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Aushub Wiennicht die Kubatur kostet,sondern die Tonnen.

Vom ausführenden Bauunternehmen — nicht vom Vermittler.

Aushub kostet in Wien 28 bis 180 Euro pro Kubikmeter. Maschinell bei guter Zufahrt 28–55 €/m³, im beengten Innenhof 55–95 €/m³, von Hand 90–180 €/m³. Abtransport und Deponie kommen dazu – und machen oft mehr aus als das Ausheben selbst.

Aushub kostet in Wien 28 bis 180 € pro Kubikmeter, je nach Zugänglichkeit. Eine Baugrube mit 320 m³ für ein Einfamilienhaus liegt bei rund 42.200 € netto. Der größere Teil davon ist nicht das Ausheben, sondern Abtransport und Deponie: 320 m³ ergeben rund 576 Tonnen, denn ein Kubikmeter Erde wiegt 1,6 bis 2,0 t. Bei unbelastetem Material kostet die Deponie 8 bis 22 € je Tonne, bei belastetem 45 bis 180 € – deshalb steht die Bodenanalyse vor dem Bagger. Geländemodellierung und Massenausgleich laufen über Erdbewegungen.
◆Ausführendes Bauunternehmen ◆Eigener Gerätepark ◆Baugrubensicherung ◆Festpreis nach ÖNORM ◆Sitz Wien 1210


Was Aushub in Wien kostet

Richtwerte netto, Stand 2026, verbindlich nach Begehung. Der Preis hängt an Bodenklasse, Zugänglichkeit und Entsorgung – nicht an der Kubatur allein.

LeistungBedingungenPreis nettoLeistung je Tag
Maschineller Aushub, gute ZufahrtBagger, freie Fläche28–55 €/m³80–200 m³
Maschineller Aushub, beengtKleinbagger, Innenhof55–95 €/m³25–60 m³
HandaushubKeller, Fremdleitungen, kein Zugang90–180 €/m³3–8 m³
Fels oder Beton lösenHydraulikhammer85–190 €/m³15–40 m³
Künettenaushub für Leitungenschmal, mit Verbau45–260 €/lfmje nach Tiefe

Einzelpreise und Nebenleistungen

PositionEinheitPreis nettoWas dazugehört
Baugrunduntersuchungpsch.1.800–5.000 €Bodenklasse, Grundwasser, Tragfähigkeit
Bodenanalyse auf SchadstoffeProbe250–850 €Voraussetzung für die Entsorgung
Baustelleneinrichtungpsch.2.500–12.000 €Zufahrt, Bauzaun, Reinigung, Beschilderung
Böschung statt Verbau—günstigste Variantebraucht Platz, ab 1,25 m Tiefe geböscht
Grabenverbau, Verbauboxlfm60–180 €für Künetten ab 1,25 m
Spundwandm²180–420 €Einbringen, Rückbau, bei beengter Lage
Bohrpfahlwandm²380–950 €bei Nachbarbebauung direkt an der Grenze
WasserhaltungWoche600–2.200 €Pumpen, Filterbrunnen, geregelte Ableitung
Abtransportm³12–35 €Lkw, Entfernung zur Deponie
Deponie, unbelasteter Aushubt8–22 €Bodenaushub Klasse A1
Deponie, belasteter Aushubt45–180 €je nach Schadstoffklasse
Wiederverfüllung mit Aushubmaterialm³15–38 €lagenweise, verdichtet
Verfüllung mit Fremdmaterialm³28–65 €wenn der Aushub nicht geeignet ist
Beweissicherung Nachbarnpsch.800–3.500 €Fotos und Rissprotokoll vor Baubeginn
StraßenreinigungTag180–550 €Pflicht bei Erdtransport über öffentlichen Grund
Rechenbeispiel · Baugrube 320 m³ für Einfamilienhaus mit Keller, gute Zufahrt
Baugrund, Analyse, Beweissicherung5.900 €
Aushub 320 m³ maschinell12.800 €
Abtransport und Deponie 576 t16.100 €
Böschung, Baustelle, Straßenreinigung7.400 €

Summe rund 42.200 € netto, das sind 132 € je Kubikmeter. Auffällig: Abtransport und Deponie machen mehr aus als das Ausheben selbst. Bei belastetem Material vervielfacht sich dieser Teil – deshalb steht die Bodenanalyse am Anfang.

Nach Aushub und Planum stellen wir die Fläche auf Wunsch fertig her – gepflastert oder als Asphaltierung mit Frostkoffer, Tragschicht und Decke aus einer Hand.

Die drei Zahlen, die den Preis bestimmen

FaktorBandbreiteWas er bedeutet
BodenklasseFaktor 1 bis 4Sand und Kies lassen sich leicht lösen, Fels braucht den Hammer
ZugänglichkeitFaktor 1 bis 6freie Zufahrt gegen Innenhof ohne Durchfahrt
SchadstoffbelastungFaktor 2 bis 8 bei der Entsorgung8–22 €/t unbelastet gegen 45–180 €/t belastet
  • Aushub wird nach Tonnen entsorgt, nicht nach Kubikmetern. Ein Kubikmeter Erde wiegt 1,6 bis 2,0 t. Bei 320 m³ sind das rund 576 t – diese Umrechnung fehlt in vielen Angeboten und erklärt spätere Nachträge.
  • Aufgelockertes Material braucht mehr Platz. Gelöster Boden hat 20 bis 35 % mehr Volumen als im gewachsenen Zustand. Wer Container nach Grubenmaß bestellt, bestellt zu wenig.
  • Verbau ab 1,25 m. Tiefere Gräben werden geböscht oder verbaut – das ist Arbeitnehmerschutz und nicht verhandelbar.
  • Die Bodenanalyse steht vor dem Bagger. Alte Anschüttungen, ehemalige Gewerbeflächen und Kriegsverfüllungen sind in Wien häufig belastet. Wird das erst beim Abtransport festgestellt, steht die Baustelle.
Die teuerste Überraschung beim Aushub ist belastetes Material. Eine Bodenanalyse kostet 250 bis 850 € je Probe. Stellt sich die Belastung erst auf der Deponie heraus, geht das Material zurück auf die Baustelle, muss zwischengelagert, beprobt und neu disponiert werden – bei 576 t ein Unterschied von mehreren zehntausend Euro.

Aushub Wien aus einer Hand

Aushub Wien bezeichnet das Ausheben des Erdreichs für ein Bauvorhaben — vor allem die Herstellung der Baugrube, in die später der Keller und das Fundament des Gebäudes gesetzt werden. Der Aushub ist der Startschuss für den Hochbau: Hier verwandelt sich ein Baugrundstück in eine Baustelle.

Der Aushub wird oft als simple Grabarbeit unterschätzt. Tatsächlich ist er eine anspruchsvolle Erdbauleistung, die präzise Planung verlangt. Eine Baugrube muss in der richtigen Größe und Tiefe ausgehoben, sicher geböscht oder verbaut, gegebenenfalls trockengehalten und sauber an die Folgegewerke übergeben werden. Fehler beim Aushub können den gesamten Bauablauf gefährden.

