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Planieren Wieneben ist nicht dasselbewie tragfähig.

Vom ausführenden Bauunternehmen — nicht vom Vermittler.

Planieren kostet in Wien 6 bis 45 Euro pro Quadratmeter. Grobplanie 6–14 €/m², Feinplanie mit Verdichtung 12–28 €/m², Geländemodellierung 18–45 €/m². Entscheidend ist nicht die Ebenheit, sondern die Verdichtung darunter.

Planieren kostet in Wien 6 bis 45 € pro Quadratmeter. Die Grobplanie liegt bei 6 bis 14 €/m², die Feinplanie mit Verdichtung bei 12 bis 28 €/m², eine Geländemodellierung bei 18 bis 45 €/m². Entscheidend ist dabei nicht, wie eben die Fläche aussieht, sondern wie verdichtet sie ist: Auffüllmaterial wird in Lagen von 20 bis 30 cm eingebaut und jede Lage einzeln verdichtet. Eine schlecht verdichtete Fläche sieht am ersten Tag genauso aus wie eine gute – der Unterschied zeigt sich nach dem ersten Winter.
◆Wir sind das bauausführende Unternehmen ◆Festpreis nach ÖNORM◆Eigenes Bau-Team◆3 Mio. € Haftpflicht◆Sitz Wien 1210

Planieren Wien ist bei Skyline Bau mehr als nur Erde schieben: Wir sorgen dafür, dass Ihre Fläche exakt auf Niveau, tragfähig und verdichtet ist. Ob Planieren Wien für den Hausbau, den Garten oder die Zufahrt — die ebene Basis entscheidet über das Ergebnis.



Was Planieren in Wien kostet

Richtwerte netto, Stand 2026, verbindlich nach Begehung. Planieren heißt nicht nur glattziehen – entscheidend ist, wie verdichtet wird.

LeistungWas gemacht wirdPreis nettoLeistung je Tag
GrobplanieFläche abziehen, grob einebnen6–14 €/m²400–1.200 m²
Feinplanie mit Verdichtungabziehen, lagenweise verdichten, Gefälle12–28 €/m²200–600 m²
GeländemodellierungAbtrag, Auftrag, Böschungen formen18–45 €/m²150–400 m²
Planie als Untergrund für PflasterHöhen einmessen, Ebenheit nach Vorgabe15–35 €/m²200–500 m²
Nur VerdichtungsprüfungLastplattendruckversuch mit Protokoll380–950 € je Termin—

Einzelpreise

PositionEinheitPreis nettoWas dazugehört
Bewuchs und Wurzelstöcke entfernenm²4–18 €Roden, Verladen, Entsorgen
Humus abtragen und lagernm²3–9 €Oberboden separat, für später
Bodenaustausch bei Untauglichkeitm³45–110 €Ausbau, Entsorgung, Frostschutz einbauen
Auffüllmaterial liefern und einbauenm³28–65 €Schotter, lagenweise verdichtet
Verdichtung mit Walzem²3–8 €mehrere Übergänge je Lage
Höhen einmessenpsch.400–1.400 €Vermessung, Höhenplan, Absteckung
Gefälle herstellenm²4–12 €Zusatzaufwand gegenüber ebener Fläche
LastplattendruckversuchStk.250–600 €Nachweis der Verdichtung, protokolliert
Humus wieder aufbringenm²4–12 €Verteilen, abziehen, für Bepflanzung
Abtransport überschüssiges Materialm³12–35 €Lkw, Deponie nach Tonnen
Baustelleneinrichtungpsch.800–4.500 €Zufahrt, Gerätetransport, Reinigung
Rechenbeispiel · Grundstück 420 m², Geländeausgleich vor Pflasterung und Bepflanzung
Bewuchs entfernen, Humus abtragen3.800 €
Auffüllung 90 m³, lagenweise verdichtet4.200 €
Feinplanie mit Gefälle, Höhen einmessen5.900 €
Verdichtungsprüfung, Humus zurück, Abtransport3.300 €

Summe rund 17.200 € netto, das sind 41 €/m². Der größte Einzelposten ist nicht das Abziehen der Fläche, sondern das Auffüllen und Verdichten – genau der Teil, der später darüber entscheidet, ob Pflaster und Fundamente halten.

