Er weist den Energiebedarf des Gebäudes aus und ist bei Neubauten für die Baubewilligung erforderlich, 450 bis 1.200 €. Er wird vor Baubeginn erstellt und nach Fertigstellung aktualisiert, wenn sich Ausführungsdetails geändert haben.
Was muss in der Bau- und Ausstattungsbeschreibung stehen?
Jedes Gewerk mit Produkt oder Standard: Fenster mit Uw-Wert, Heizsystem, Estrichart, Sanitärobjekte mit Serie, Fliesen mit Preislimit je m², Elektroausstattung mit Anzahl der Auslässe. Was dort nicht steht, ist nicht vereinbart — und wird später teuer.
Wie erkenne ich Kostenfallen im Bauvertrag?
An fehlenden Positionen: Erdaushub "nach Aufwand", Bodenklasse offen gelassen, Anschlussgebühren nicht erwähnt, Fliesen mit unrealistischem Preislimit, keine Angabe zu Außenanlagen. Ein Festpreis ohne die Zeile "nicht enthalten" ist keiner.
Neubau: Wie ist der Zahlungsplan?
Teilzahlungen nach Baufortschritt entlang abgeschlossener Abschnitte — Keller, Rohbau, dichte Hülle, Installationen, Ausbau, Übergabe. Mit Deckungsrücklass von 3 bis 5 % bis zur Abnahme. Anzahlungen über 30 % ohne Sicherstellung sind branchenunüblich.
Welchen Kostenpuffer brauche ich?
8 bis 12 % bei einem Neubau, weniger als bei Sanierungen, weil es keine verdeckten Altlasten gibt. Der Puffer geht meist für Sonderwünsche während der Bauzeit drauf — die entstehen fast immer, wenn das Haus erstmals begehbar ist.
Was ist, wenn sich der Baufortschritt verzögert?
Wetter und Behördenfristen können den Plan verschieben. Im Bauzeitplan steht deshalb, welche Fristen zugesichert sind und was als Behinderung gilt.
Kann ich Eigenleistungen einbringen?
Ja, üblich sind Malerarbeiten, Bodenbeläge und Außenanlagen. Wichtig ist die klare Abgrenzung im Vertrag: Was Sie übernehmen, fällt aus unserer Gewährleistung, und die Termine müssen zum Bauzeitplan passen. Wer zu spät fertig wird, blockiert die nachfolgenden Gewerke.
Was ist bei Baustellen in dicht bebauter Lage anders?
Kein Platz für Lagerung, getaktete Anlieferung, Parkspurbewilligung der MA 46, Kranstellung mit Schwenkbereich über Nachbargrund, Beweissicherung. Das schlägt mit 10 bis 20 % auf die Baustelleneinrichtung durch und gehört in die Kalkulation.
Wie sind die Nachbargebäude beim Neubau abgesichert?
Vor Aushub und Gründung werden angrenzende Gebäude nach ÖNORM foto- und maßdokumentiert. Treten später Risse auf, lässt sich der Zustand davor belegen.
Welche Nachweise bekomme ich während der Bauzeit?
Betongüteprüfungen, Bewehrungsabnahmen vor jedem Betonieren, Druckprüfprotokolle der Installationen, Dichtheitsnachweise, Messprotokolle beim Estrich, Fotodokumentation vor dem Verschließen und wöchentliche Fotoberichte.
Wie läuft die Übergabe ab?
Gemeinsame Begehung mit Abgleich gegen die Bau- und Ausstattungsbeschreibung, Mängelliste mit Fristen, Abnahmeprotokoll nach ÖNORM B 2110, Übergabe aller Unterlagen und Bedienungsanleitungen. Nehmen Sie sich dafür mehrere Stunden Zeit — diese eine Begehung entscheidet über Ihre Ansprüche.
Neubau: Welche Gewährleistung gibt es?
Drei Jahre nach § 933 ABGB auf die Ausführung, über alle Gewerke hinweg, mit einem Ansprechpartner. Herstellergewährleistungen auf Produkte laufen getrennt und oft länger. Beides wird im Vertrag benannt.
Gibt es Förderungen für Neubau?
Die Wiener Wohnbauförderung richtet sich an Eigenheime und Wohnbauten mit Einkommens- und Ausstattungsgrenzen, dazu kommen Bundesförderungen für Heizsysteme und Photovoltaik. Der Antrag muss vor Baubeginn eingebracht sein — wer vorher beginnt, verliert den Anspruch.
Bauen Sie auch für Bauträger?
Ja, als Generalunternehmer oder für einzelne Gewerke im Subauftrag — terminfest, mit eigener Bauleitung, Aufmaß nach ÖNORM und der Dokumentation, die für Abnahme und Übergabe an Käufer gebraucht wird.
Was ist der Unterschied zwischen Bauträger und Generalunternehmer?
Beim Bauträger kaufen Sie ein fertiges Objekt nach dem Bauträgervertragsgesetz, das Grundstück gehört bis zur Übergabe ihm. Beim Generalunternehmer bauen Sie auf Ihrem eigenen Grund und beauftragen die Errichtung — Sie haben mehr Einfluss auf Ausführung und Ausstattung, tragen aber auch die Rolle des Bauherrn.
Was kostet es, in Wien ein Haus zu bauen?
Einfamilienhaus schlüsselfertig 2.400 bis 3.600 €/m² Wohnfläche je nach Ausstattung, Doppelhaushälfte 2.200 bis 2.900 €/m², nur Rohbau 780 bis 1.700 €/m². Dazu 14 bis 20 % Nebenkosten für Planung, Statik, Vermessung und Behördenwege.
Was ist im Hausbau-Angebot meist nicht enthalten?
Aufschließung und Anschlüsse für Wasser, Kanal und Strom, Baustelleneinrichtung und Zufahrt, Außenanlagen mit Zaun und Pflaster sowie die Küche. Zusammen 60.000 bis 120.000 Euro. Ein Angebot ohne diese Punkte ist nicht günstiger, sondern unvollständig.
Wie lange dauert ein Hausbau vom Erstgespräch bis zum Einzug?
18 bis 30 Monate, davon 12 bis 18 Monate Bauzeit. Der Rest entfällt auf Grundstücksprüfung, Planung und das Bewilligungsverfahren, das allein drei bis sechs Monate braucht.
Bauen Sie als Generalunternehmer schlüsselfertig?
Ja. Ein Vertrag, ein Festpreis nach ÖNORM B 2110, ein Ansprechpartner für alle Gewerke. Reglementierte Arbeiten führen konzessionierte Partnerbetriebe aus, koordiniert und verantwortet von uns – eine Rechnung, ein Terminplan, eine Gewährleistung.