Skyline Bau übernimmt den Aushub als ausführendes Bauunternehmen mit eigenem Gerätepark. Wir tragen den Humus ab, heben die Baugrube aus, sichern sie gegen Abrutschen, halten sie bei Bedarf trocken und transportieren das Aushubmaterial fachgerecht ab. Sie haben einen Vertrag, einen verbindlichen Festpreis nach ÖNORM B 2110 und einen Ansprechpartner.

Ein fachgerechter Aushub beginnt mit dem Humusabtrag. Die oberste Erdschicht — der Mutterboden — ist organisch und nicht tragfähig. Sie wird zuerst abgetragen, etwa 20 Zentimeter tief, und gesondert auf dem Gelände zwischengelagert, weil der Humus wertvoll ist und für die spätere Gartengestaltung wiederverwendet werden kann. Erst danach beginnt der eigentliche Baugrubenaushub.

Die Baugrube wird stets größer ausgehoben als das geplante Bauwerk. Rund um das künftige Gebäude wird ein Arbeitsraum von etwa einem Meter Breite vorgesehen, damit die Bauarbeiter die Kellerwände errichten, abdichten und dämmen können. Hinzu kommt die Böschung — die geneigte Wand der Baugrube, deren Winkel sich nach der Bodenart richtet.

Ein zentrales Thema ist die Baugrubensicherung. Eine Baugrube darf nicht abrutschen — weder während der Arbeiten noch danach. Je nach Bodenart, Tiefe und Platzverhältnissen wird die Baugrube geböscht oder, wenn der Platz fehlt, mit einem Verbau gesichert. Die Standsicherheit der Baugrube und der angrenzenden Bereiche ist eine Aufgabe für den ausführendes Bauunternehmen, das mit konzessionierten Baumeister-Partnerbetrieben arbeitet.

Hinzu kommt oft die Wasserhaltung. Liegt die Baugrube im Grundwasser oder dringt Oberflächen- und Schichtenwasser ein, muss die Grube trockengehalten werden, damit darin gearbeitet werden kann. Skyline Bau plant die nötige Wasserhaltung als Teil des Aushubkonzepts.

Wir kennen die Aushubsituation — die dichte Bebauung mit beengten Zufahrten, die wechselnden Bodenverhältnisse von tragfähigem Schotter bis zu setzungsempfindlichem Tegel, den hohen Grundwasserstand in manchen Lagen. Skyline Bau plant den Aushub realistisch und führt ihn mit eigenem Gerät als sauberen, termintreuen Teil des Bauprojekts aus — auf Wunsch vom Aushub bis zum fertigen Rohbau.

Der Aushub ist der Moment, in dem aus Plänen sichtbares Baugeschehen wird — und zugleich der Moment, in dem sich zeigt, ob der Baugrund hält, was die Planung annahm. Ein erfahrener Baumeister liest den Boden, erkennt Abweichungen früh und reagiert, bevor daraus ein Problem für den Hochbau wird. Skyline Bau bringt diese Erfahrung mit und sorgt dafür, dass der Aushub das Bauprojekt auf eine verlässliche Grundlage stellt.

alle Leistungen

Baugrubenaushub

Herstellen der Baugrube für Keller und Fundament — in der richtigen Größe und Tiefe.

Kelleraushub

Tiefer Aushub für die Unterkellerung eines Gebäudes — mit Baugrubensicherung.

Fundamentaushub

Aushub der Streifen- und Einzelfundamente für nicht unterkellerte Bauwerke.

Humusabtrag

Abtragen des wertvollen Mutterbodens und gesonderte Zwischenlagerung.

Künetten & Gräben

Aushub von Leitungsgräben und Künetten für die Erschließung des Bauwerks.

Baugrubensicherung

Böschung oder Verbau zur Standsicherung der Baugrube gegen Abrutschen.

Wasserhaltung

Trockenhalten der Baugrube bei Grund-, Schichten- oder Oberflächenwasser.

Aushubentsorgung

Fachgerechter Abtransport und Entsorgung des Aushubmaterials nach Deklaration.

Skyline Bau · Aushub & Erdbau

Baugruben- und Kelleraushub mit fachgerechter Baugrubensicherung, Wasserhaltung, Humusabtrag und Aushubentsorgung — ausführendes Bauunternehmen, das mit konzessionierten Baumeister-Partnerbetrieben arbeitet, eigener Gerätepark, Festpreis nach ÖNORM B 2110, Standsicherheit der Baugrube gewahrt, Gewährleistung 3 Jahre nach § 933 ABGB.

Was kostet ein Aushub Wien?

Die Kosten für einen Aushub Wien hängen vom Volumen, der Bodenart, der Aushubtiefe, der Zugänglichkeit der Baustelle und dem Entsorgungsaufwand ab. Aushubleistungen werden in der Regel pro Kubikmeter des bewegten Materials verrechnet. Skyline Bau erstellt nach Begehung und auf Basis der Aushubmenge ein verbindliches Festpreisangebot nach ÖNORM B 2110.

Richtpreise Aushub Wien (netto)
Erdaushub je m³15–60 €/m³
Abtransport & Entsorgung5–25 €/m³
Baugrube 50–100 m³ gesamt1.500–7.500 €
Erschwerter ZugangStundensatz 80–150 €

Stand 2026 · netto · Richtwerte · Baugrubensicherung und Wasserhaltung werden gesondert kalkuliert · Endpreis nach Begehung und Aushubmenge.

Der wichtigste Kostenfaktor ist die Bodenart. Leicht lösbarer Boden wie Sand oder lockerer Kies ist günstig auszuheben; fester, bindiger Boden, Lehm oder gar Fels treiben den Preis, weil der Maschinenaufwand steigt. Aus diesem Grund werden Böden in Bodenklassen eingeteilt, die der Kalkulation zugrunde liegen. Auch die Aushubtiefe spielt eine Rolle — ein tiefer Kelleraushub ist aufwendiger als ein flacher Aushub für eine Bodenplatte.

Ein eigener, oft unterschätzter Posten ist die Entsorgung. Das Aushubmaterial muss meist abtransportiert und auf einer Deponie entsorgt werden — bei einer Kellerbaugrube ist die Menge für eine Wiederverwertung am Grundstück zu groß. Die Entsorgungskosten richten sich nach der Menge und nach der Beschaffenheit des Bodens; belasteter Boden ist teurer zu entsorgen. Skyline Bau weist die Entsorgung transparent aus.