Das Planum ist die Grundlage für den Belag. Wie es weitergeht, steht auf den Seiten Asphaltierung und Pflasterung.

Warum die Verdichtung wichtiger ist als die Ebenheit

  • Lagenweise einbauen. Auffüllmaterial wird in Schichten von maximal 20 bis 30 cm eingebracht und jede Lage verdichtet. Wer einen Meter auf einmal aufschüttet und oben drüberwalzt, verdichtet nur die obersten Zentimeter.
  • Der Nachweis heißt Lastplattendruckversuch. 250 bis 600 € je Prüfstelle, mit Protokoll. Bei Flächen, die später bebaut oder befahren werden, ist das die einzige belastbare Aussage über die Tragfähigkeit.
  • Gefälle mindestens 2 %, vom Gebäude weg. Eine perfekt ebene Fläche ohne Gefälle ist ein Fehler, kein Qualitätsmerkmal.
  • Humus gehört nicht in den Unterbau. Oberboden ist organisch, setzt sich und verrottet. Er wird abgetragen, gelagert und erst am Ende wieder aufgebracht.
  • Ungeeignetes Material austauschen. Lehm, Torf und stark bindige Böden lassen sich nicht sinnvoll verdichten. Bodenaustausch kostet 45 bis 110 €/m³, unterbleibt er, sackt die Fläche.
  • Setzungszeit einplanen. Große Auffüllungen brauchen Zeit, bevor darauf gebaut wird – oder eine Verdichtung, die diese Zeit ersetzt. Das ist keine Formalie, sondern die Ursache vieler späterer Risse.
Planieren wird oft als einfachste Leistung am Bau unterschätzt: Fläche glatt, fertig. Tatsächlich entscheidet sich hier, ob die Pflasterfläche darüber in fünf Jahren noch eben ist und ob ein Fundament setzungsfrei bleibt. Eine schlecht verdichtete Auffüllung sieht am ersten Tag genauso aus wie eine gute – der Unterschied zeigt sich nach dem ersten Winter.

Was kostet Planierung in Wien?

Der Preis hängt von Fläche, Geländeform und Bodenmaterial ab. Als Orientierung:

Richtpreise Planieren Wien (netto)
Gelände einebnen & verdichten10–25 €/m²
Abtrag inkl. Abtransportab 20 €/m³
Auffüllung & Verdichtungab 25 €/m³
Unterbau für Pflaster30–60 €/m²

Stand 2026 · netto, exkl. 20 % USt. · Richtwerte je nach Geländeform und Bodenmaterial. Endpreis nach Begehung, schriftlich als Festpreis nach ÖNORM B 2110.

was dazugehört

Gelände einebnen

Unebenes Gelände wird abgetragen oder aufgefüllt, bis eine ebene Fläche mit dem geplanten Gefälle entsteht — die Basis für alles Weitere.

Verdichten

Der entscheidende Schritt: Das Planum wird lagenweise verdichtet, damit es tragfähig ist und später nicht nachsackt. Ohne Verdichtung ist jede Fläche darüber gefährdet.

Abtrag & Auffüllung

Überschüssiger Boden wird abtransportiert, fehlender mit geeignetem Material aufgefüllt und verdichtet. Aufschüttungen brauchen besondere Sorgfalt.

Unterbau vorbereiten

Für Pflaster, Fundament oder Rasen wird das Planum passend hergestellt — jede Nutzung braucht einen anderen Aufbau.

Planierung — in allen 23 Bezirken und im Umland

Wir planieren in ganz Wien, dazu in Klosterneuburg und im niederösterreichischen Umland.

worauf es ankommt

  • Verdichtung — Eine planierte Fläche ist nur so gut wie ihre Verdichtung. Locker aufgefülltes Material sackt unter Last nach — dann bricht das Pflaster oder reißt das Fundament darüber.
  • Das richtige Gefälle — Auch eine ebene Fläche braucht ein leichtes Gefälle, damit Wasser abläuft und sich keine Staunässe bildet. Ohne Gefälle steht das Wasser.
  • Geeignetes Auffüllmaterial — Nicht jeder Aushub eignet sich zum Auffüllen. Verdichtungsfähiges, tragfähiges Material entscheidet über die Standfestigkeit.
  • Baugrund prüfen — Weicher, organischer oder aufgeschütteter Boden muss ausgetauscht oder verbessert werden, bevor darauf gebaut wird.
  • Entwässerung mitdenken — Wohin das Wasser läuft, gehört von Anfang an geplant — besonders bei aufgefülltem oder verändertem Gelände.

vom Aufmaß bis zum fertigen Planum

01 Begehung & Aufmaß

Geländeform, Höhen, geplante Nutzung, Baugrund und Entwässerung. Kostenlos.