von der Grube bis zur Übergabe

01 Planung & Einreichung

Der Baumeister-Partner erstellt Einreichplan und Statik; wir stimmen die Bauausführung ab. Nach der MA-37-Bewilligung geht es los.

02 Aushub & Gründung

Baugrube, Fundament oder Bodenplatte, bei Keller die wasserdichte Gründung je nach Baugrund und Grundwasserstand.

03 Rohbau

Tragende Wände, Decken, Stiegen, Dachstuhl — der bauliche Kern entsteht.

04 Gebäudehülle

Dach, Fenster, Fassade und Dämmung — das Haus wird dicht und wetterfest.

05 Ausbau

Elektro, Sanitär, Heizung über die Partner, dazu Estrich, Böden, Malerarbeiten von uns.

06 Übergabe

Abnahme, Prüfbefunde, Energieausweis, Dokumentation. Schlüsselfertig.

Glossar & Fachbegriffe

Flächenwidmungsplan

Der Plan der Stadt Wien, der festlegt, was auf einem Grundstück gebaut werden darf — Nutzung, Dichte, Höhe.

Bauklasse

Sie regelt die zulässige Gebäudehöhe und Bebauungsdichte in einem Gebiet — ein zentraler Rahmen für jeden Neubau.

Baugrundgutachten

Die Untersuchung des Bodens, die zeigt, wie tragfähig der Untergrund ist und welche Gründung möglich ist.

Bodenplatte

Die durchgehende Betonplatte als Gründung ohne Keller — bei tragfähigem Baugrund die häufige, wirtschaftliche Lösung.

Weiße Wanne

Ein wasserdichter Keller aus wasserundurchlässigem Beton, ohne separate Abdichtung — Standard bei hohem Grundwasserstand.

MA 37

Die Baupolizei der Stadt Wien. Sie erteilt die Baubewilligung auf Basis des vom Baumeister eingereichten Plans.

Energieausweis

Der Nachweis der energetischen Qualität eines Gebäudes, bei jedem Neubau verpflichtend.

ÖNORM B 2110

Die österreichische Norm für Bauverträge — regelt Nachträge, Fristen und Gewährleistung.

Vergleich der Varianten

VarianteWann sinnvoll
Massivbau (Ziegel/Beton)Die klassische, langlebige Bauweise mit guter Speichermasse und Schallschutz — der Standard in Wien.
Mit KellerWenn Nutzfläche, Technikraum oder Lager gebraucht werden und der Baugrund es zulässt — je nach Grundwasser als weiße Wanne.
Ohne Keller (Bodenplatte)Wirtschaftlicher, wenn kein Keller nötig ist und der Baugrund tragfähig ist.

Referenz-Projekte

Einfamilienhaus, Umland

Schlüsselfertiger Massivbau vom Fundament bis zur Übergabe, alle Gewerke koordiniert, Statik über den Baumeister-Partner.

Doppelhaus, Stadtrand

Zwei Einheiten mit gemeinsamer Gründung, koordinierte Ausführung mit Festpreis nach ÖNORM B 2110.

Kleines Mehrfamilienhaus

Neubau für einen Bauträger, Bauausführung durch Skyline Bau, Einreichung und Statik über den konzessionierten Partner.

Verwandte Leistungen Skyline Bau

Verwandte Leistungen

◆ Partnerfirma · Bling Premium Reinigung

Neu gebaut? Die Bauendreinigung steht vor der Übergabe.

Vor der Übergabe eines Neubaus steht die Bauendreinigung: Böden, Fenster, Sanitär, Einbauten, Kleber- und Mörtelreste. Bling Premium Reinigung übernimmt das abgestimmt auf den Übergabetermin. Mehr unter bling-bling.at.

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Bling Bling GmbH · Marke Skyline Bau · Firmendaten im Impressum

Hinweis: Skyline Bau ist die Markenbezeichnung des Bau- und Sanierungsbereichs der Bling Bling GmbH und keine eigenständige Rechtsperson. Vertragspartner ist ausschließlich die Bling Bling GmbH. Die Bling Bling GmbH ist eingeschränkter Baugewerbetreibender nach § 99 GewO und kein konzessionierter Baumeister. Nach § 99 Abs. 5 GewO ist die Bezeichnung „Baumeister“ konzessionierten Betrieben nach § 94 Z 5 GewO vorbehalten. Reglementierte Gewerke — Baumeister-Leistungen, Statik, Gas- und Sanitärtechnik, Elektrotechnik — werden ausschließlich durch befugte, konzessionierte Partnerbetriebe ausgeführt.