Den Preis treiben können erschwerende Umstände: ein schwieriger Zugang, beengte innerstädtische Lagen, in denen mit kleinerem Gerät gearbeitet werden muss, ein hoher Grundwasserstand, der eine Wasserhaltung erfordert, oder eine aufwendige Baugrubensicherung. Skyline Bau prüft diese Faktoren bei der Begehung und kalkuliert sie realistisch ein — so ist der Festpreis verlässlich und enthält keine bösen Überraschungen. Gerade beim Aushub, wo der Baugrund nicht vollständig vorhersehbar ist, ist eine erfahrene, ehrliche Kalkulation der beste Schutz des Bauherrn vor nachträglichen Kostensteigerungen.

was ein Aushub umfasst

Ein Aushub ist mehr als das bloße Graben eines Lochs. Er umfasst eine ganze Reihe von Teilleistungen, die zusammen die Baustelle für den Hochbau vorbereiten.

Am Anfang steht die Baustelleneinrichtung — das Anlegen temporärer Zufahrtswege für die Baufahrzeuge, das Einrichten der Lager- und Stellflächen. Danach folgt der Humusabtrag: Der Mutterboden wird abgetragen und zwischengelagert. Erst dann beginnt der eigentliche Baugrubenaushub bis auf die geplante Tiefe.

Die Baugrube wird, wie erwähnt, größer ausgehoben als das Bauwerk — mit Arbeitsraum und Böschung. Parallel werden die Maßnahmen zur Baugrubensicherung umgesetzt und, wo nötig, eine Wasserhaltung eingerichtet. Das ausgehobene Material wird zwischengelagert oder direkt abtransportiert.

Zum Abschluss wird die Aushubsohle hergerichtet — das Feinplanum, die saubere, ebene und auf die richtige Höhe gebrachte Grubensohle, auf der anschließend die Rollierung und die Bodenplatte aufgebaut werden. Skyline Bau führt all diese Teilleistungen als zusammenhängende Aushubleistung aus und übergibt die Baugrube bereit für den nächsten Bauschritt.

Dass all diese Teilleistungen in einer Hand liegen, ist kein Detail. Werden sie auf mehrere Anbieter verteilt, drohen Lücken: Niemand fühlt sich für das Feinplanum zuständig, die Wasserhaltung wird vergessen, der Arbeitsraum zu knapp bemessen. Skyline Bau plant den Aushub als geschlossenes Leistungspaket, in dem keine dieser Aufgaben durch das Raster fällt.

Bodenklassen und ihre Bedeutung

Kein Aushub gleicht dem anderen, denn kein Boden gleicht dem anderen. Die Bodenart bestimmt maßgeblich, wie aufwendig der Aushub ist — und damit, was er kostet.

Böden werden in Bodenklassen eingeteilt, die den Lösungsaufwand beschreiben. Leicht lösbare Böden wie Sand und lockerer Kies lassen sich mit dem Bagger zügig ausheben. Bindige Böden wie Lehm und Ton sind zäher und aufwendiger. Fels schließlich muss gegebenenfalls mit Spezialgerät gelöst werden und ist der teuerste Fall. Je nach Lage trifft man auf sehr unterschiedliche Verhältnisse — von tragfähigem Schotter bis zu wasserempfindlichem Tegel.

Die Bodenart bestimmt nicht nur den Aushubaufwand, sondern auch den Böschungswinkel. Fester Boden hält eine steile Böschung, lockerer, rolliger Boden braucht eine deutlich flachere — sonst rutscht das Erdreich ab. Ein flacherer Böschungswinkel bedeutet mehr Aushubvolumen und mehr Fläche, was wiederum die Kosten beeinflusst.

Skyline Bau beurteilt als ausführendes Bauunternehmen, das mit konzessionierten Baumeister-Partnerbetrieben arbeitet die Bodenverhältnisse — gegebenenfalls gestützt auf ein Baugrundgutachten — und kalkuliert den Aushub auf dieser realistischen Grundlage. So gibt es keine bösen Überraschungen, wenn der Bagger auf festeren Boden trifft als erwartet. Eine ehrliche Bodenbeurteilung am Anfang ist die Voraussetzung für einen verlässlichen Festpreis. Sie schützt zugleich vor dem umgekehrten Risiko — einer überhöhten Pauschale, die mögliche Erschwernisse vorsichtshalber zu großzügig einpreist.

Baugrubensicherung und Böschung

Eine Baugrube ist ein offenes Loch im Erdreich — und sie muss sicher sein. Die Baugrubensicherung schützt die Arbeiter in der Grube, die angrenzenden Gebäude und Verkehrsflächen und das Bauvorhaben selbst.

Die einfachste Form der Sicherung ist die Böschung: Die Wände der Baugrube werden geneigt ausgeführt, sodass das Erdreich von selbst stabil bleibt. Der nötige Böschungswinkel richtet sich nach der Bodenart — fester Boden erlaubt eine steile Böschung, lockerer Boden verlangt eine flache. Die Böschung ist die wirtschaftlichste Lösung, braucht aber Platz.

Wo der Platz für eine Böschung fehlt — was in der dichten Bebauung häufig der Fall ist —, kommt ein Baugrubenverbau zum Einsatz. Dabei werden die Baugrubenwände durch eine Stützkonstruktion gesichert, sodass sie senkrecht stehen können. Das ist aufwendiger als eine Böschung, ermöglicht aber den Aushub auch dort, wo das Grundstück knapp ist und direkt an Nachbargebäude grenzt.

Skyline Bau plant die Baugrubensicherung passend zur Bodenart, zur Aushubtiefe und zu den Platzverhältnissen. Als ausführendes Bauunternehmen, das mit konzessionierten Baumeister-Partnerbetrieben arbeitet tragen wir die Verantwortung dafür, dass die Baugrube und die angrenzenden Bereiche während der gesamten Bauphase standsicher bleiben — ein Punkt, an dem keinerlei Kompromisse zulässig sind.

Die Baugrubensicherung ist auch eine Frage des Arbeitsschutzes: In einer ungesicherten, abrutschgefährdeten Grube zu arbeiten, ist gefährlich. Eine fachgerecht gesicherte Baugrube schützt deshalb nicht nur das Bauwerk und die Nachbarschaft, sondern in erster Linie die Menschen, die darin arbeiten.

Wasserhaltung in der Baugrube

Wasser ist der natürliche Gegner jeder Baugrube. Dringt Wasser in die Grube ein, lässt sich darin nicht arbeiten, die Sohle weicht auf, die Standsicherheit leidet. Die Wasserhaltung hält die Baugrube trocken.

Wasser gelangt auf verschiedenen Wegen in eine Baugrube. Liegt die Aushubsohle unter dem Grundwasserspiegel, dringt Grundwasser ein — in manchen Lagen, etwa nahe der Donau, ist der Grundwasserstand hoch. Hinzu kommen Schichtenwasser, das in durchlässigen Bodenschichten fließt, und Oberflächenwasser von Regen.

Die Wasserhaltung begegnet diesem Wasser. Die einfachste Form ist die offene Wasserhaltung: Das einsickernde Wasser wird in der Grube gesammelt und abgepumpt. Bei höherem Grundwasserstand kann eine Grundwasserabsenkung erforderlich sein, die den Wasserspiegel im Bereich der Baugrube gezielt senkt. Welche Methode passt, hängt von den Boden- und Wasserverhältnissen ab.