02 Angebot

Abtrag, Auffüllung, Verdichtung, Abtransport — als Leistungsverzeichnis mit Festpreis nach ÖNORM B 2110.

03 Abtrag & Aushub

Überschüssiges Material wird abgetragen und abtransportiert, das Gelände auf Höhe gebracht.

04 Auffüllung & Verdichtung

Fehlende Bereiche werden lagenweise aufgefüllt und verdichtet — der entscheidende Schritt für die Tragfähigkeit.

05 Feinplanum

Die Fläche wird auf das geplante Niveau mit Gefälle abgezogen — bereit für Pflaster, Fundament oder Bepflanzung.

Warum Skyline Bau für Ihre Planierung in Wien

Wir sind das bauausführende Unternehmen und machen Aushub, Auffüllung und Verdichtung mit eigenen Leuten und dem passenden Gerät. Der Vorteil: Planierung ist selten Selbstzweck — sie ist die Vorstufe für Pflaster, Fundament oder Garten. Aus einer Hand mit dem Folgegewerk geplant, passt das Planum genau zu dem, was darauf kommt.

  • Ein Vertragspartner für Planierung und die anschließenden Arbeiten.
  • Festpreis nach ÖNORM B 2110, schriftlich nach Begehung.
  • Fachgerechte Verdichtung — die Grundlage, damit nichts nachsackt.
  • Eigenes Gerät und Erfahrung mit Wiener Baugrund.
  • 3 Mio. € Bau-Haftpflicht.

Woran Sie einen seriösen Anbieter erkennen

1. Wird die Verdichtung beschrieben?

Lagenweise auffüllen und verdichten — ohne das sackt jede Fläche nach. Ein seriöses Angebot benennt es.

2. Ist das Auffüllmaterial genannt?

Nicht jeder Boden eignet sich zum Auffüllen. Welches Material verwendet wird, gehört ins Angebot.

3. Ist der Abtransport eingerechnet?

Überschüssiger Aushub muss weg — das kostet und gehört klar ausgewiesen, nicht in den Nachtrag.

4. Wird der Baugrund geprüft?

Weicher oder aufgeschütteter Boden braucht Austausch oder Verbesserung. Wer das ignoriert, baut auf Sand.

5. Ist die Entwässerung bedacht?

Verändertes Gelände lenkt Wasser anders. Wohin es läuft, gehört in die Planung.

6. Gewährleistung korrekt benannt

Gesetzlich 3 Jahre nach § 933 ABGB auf die Ausführung.

Wann Sie uns nicht brauchen

Für das Einebnen eines kleinen Beets oder das Verteilen einer Fuhre Erde brauchen Sie kein Bauunternehmen. Wir sind die richtige Adresse, wenn eine tragfähige, verdichtete Fläche für Pflaster, Fundament oder Bebauung entstehen soll oder größere Mengen Boden bewegt und abtransportiert werden.

das sollten Sie wissen

Damit Sie genau wissen, was auf Sie zukommt, beantworten wir hier die wichtigsten Fragen rund um ehrlich und aus der Praxis eines ausführenden Bauunternehmens.

Was bedeutet Planieren Wien?

Beim Planieren Wien wird eine Fläche eingeebnet und auf das gewünschte Niveau gebracht — als Vorbereitung für Bau, Garten, Pflasterung oder Rasen. Dabei wird Material abgetragen oder aufgefüllt, das Gelände modelliert und der Untergrund verdichtet, sodass eine tragfähige, ebene Basis entsteht.

Wozu braucht man Planieren Wien?

Beim Planieren Wien entsteht eine ebene, verdichtete Fläche, die ist die Grundlage für fast jedes Vorhaben: Fundament, Pflasterung, Terrasse, Garten oder Zufahrt. Ohne saubere Planierung sackt später der Belag ab oder Wasser staut sich. Das Planum ist buchstäblich die Basis.

gehört das Verdichten dazu?