Skyline Bau plant die Wasserhaltung als Teil des Aushubkonzepts. Der hohe Grundwasserstand in manchen Lagen ist ein bekannter Faktor, der von Anfang an mitgedacht werden muss — denn eine nicht eingeplante Wasserhaltung gehört zu den klassischen Quellen unerwarteter Mehrkosten. Skyline Bau klärt die Wasserverhältnisse vorab und kalkuliert die nötigen Maßnahmen ehrlich ein. So wird die Wasserhaltung von Anfang an Teil des Festpreises und nicht ein teurer Nachtrag, der das Budget des Bauherrn mitten in der Bauphase sprengt.

Entsorgung und Deklarationsanalyse

Bei einem Aushub fällt eine erhebliche Menge Material an — bei einer Kellerbaugrube schnell mehrere hundert Kubikmeter. Was mit diesem Material geschieht, ist ein eigener, kostenrelevanter Teil des Aushubs.

Ein Teil des Aushubmaterials kann oft wiederverwendet werden: Der zwischengelagerte Humus kommt für die spätere Gartengestaltung zum Einsatz, geeignetes Material kann zum Verfüllen des Arbeitsraums oder zum Höhenausgleich dienen. Der überschüssige Aushub jedoch — bei einer Kellerbaugrube der größte Teil — muss abtransportiert und auf einer Deponie entsorgt werden.

Vor der Entsorgung steht idealerweise eine Deklarationsanalyse. Sie gibt frühzeitig Auskunft darüber, ob der Boden Schadstoffe enthält, denn belasteter Boden ist deutlich teurer und komplizierter zu entsorgen. Wird die Bodenqualität vorab geklärt, lassen sich die Entsorgungskosten realistisch kalkulieren und Verzögerungen vermeiden. Bei größeren Aushubmengen ist eine solche Analyse ohnehin vorgeschrieben.

Skyline Bau plant die Aushubentsorgung von Anfang an mit — inklusive der Klärung der Bodenqualität. Wo es möglich ist, wird Material am Grundstück wiederverwendet, um Transport- und Deponiekosten zu sparen. Die Entsorgung wird im Angebot transparent ausgewiesen, sodass der Bauherr von Anfang an weiß, welcher Posten auf ihn zukommt.

Die frühzeitige Klärung der Bodenqualität hat noch einen Vorteil: Stellt sich erst beim Aushub heraus, dass der Boden belastet ist, kann das den gesamten Zeitplan durcheinanderbringen, weil die Entsorgung dann neu organisiert werden muss. Wer das vorab klärt, vermeidet diese Verzögerung — ein weiterer Grund, warum Skyline Bau die Deklaration an den Anfang stellt.

Spezifika

  • Humusabtrag zuerst — der wertvolle Mutterboden wird abgetragen und gesondert zwischengelagert.
  • Arbeitsraum & Böschung — die Baugrube wird größer ausgehoben als das Bauwerk.
  • Bodenklassen — von leicht lösbarem Sand bis zu festem Tegel und Fels, je nach Lage.
  • Baugrubensicherung — Böschung oder, bei Platzmangel, Verbau zur Standsicherung.
  • Hoher Grundwasserstand — in manchen Lagen ist eine Wasserhaltung erforderlich.
  • Beengte Zufahrten — dichte innerstädtische Lagen verlangen kleineres Gerät und durchdachte Logistik.
  • Deklarationsanalyse — die Bodenqualität wird vorab geklärt, belasteter Boden ist teurer zu entsorgen.
  • Feinplanum — die Grubensohle wird sauber auf die richtige Höhe gebracht.
  • Beweissicherung — bei tiefem Aushub neben Nachbargebäuden werden diese vorab dokumentiert.
  • Schnittstelle zum Rohbau — die Baugrube wird bereit für Rollierung und Bodenplatte übergeben.

in allen Wiener Bezirken aktiv

10.Favoriten11.Simmering13.Hietzing14.Penzing16.Ottakring19.Döbling21.Floridsdorf22.Donaustadt23.Liesing+Wien-UmgebungNÖKorneuburgNÖMödlingNÖKlosterneuburgNÖSchwechat

der Ablauf eines Baugrubenaushubs

Ein fachgerechter Aushub folgt einer festen Reihenfolge. Wer den Ablauf kennt, versteht, warum die Reihenfolge der Arbeiten nicht beliebig ist und warum die Vorbereitung über den reibungslosen Verlauf entscheidet.

Vor dem ersten Spatenstich steht die Einmessung. Die Lage und die Höhen der Baugrube werden auf das Grundstück übertragen — auf Basis der Einreichpläne und der Höhenangaben. Eine ungenaue Einmessung würde sich durch das gesamte Bauwerk fortpflanzen, deshalb wird hier sorgfältig gearbeitet. Lage, Tiefe und Höhenbezug der Baugrube müssen exakt stimmen, denn alle folgenden Bauteile bauen darauf auf.

Es folgen die Baustelleneinrichtung und der Humusabtrag. Zufahrtswege werden angelegt, Lager- und Stellflächen eingerichtet, der Mutterboden wird abgetragen und zwischengelagert. Erst dann beginnt der Hauptaushub bis auf die geplante Tiefe — meist von oben nach unten in Lagen, mit fortlaufender Sicherung der Grubenwände.

Während des Aushubs werden die Baugrubensicherung und, wo nötig, die Wasserhaltung umgesetzt. Zum Abschluss wird die Grubensohle als Feinplanum hergerichtet — sauber, eben, höhengenau. Die Baugrube wird kontrolliert und an die Folgegewerke übergeben. Skyline Bau koordiniert diese gesamte Abfolge als ein durchgängiges Projekt, sodass die Phasen ohne Zeitverlust ineinandergreifen.

Aushub in dichter Bebauung

Ein Aushub auf einem freien, gut zugänglichen Grundstück ist eine überschaubare Aufgabe. Ein Aushub in der dicht bebauten Stadt Wien — zwischen Nachbargebäuden, an einer befahrenen Straße — ist deutlich anspruchsvoller.

Der wichtigste Punkt ist der Schutz der Nachbargebäude. Wird tief neben einem bestehenden Gebäude ausgehoben, darf dessen Standsicherheit nicht gefährdet werden. Das verlangt eine sorgfältig geplante Baugrubensicherung — oft einen Verbau statt einer platzsparenden Böschung. Vor Beginn werden die Nachbargebäude per Beweissicherung dokumentiert.

Hinzu kommt die Baustellenlogistik. In engen Lagen muss mit kleinerem Gerät gearbeitet werden, der Abtransport des Aushubmaterials will geplant sein, die Stellung von Mulden und Containern braucht oft eine Genehmigung für die Nutzung des öffentlichen Raums. Gehsteig und Verkehr müssen gesichert werden.

Skyline Bau hat Erfahrung mit dem Aushub in dichten Lagen. Wir planen den Aushub so, dass die Nachbargebäude geschützt, die Baugrube sicher und die Baustelle sauber organisiert ist. Mit dem eigenen Gerätepark lässt sich die passende Maschinengröße für jede Zufahrtssituation wählen — ein wesentlicher Vorteil in der dichten Stadt. Wo ein großer Bagger nicht zufahren kann, kommt kompakteres Gerät zum Einsatz — der Aushub wird dadurch aufwendiger, bleibt aber machbar.

der Aushub als erste Bauphase

Der Aushub steht nicht für sich allein — er ist der erste Schritt einer langen Kette von Bauleistungen. Wie gut er ausgeführt wird, wirkt sich auf alles aus, was danach kommt.

Auf den Aushub folgt unmittelbar der Fundamentbau. Auf der hergerichteten Grubensohle werden die Rollierung, die Sauberkeitsschicht und die Bodenplatte beziehungsweise die Streifenfundamente errichtet. Ist die Grubensohle nicht sauber und höhengenau hergestellt, überträgt sich dieser Mangel auf das Fundament — und damit auf das ganze Gebäude.

Eng damit verbunden ist die Schnittstelle zwischen den Gewerken. Aushub, Fundament und Rohbau müssen aufeinander abgestimmt sein. Liegen diese Leistungen in verschiedenen Händen, drohen Reibungsverluste — und im Streitfall die Frage, wer für einen Mangel verantwortlich ist. Liegt alles in einer Hand, entfällt dieses Problem.

Skyline Bau ist ein ausführendes Bauunternehmen und arbeitet in Kooperation mit konzessionierten Baumeistern und kann den gesamten Weg übernehmen — vom Aushub über das Fundament bis zum fertigen Rohbau. Ein Vertragspartner, eine durchgängige Verantwortung, ein nahtloser Übergang von einer Bauphase zur nächsten. Der Aushub wird damit nicht als isolierte Leistung geplant, sondern als erster, gut abgestimmter Schritt eines Gesamtprojekts.

Aushub Wien für Bauherren, Bauträger & Gewerbe

Private Bauherren

Baugruben- und Kelleraushub als erster Schritt zum Eigenheim — sicher geböscht und sauber übergeben.

Bauträger & Investoren

Aushub für Wohnbauprojekte inklusive Baugrubensicherung, Wasserhaltung und Aushubentsorgung.

Gewerbe & Industrie

Aushub für Betriebsgebäude und Hallen — auch große Volumina mit eigenem Gerätepark.

Nach dem Abbruch

Ausbaggern von Altkeller und Fundament im Zuge der Baureifmachung für den Neubau.

Typische Leistungspakete Aushub Wien

  • Begehung, Aufmaß und Beurteilung der Bodenverhältnisse
  • Baustelleneinrichtung und temporäre Zufahrtswege
  • Humusabtrag und gesonderte Zwischenlagerung
  • Baugrubenaushub für Keller und Fundament
  • Aushub von Künetten und Leitungsgräben
  • Baugrubensicherung durch Böschung oder Verbau
  • Wasserhaltung bei Grund-, Schichten- oder Oberflächenwasser
  • Deklarationsanalyse des Aushubmaterials
  • Abtransport und fachgerechte Entsorgung des Aushubs
  • Wiederverwendung von geeignetem Material am Grundstück
  • Herstellung des Feinplanums der Grubensohle
  • Übergabe der Baugrube an die Folgegewerke

vom Aufmaß bis zur Übergabe

Begehung & AufmaßBegehung in Wien, Aufmaß, Beurteilung von Bodenverhältnissen, Wasserstand und Zugänglichkeit.
Planung & AngebotFestlegung von Aushubvolumen, Baugrubensicherung und Wasserhaltung, Festpreisangebot nach ÖNORM B 2110.
BaustelleneinrichtungAnlegen der Zufahrtswege und Lagerflächen, Humusabtrag und Zwischenlagerung.
BaugrubenaushubAushub bis auf die geplante Tiefe, Baugrubensicherung, bei Bedarf Einrichtung der Wasserhaltung.
Entsorgung & FeinplanumAbtransport des Aushubmaterials, Herstellung der sauberen, ebenen Grubensohle.
ÜbergabeEndkontrolle und Übergabe der sicheren Baugrube an die Folgegewerke für Rollierung und Bodenplatte.

Warum Skyline Bau für Ihren Aushub Wien

  • Ausführendes Bauunternehmen — Aushub mit voller bautechnischer und statischer Verantwortung.
  • Eigener Gerätepark — die passende Maschinengröße für jede Zufahrtssituation.
  • Baugrubensicherung — Böschung oder Verbau, die Standsicherheit der Grube ist gewahrt.
  • Wasserhaltung — der hohe Grundwasserstand mancher Lagen wird von Anfang an eingeplant.
  • Realistische Bodenbeurteilung — der Aushub wird auf Basis der tatsächlichen Bodenverhältnisse kalkuliert.
  • Festpreis nach ÖNORM B 2110 — verbindlich und schriftlich, erschwerende Umstände vorab kalkuliert.
  • Transparente Entsorgung — Deklaration und Entsorgungskosten werden offen ausgewiesen.
  • Aushub und Rohbau aus einer Hand — auf Wunsch vom Aushub bis zum fertigen Rohbau.
  • 3 Mio. € Bau-Haftpflicht.
  • Subunternehmer bei der Parlamentssanierung 2022 — 2022 Sanierungsarbeiten am Parlament 1010 Wien.

Woran Sie einen seriösen Anbieter erkennen

Prüfen Sie diese sechs Punkte bei jedem Anbieter für Aushub in Wien — auch bei uns. Sie kosten zehn Minuten und ersparen Ihnen im schlechtesten Fall einen Rechtsstreit.

1. GISA-Zahl verlangen

Jeder Gewerbebetrieb in Österreich hat eine GISA-Zahl. Im öffentlichen Gewerberegister sehen Sie, welche Gewerbe der Betrieb tatsächlich angemeldet hat. Wer die Zahl nicht nennen will, hat einen Grund dafür.

2. Wer führt die reglementierten Gewerke aus?

Bei Eingriffen in die Bausubstanz fallen Baumeister-Leistungen nach § 94 Z 5 GewO an — Planung, Statik, Einreichung bei der MA 37. Ein ausführendes Bauunternehmen darf das nicht selbst. Fragen Sie, welcher konzessionierte Baumeister das übernimmt.

3. Begehung vor Angebot

Ein Angebot für Aushub in Wien ohne Besichtigung ist geraten. Was hinter der Wand oder unter dem Boden liegt, sieht man erst beim Öffnen — und genau dort entstehen die Nachträge.

4. Leistungsverzeichnis statt Pauschale

Ein seriöses Angebot listet Positionen mit Mengen und Einheitspreisen. „Komplett pauschal“ ohne Aufschlüsselung ist kein Angebot, sondern eine Einladung zum Nachtrag.