Ja — nach dem Einebnen beim Planieren Wien wird die Fläche verdichtet, damit sie tragfähig ist und sich später nicht setzt. Je nach Nutzung kommen verschiedene Verdichtungsgrade zum Einsatz. Wir liefern eine fertig vorbereitete, tragfähige Fläche.

Was kostet Planieren Wien?

Die Kosten hängen von Fläche, Höhenunterschieden, Bodenmaterial und Abtransportmengen ab. Nach einer Besichtigung erhalten Sie ein verbindliches Festpreisangebot.

Häufige Fragen zur Planieren Wien

Was kostet Planierung in Wien?

Das Einebnen und Verdichten liegt bei etwa 10 bis 25 Euro pro Quadratmeter, Abtrag mit Abtransport ab 20 Euro pro Kubikmeter, Auffüllung mit Verdichtung ab 25. Der Preis hängt von Geländeform, Bodenmaterial und Mengen ab. Verlässlich wird es nach Begehung.

Was bedeutet Planierung genau?

Das Herstellen einer ebenen, tragfähigen Fläche mit dem geplanten Gefälle — durch Abtragen, Auffüllen und Verdichten. Planierung ist die Vorstufe für alles Weitere: Pflaster, Fundament, Rasen oder Terrasse brauchen ein sauber hergestelltes Planum.

Warum ist die Verdichtung so wichtig?

Weil locker aufgefülltes oder unverdichtetes Material unter Last nachsackt. Sackt das Planum, bricht das Pflaster oder reißt das Fundament darüber. Die lagenweise Verdichtung ist der entscheidende, unsichtbare Schritt, an dem sich die Qualität entscheidet.

Was ist ein Planum?

Die fertig hergestellte, ebene und verdichtete Oberfläche des Erdplanums, auf die der weitere Aufbau kommt. Es hat das geplante Niveau und Gefälle. Ein sauberes Planum ist die Grundlage für einen tragfähigen Unterbau und alles, was darauf gebaut wird.

Kann jeder Aushub zum Auffüllen verwendet werden?

Nein. Nur verdichtungsfähiges, tragfähiges Material eignet sich zum Auffüllen. Organischer Boden, Mutterboden oder durchsetztes Material sacken nach und taugen nicht als Baugrund. Ungeeigneter Aushub wird abtransportiert und durch geeignetes Material ersetzt.

Was passiert mit dem überschüssigen Boden?

Er wird abtransportiert und fachgerecht entsorgt oder wiederverwertet. Das ist ein eigener Kostenpunkt, der ins Angebot gehört. Bei belastetem Aushub gelten besondere Entsorgungswege — das klären wir, falls es auftritt.

Braucht eine planierte Fläche ein Gefälle?

Ja. Auch eine scheinbar ebene Fläche bekommt ein leichtes Gefälle, damit Regenwasser abläuft und sich keine Staunässe bildet. Ohne Gefälle steht das Wasser, dringt in den Untergrund ein und schwächt die Tragfähigkeit.

Was ist bei aufgeschüttetem Gelände zu beachten?

Aufschüttungen müssen lagenweise und gut verdichtet aufgebaut werden, sonst setzen sie sich über Jahre. Auf frisch aufgeschüttetem, unverdichtetem Boden darf man nicht ohne Weiteres bauen. Wir bauen Auffüllungen fachgerecht auf, damit sie tragfähig sind.

Wie tief muss abgetragen werden?

Das hängt von der geplanten Nutzung und vom Baugrund ab. Für ein Pflaster wird bis auf die Unterkante des Unterbaus abgetragen, für ein Fundament tiefer. Weicher oder organischer Oberboden muss ganz entfernt werden, bevor tragfähig aufgebaut wird.

Kann man Hanglagen planieren?

Ja, durch Abtrag oben und Auffüllung unten, oft in Verbindung mit einer Stützmauer, die den Geländesprung hält. Das verlangt Planung, damit die Fläche standsicher bleibt und das Wasser kontrolliert abläuft. Bei größeren Höhen kommt die Statik dazu.

Was ist der Unterschied zwischen Planierung und Aushub?