5. Bau-Haftpflicht nachweisen lassen

Fragen Sie nach Versicherer und Deckungssumme. Im bewohnten Zinshaus kann ein Schaden schnell sechsstellig werden — und trifft dann auch fremde Wohnungen.

6. Gewährleistung nicht verwechseln

Die gesetzliche Gewährleistung beträgt bei unbeweglichen Sachen 3 Jahre nach § 933 ABGB. Wer Ihnen mehr verspricht, muss das vertraglich festhalten — mündlich ist es nichts wert.

Aushub-Verfahren im Vergleich

Klassischer Bagger-Aushub

Standard. Hydraulikbagger 8-25t, je nach Baustellengröße. Wirtschaftlichste Methode bei zugänglichen Flächen.

Minibagger für Innenhöfe

1,5-3,5 t Mikro-/Minibagger. Durch Haustür-Durchfahrten transportabel. Für beengte Gründerzeit-Höfe Standard. Pool Aushub Wien-Spezialgebiet.

Saugbagger (Spülbohrung)

Bei sensiblen Leitungs-Bereichen. Lufthochdruck löst Material, Saugschlauch transportiert es weg. Erschütterungsfrei. 80-180 €/m³.

Berliner Verbau / Trägerbohlwand

Bei tiefen Baugruben mit Anrainerschutz. Stahlträger und Holzbohlen sichern die Baugrubenwand.

Bohrpfahlwand

Premium-Tiefbau bei sehr tiefen Baugruben (Tiefgaragen 3-5 Geschosse). Sehr hohe Sicherheit.

Aushub mit Dumper-Transport

Bei Großbaustellen mit kleinem Innenhof — Dumper transportiert über Hofgrenzen.

Behörden und Wiener Bauordnung beim Aushub

  • MA 37 — Baupolizei: Aushub-Bewilligung im Rahmen der Bauwerks-Baubewilligung.
  • MA 30 — Wien Kanal: bei Aushub-Eingriff in Kanal-Trassen.
  • Netze, Wien Energie: Leitungsauskünfte vor Aushub (Strom, Gas, Wasser, Telekom).
  • RVS 04.02.11 — Sicherheit bei Erdarbeiten.
  • ÖNORM B 2206 — Erdarbeiten als Werkleistung.
  • BauKG (Bauarbeitenkoordinationsgesetz) — Sicherheits-Gesundheits-Schutzplan bei größeren Baugruben.
  • Abfallwirtschaftsgesetz — Aushub als Abfall ist meldepflichtig nach AWG-Verordnung.
  • Halteverbots-Antrag bei MA 46: für Container-Aufstellung und LKW-Transport-Routen.

Warum Skyline Bau für Ihren Aushub?

Erstens — Baugrube, Sicherung und Entsorgung aus einer Planung – Aushubmenge, Deponieklasse und Transportwege werden vor Baubeginn festgelegt, nicht auf der Baustelle.

Zweitens — Aushub als Teil der Gesamtbauleistung. Während reine Erdbaufirmen nur den Aushub liefern, koordiniert Skyline Bau Aushub + Fundament + Rohbau + Komplettbau in einem Festpreisvertrag nach ÖNORM B 2110:2023.

Drittens — Innenhof-Routine. Materialhebung über Hofgrenzen, Minibagger für beengte Verhältnisse, MA-46-Halteverbots-Anträge, Anrainerschutz nach Wiener Bauordnung.

Viertens — Recycling-Standard. Sortenreine Aushub-Trennung — Skyline Bau nutzt das Aushub-Recycling-System nach Vorbild des U-Bahn-Aushubs.

Rechtlicher Hinweis zur Leistungserbringung:
Die Skyline Bau tritt als ausführendes Bauunternehmen auf. Reglementierte Gewerke — insbesondere Baumeister-Leistungen (§ 94 Z 5 GewO), Planungs- und Statikleistungen, Elektrotechnik (§ 94 Z 16 GewO), Gas- und Sanitärtechnik (§ 94 Z 25 GewO) sowie Fliesenleger-Arbeiten (§ 94 Z 38 GewO) — werden ausschließlich durch entsprechend befugte Subunternehmer und Partnerbetriebe ausgeführt. Ausführende Bauleistungen erfolgen durch im Unternehmensverbund stehende Gewerbetreibende mit aufrechter Berechtigung.

das sollten Sie wissen

Damit Sie genau wissen, was auf Sie zukommt, beantworten wir hier die wichtigsten Fragen rund um ehrlich und aus der Praxis eines ausführenden Bauunternehmens.

Was gehört zum Aushub?

Der Aushub umfasst das Ausheben der Baugrube oder des Kellers, die Grabensicherung, den Abtransport und die fachgerechte Entsorgung des Materials. Bei Bedarf kommen Wasserhaltung (bei Grundwasser) und Böschungssicherung dazu. Der Aushub ist der erste Schritt fast jedes Bauprojekts.

Was passiert mit dem Aushubmaterial?

Das ausgehobene Material wird abtransportiert und fachgerecht entsorgt oder wiederverwertet. Belasteter Boden muss gesondert behandelt werden. Wir kümmern uns um die ordnungsgemäße Verwertung, sodass Sie sich um nichts kümmern müssen.

Was ist bei Grundwasser oder Fels zu beachten?

Beides erhöht den Aufwand: Bei Grundwasser braucht es eine Wasserhaltung (Abpumpen), bei Fels entsprechendes Gerät. Diese Bedingungen zeigen sich oft erst beim Aushub — ein Bodengutachten hilft, sie vorher einzuschätzen. Wir kalkulieren transparent.

Was kostet der Aushub in Wien?

Die Kosten hängen von Aushubmenge, Bodenart, Grundwasser, Zugänglichkeit und Entsorgung ab. Nach einer Besichtigung erhalten Sie ein verbindliches Festpreisangebot inklusive Abtransport.

Häufige Fragen zum Aushub Wien

Was kostet ein Aushub in Wien?
Ein Aushub kostet in Wien 15 bis 60 €/m³ für den reinen Erdaushub, plus 5–25 €/m³ für Abtransport und Entsorgung. Eine Baugrube von 50–100 m³ kostet gesamt rund 1.500–7.500 Euro.
Wovon hängen die Aushubkosten ab?
Vom Aushubvolumen, der Bodenart, der Aushubtiefe, der Zugänglichkeit der Baustelle und dem Entsorgungsaufwand. Fester Boden und erschwerter Zugang treiben den Preis.
Was sind Bodenklassen?
Bodenklassen teilen Böden nach ihrem Lösungsaufwand ein — von leicht lösbarem Sand über bindigen Lehm bis zu Fels. Sie sind die Grundlage für die Aushubkalkulation.
Warum wird die Baugrube größer ausgehoben als das Haus?
Rund um das Bauwerk wird ein Arbeitsraum von etwa einem Meter vorgesehen, damit die Kellerwände errichtet, abgedichtet und gedämmt werden können. Hinzu kommt die Böschung.
Was ist eine Baugrubensicherung?
Die Baugrubensicherung verhindert das Abrutschen der Grubenwände — durch eine geneigte Böschung oder, bei Platzmangel, durch einen senkrechten Verbau. Sie schützt Arbeiter und Nachbargebäude.
Was ist der Böschungswinkel?
Der Böschungswinkel ist die Neigung der Baugrubenwand. Er richtet sich nach der Bodenart — fester Boden erlaubt eine steile, lockerer Boden verlangt eine flache Böschung.
Was ist eine Wasserhaltung?
Die Wasserhaltung hält die Baugrube trocken, wenn Grund-, Schichten- oder Oberflächenwasser eindringt. Üblich sind das Abpumpen oder eine gezielte Grundwasserabsenkung.
Wann ist eine Wasserhaltung nötig?
Wenn die Aushubsohle unter dem Grundwasserspiegel liegt oder Schichtenwasser eindringt. In manchen Lagen mit hohem Grundwasserstand ist sie regelmäßig erforderlich.
Wird der Humus mit ausgehoben?
Der Humus wird zuerst gesondert abgetragen — etwa 20 cm tief — und zwischengelagert, weil er wertvoll ist und für die spätere Gartengestaltung wiederverwendet werden kann.
Was passiert mit dem Aushubmaterial?
Geeignetes Material wird am Grundstück wiederverwendet. Der überschüssige Aushub — bei einer Kellerbaugrube der größte Teil — wird abtransportiert und auf einer Deponie entsorgt.
Was ist eine Deklarationsanalyse?
Die Deklarationsanalyse klärt vorab, ob der Boden Schadstoffe enthält. Belasteter Boden ist teurer zu entsorgen. Die Analyse ermöglicht eine realistische Kostenkalkulation.
Was kostet die Aushubentsorgung?
Die Entsorgung schlägt mit rund 5–25 €/m³ zu Buche, abhängig von Menge und Bodenqualität. Belasteter Boden ist deutlich teurer. Skyline Bau weist die Kosten transparent aus.
Wie lange dauert ein Aushub?
Das hängt von Volumen, Bodenart und Zugänglichkeit ab — von wenigen Tagen für eine kleine Baugrube bis zu mehreren Wochen für ein großes, schwer zugängliches Projekt.
Was ist das Feinplanum?
Das Feinplanum ist die sauber hergestellte, ebene und höhengenaue Grubensohle, auf der anschließend die Rollierung und die Bodenplatte aufgebaut werden.
Was sind Künetten?
Künetten sind Leitungsgräben — schmale, tiefe Aushübe für Versorgungsleitungen wie Wasser, Kanal, Strom und Gas zur Erschließung des Bauwerks.
Schützt Skyline Bau die Nachbargebäude?
Ja. Bei tiefem Aushub neben bestehenden Gebäuden wird die Baugrube so gesichert, dass deren Standsicherheit gewahrt bleibt. Die Nachbargebäude werden vorab per Beweissicherung dokumentiert.
Kann auch in engen Lagen ausgehoben werden?
Ja. Mit dem eigenen Gerätepark kann Skyline Bau die passende Maschinengröße für jede Zufahrtssituation wählen — auch in dichter innerstädtischer Bebauung.
Was verteuert einen Aushub?
Erschwerende Umstände wie fester Boden oder Fels, schwieriger Zugang, hoher Grundwasserstand mit Wasserhaltungsbedarf und eine aufwendige Baugrubensicherung.
Übernimmt Skyline Bau auch den Rohbau?
Ja. Als ausführendes Bauunternehmen, das mit konzessionierten Baumeister-Partnerbetrieben arbeitet führt Skyline Bau auf Wunsch den gesamten Weg aus — vom Aushub über das Fundament bis zum fertigen Rohbau, mit einem Vertragspartner.
Aushub: Gibt es einen Festpreis?
Ja. Skyline Bau erstellt nach Begehung und auf Basis der Aushubmenge ein verbindliches Festpreisangebot nach ÖNORM B 2110.
Aushub: Welche Gewährleistung gibt Skyline Bau?
Gewährleistung 3 Jahre nach § 933 ABGB für Verbraucher auf alle Aushub- und Erdarbeiten. Der Festpreis ist schriftlich nach ÖNORM B 2110 fixiert.
Aushub: Arbeitet Skyline Bau auch außerhalb Wiens?
Ja. Skyline Bau führt Aushub- und Erdarbeiten in Wien und der Umgebung aus — auch Richtung Korneuburg, Mödling, Klosterneuburg und Schwechat.
Wird das Aushubmaterial wiederverwendet?
Wo möglich ja. Humus und geeignetes Material werden am Grundstück wiederverwendet — das spart Transport- und Deponiekosten. Nur der echte Überschuss wird entsorgt.
Brauche ich eine Genehmigung für Container?
Die Stellung von Mulden und Containern auf öffentlichem Grund braucht in Wien meist eine Genehmigung. Skyline Bau kümmert sich um die nötige Abstimmung.
Was kostet Aushub pro Kubikmeter?
28 bis 55 €/m³ bei guter Zufahrt, 55 bis 95 €/m³ im beengten Innenhof, 90 bis 180 €/m³ von Hand. Dazu kommen Abtransport mit 12 bis 35 €/m³ und die Deponie nach Tonnen. Eine Baugrube mit 320 m³ liegt bei rund 42.200 € netto.
Warum ist die Entsorgung teurer als das Ausheben?
Weil Abtransport und Deponiegebühr zusammen meist über dem Aushubpreis liegen. Bei 320 m³ fallen rund 576 t an — bei 8 bis 22 €/t für unbelastetes Material sind das 4.600 bis 12.700 €, bei belastetem Material 26.000 bis 104.000 €.
Wie rechne ich Kubikmeter in Tonnen um?
Ein Kubikmeter Erde wiegt 1,6 bis 2,0 t, Schotter etwas mehr, Humus weniger. Entsorgt wird nach Tonnen, ausgehoben nach Kubikmetern — diese Umrechnung fehlt in vielen Angeboten und erklärt spätere Nachträge.
Was ist die Auflockerung?
Gelöster Boden hat 20 bis 35 % mehr Volumen als im gewachsenen Zustand. Wer Container nach Grubenmaß bestellt, bestellt zu wenig. Das gilt auch umgekehrt: Zum Verfüllen braucht man mehr Material, als die Grube an Volumen hat.