Aushub ist das Ausheben von Boden, etwa für eine Baugrube. Planierung ist das Herstellen einer ebenen, tragfähigen Fläche — durch Abtrag, Auffüllung und vor allem Verdichtung. Beides gehört zum Tiefbau und läuft oft zusammen.

Wie lange dauert eine Planierung?

Eine überschaubare Fläche ist in ein bis wenigen Tagen erledigt, größere oder aufwändige Geländeveränderungen mit viel Bodenbewegung dauern länger. Die Verdichtung in Lagen braucht Zeit, ist aber der Schritt, an dem man nicht sparen sollte.

Welches Gerät wird für Planierung gebraucht?

Je nach Fläche Bagger, Radlader und Verdichtungsgerät wie Rüttelplatte oder Walze. Bei beengten Grundstücken kommen kleinere Geräte zum Einsatz. Das passende Gerät für die jeweilige Fläche und Zugänglichkeit bringen wir mit.

Muss der Baugrund vor dem Bauen geprüft werden?

Bei größeren Bauvorhaben ja, über ein Baugrundgutachten. Es zeigt, ob der Boden tragfähig ist oder verbessert werden muss. Für kleinere Flächen reicht oft die fachliche Beurteilung vor Ort. Weicher Boden muss in jedem Fall behandelt werden.

Kann man auf frisch planiertem Boden sofort bauen?

Auf fachgerecht verdichtetem Planum ja. Auf frisch aufgeschüttetem, nicht ausreichend verdichtetem Boden nicht — er setzt sich sonst nach. Deshalb ist die lagenweise Verdichtung so wichtig: Sie macht die Fläche sofort belastbar.

Was ist Bodenaustausch?

Das Entfernen von ungeeignetem Boden und der Ersatz durch tragfähiges, verdichtungsfähiges Material. Nötig bei weichem, organischem oder aufgeschüttetem Untergrund, der die geplante Last nicht trägt. So entsteht ein sicherer Baugrund, wo vorher keiner war.

Kann Planierung Wasser fernhalten?

Indirekt: Durch das richtige Gefälle und eine durchdachte Geländeform lenkt die Planierung Oberflächenwasser vom Gebäude weg. Zusammen mit einer Drainage oder Entwässerung schützt das vor Staunässe. Das planen wir von Anfang an mit.

Was kostet der Abtransport von Erdreich?

Das hängt von Menge, Bodenart und Entfernung ab und wird meist pro Kubikmeter gerechnet, ab etwa 20 Euro aufwärts. Belasteter oder kontaminierter Aushub kostet in der Entsorgung deutlich mehr. Diese Position gehört klar ins Angebot.

Kann man planieren, ohne Erde abzufahren?

Wenn Abtrag und Auffüllung sich auf dem Grundstück ausgleichen, lässt sich Material umlagern, statt es abzufahren — das spart Entsorgungs- und Anfuhrkosten. Ob das aufgeht, hängt von der Geländeform und der Eignung des vorhandenen Bodens ab.

Ist Planierung dasselbe wie Erdarbeiten?

Planierung ist ein Teil der Erdarbeiten — konkret das Einebnen und Verdichten. Erdarbeiten umfassen darüber hinaus Aushub, Gräben, Auffüllungen und den Transport. Wir übernehmen die Erdarbeiten komplett, die Planierung ist der Feinschliff für die tragfähige Fläche.

Wird für Planierung eine Bewilligung gebraucht?

Kleinere Geländeanpassungen meist nicht, größere Veränderungen des Geländeniveaus können anzeige- oder bewilligungspflichtig sein — besonders bei Aufschüttungen oder wenn sie den Wasserabfluss zum Nachbarn verändern. Das klären wir vor Baubeginn.

Kann man im Winter planieren?

Erdarbeiten gehen auch bei kühlem Wetter, solange der Boden nicht tief gefroren ist. Gefrorenen Boden kann man nicht sauber verdichten. Bei Dauerfrost verschiebt sich die Arbeit; in milden Perioden ist Planierung ganzjährig möglich.

Bekomme ich eine Gewährleistung auf die Planierung?

Ja, die gesetzliche Gewährleistung von 3 Jahren nach § 933 ABGB auf die Ausführung. Weil wir fachgerecht verdichten, ist ein Nachsacken der Fläche gar nicht erst zu erwarten — genau das ist der Kern einer guten Planierung.