Warum brauche ich eine Bodenanalyse?
Weil belasteter Aushub das Vier- bis Achtfache kostet. In Wien sind alte Anschüttungen, ehemalige Gewerbeflächen und Kriegsverfüllungen häufig belastet. Eine Probe kostet 250 bis 850 € — stellt sich die Belastung erst auf der Deponie heraus, steht die Baustelle.
Ab welcher Tiefe braucht es einen Verbau?
Ab 1,25 m wird geböscht oder verbaut. Das ist Arbeitnehmerschutz und nicht verhandelbar. Eine Böschung ist am günstigsten, braucht aber Platz — in der dicht bebauten Stadt kommen deshalb Verbaubox, Spundwand oder Bohrpfahlwand infrage.
Was kostet ein Verbau?
Verbaubox für Künetten 60 bis 180 € je Laufmeter, Spundwand 180 bis 420 €/m², Bohrpfahlwand 380 bis 950 €/m². Die Bohrpfahlwand kommt dort zum Einsatz, wo direkt an der Grundgrenze neben Bestandsbebauung ausgehoben wird.
Was passiert mit den Nachbargebäuden?
Ein Aushub neben Bestandsbebauung entzieht dem Fundament seitliche Stützung. Deshalb gehören Beweissicherung mit Fotos und Rissprotokoll dazu, 800 bis 3.500 €, und je nach Lage eine Erschütterungsmessung. Ohne Beweissicherung wird jeder vorhandene Riss Ihnen zugerechnet.
Was ist bei Grundwasser zu tun?
Eine Wasserhaltung mit Pumpen, bei stärkerem Zufluss Filterbrunnen, 600 bis 2.200 € je Woche. Die Ableitung muss geregelt erfolgen. Ob und wie viel Grundwasser zu erwarten ist, steht im geotechnischen Bericht.
Kann der Aushub wiederverwendet werden?
Zum Verfüllen und Anböschen oft ja, wenn das Material geeignet und unbelastet ist — 15 bis 38 €/m³ gegenüber 28 bis 65 €/m³ für Fremdmaterial, und die Entsorgung entfällt. Humus wird separat abgetragen und für die Außenanlagen zwischengelagert.
Wo wird das Material zwischengelagert?
Wenn Platz vorhanden ist, auf dem Grundstück — das spart Abtransport und Zukauf. In der dicht bebauten Stadt fehlt dieser Platz meist, dann wird direkt abgefahren. Das ist einer der Gründe, warum innerstädtischer Aushub teurer ist.
Was kostet Handaushub und wann ist er nötig?
90 bis 180 €/m³, also das Drei- bis Vierfache. Nötig im Keller, im Innenhof ohne Zufahrt und überall dort, wo Fremdleitungen in der Trasse liegen. Die Tagesleistung sinkt dabei von 80 bis 200 m³ auf 3 bis 8 m³.
Was ist mit Leitungen im Boden?
Vor der Grabung wird geortet und eingemessen. In Wiener Straßen und Innenhöfen liegen Strom, Gas, Wasser, Fernwärme und Telekom oft in derselben Trasse — im Zweifel wird von Hand geschachtet. Eine angefahrene Gasleitung ist nicht nur teuer, sondern gefährlich.
Aushub: Brauche ich eine Bewilligung?
Der Aushub selbst ist Teil des bewilligten Bauvorhabens. Eigene Bewilligungen braucht es für Arbeiten im öffentlichen Gut über die MA 28 sowie für Parkspur und Verkehrssicherung über die MA 46.
Muss die Straße gereinigt werden?
Ja, das ist bei Erdtransport über öffentlichen Grund Pflicht, 180 bis 550 € je Tag. Lkw werden vor dem Verlassen der Baustelle gereinigt, verschmutzte Fahrbahnen unverzüglich gesäubert. Unterbleibt das, drohen Strafen und Beschwerden.
Kann im Winter ausgehoben werden?
Bei frostfreiem Boden ja. Gefrorener Boden lässt sich schwerer lösen und nicht sauber verdichten, außerdem darf auf gefrorenem Untergrund nicht verfüllt werden — das Material sackt beim Auftauen. Das planen wir ein, statt einen Termin zu versprechen, der nur bei mildem Wetter hält.
Was ist mit Fels oder altem Beton?
Wird mit dem Hydraulikhammer gelöst, 85 bis 190 €/m³. In Wien trifft man häufig auf alte Fundamente, Kellerreste und Bombentrichterverfüllungen. Was zu erwarten ist, zeigt die Baugrunduntersuchung — Überraschungen im Boden sind der häufigste Nachtragsgrund beim Aushub.
Wie wird abgerechnet?
Nach Aufmaß der tatsächlich ausgehobenen Kubatur, ermittelt aus Grubenmaß oder über Lkw-Wiegescheine. Die Wiegescheine sind zugleich der Entsorgungsnachweis — lassen Sie sie sich vorlegen, das ist die einfachste Kontrolle der Abrechnung.
Bekomme ich Entsorgungsnachweise?
Ja, für jede Fraktion. In Österreich ist Bodenaushub dokumentiert zu entsorgen, und die Nachweise brauchen Sie bei Förderabrechnung, Verkauf und im Streitfall. Sie sind Teil der Übergabe.
Machen Sie auch kleine Aushübe?
Ja, etwa für Fundamente, Künetten, Pools oder Geländekorrekturen. Ab etwa 20 m³ ist der Maschineneinsatz wirtschaftlich; darunter tragen Anfahrt und Gerätetransport den Preis überproportional — das sagen wir offen.
Übernehmen Sie auch Verfüllung und Planierung?
Ja, lagenweise verdichtet, mit Aushubmaterial oder Fremdmaterial. Die Verdichtung wird auf Wunsch geprüft — bei Flächen, die später befahren oder bebaut werden, ist dieser Nachweis sinnvoll. Siehe Planieren Wien.
Aushub: Wie schnell bekomme ich ein Angebot?
Begehung binnen fünf Werktagen in ganz Wien. Für ein belastbares Angebot brauchen wir die Baugrunduntersuchung und, bei Verdacht auf Altlasten, die Bodenanalyse — diese Werte bestimmen den Preis stärker als die Kubatur.

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◆ Partnerfirma · Bling Premium Reinigung

Aushub fertig? Die Straße muss sauber bleiben.

Bei Erdtransport über öffentlichen Grund ist die Reinigung der Fahrbahn Pflicht. Bling Premium Reinigung übernimmt Baustellen- und Umfeldreinigung während und nach den Arbeiten. Mehr unter bling-bling.at.

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Hinweis: Skyline Bau ist die Markenbezeichnung des Bau- und Sanierungsbereichs der Bling Bling GmbH und keine eigenständige Rechtsperson. Vertragspartner ist ausschließlich die Bling Bling GmbH. Die Bling Bling GmbH ist eingeschränkter Baugewerbetreibender nach § 99 GewO und kein konzessionierter Baumeister. Nach § 99 Abs. 5 GewO ist die Bezeichnung „Baumeister“ konzessionierten Betrieben nach § 94 Z 5 GewO vorbehalten. Reglementierte Gewerke — Baumeister-Leistungen, Statik, Gas- und Sanitärtechnik, Elektrotechnik — werden ausschließlich durch befugte, konzessionierte Partnerbetriebe ausgeführt.