Kann ich Planierung und Pflasterung zusammen beauftragen?

Ja, und das ist der Normalfall. Die Planierung stellt das Planum her, auf dem der Pflasterunterbau aufbaut — beides greift direkt ineinander. Aus einer Hand passt das Niveau genau, und Sie haben einen Vertragspartner statt einer Schnittstelle.

Was ist die häufigste teure Überraschung bei Planierung?

Der Baugrund. Kommt beim Abtrag weicher, organischer oder aufgeschütteter Boden oder Bauschutt zum Vorschein, muss ausgetauscht werden — das ändert Mengen und Kosten. Weil wir mit Festpreis nach Begehung arbeiten, klären wir das, bevor Zusätzliches beauftragt wird.

Was kostet Planieren pro Quadratmeter?
Grobplanie 6 bis 14 €/m², Feinplanie mit Verdichtung 12 bis 28 €/m², Geländemodellierung 18 bis 45 €/m². Ein Grundstück mit 420 m² samt Auffüllung, Verdichtung und Höheneinmessung liegt bei rund 17.200 € netto.
Was ist der Unterschied zwischen Grob- und Feinplanie?
Die Grobplanie zieht die Fläche grob ab und stellt die ungefähre Höhe her. Die Feinplanie arbeitet auf Sollhöhe mit eingemessenem Gefälle und verdichtet lagenweise — das ist die Voraussetzung für alles, was darauf gebaut wird.
Warum ist die Verdichtung wichtiger als die Ebenheit?
Weil eine schlecht verdichtete Fläche am ersten Tag genauso aussieht wie eine gute. Der Unterschied zeigt sich nach dem ersten Winter: Pflaster bekommt Senken, Fundamente setzen sich, Wege reißen. Die Ebenheit sieht man, die Tragfähigkeit muss man prüfen.
Wie wird richtig verdichtet?
Lagenweise in Schichten von 20 bis 30 cm, jede Lage mit mehreren Walzübergängen. Wer einen Meter auf einmal aufschüttet und oben drüberwalzt, verdichtet nur die obersten Zentimeter — darunter bleibt es locker und sackt später.
Was ist ein Lastplattendruckversuch?
Ein genormtes Prüfverfahren, das die Tragfähigkeit der verdichteten Fläche misst, 250 bis 600 € je Prüfstelle mit Protokoll. Bei Flächen, die später bebaut oder befahren werden, ist das die einzige belastbare Aussage — alles andere ist Gefühl.
Brauche ich diesen Nachweis?
Bei Untergründen für Fundamente, Bodenplatten und befahrene Flächen ja. Bei einer Rasenfläche nicht. Wir empfehlen ihn überall dort, wo später jemand anderes darauf aufbaut — dann ist die Schnittstelle sauber dokumentiert.
Welches Gefälle braucht die Fläche?
Mindestens 2 %, vom Gebäude weg. Eine perfekt waagrechte Fläche ist bei Außenflächen ein Fehler, kein Qualitätsmerkmal — Wasser muss ablaufen können, sonst steht es an der Hauswand.
Was passiert mit dem Humus?
Er wird abgetragen und getrennt gelagert, 3 bis 9 €/m². Oberboden ist organisch, setzt sich und verrottet — er gehört nicht in den tragenden Unterbau. Am Ende wird er wieder aufgebracht, 4 bis 12 €/m², für Rasen und Bepflanzung.
Was ist, wenn der Boden nicht tragfähig ist?
Lehm, Torf und stark bindige Böden lassen sich nicht sinnvoll verdichten. Dann wird ausgetauscht: ungeeignetes Material raus, Frostschutzmaterial rein, 45 bis 110 €/m³. Unterbleibt das, sackt die Fläche — egal wie gut darüber gearbeitet wird.
Wie viel Material brauche ich zum Auffüllen?
Mehr als das reine Volumen der Vertiefung, weil das Material beim Verdichten an Volumen verliert. Rechnen Sie mit 15 bis 25 % Zuschlag. Auffüllmaterial kostet geliefert und eingebaut 28 bis 65 €/m³.
Kann Aushubmaterial wiederverwendet werden?
Wenn es geeignet und unbelastet ist, ja — das spart Entsorgung und Zukauf. Bindige Böden und humoser Aushub eignen sich nicht für tragende Lagen, können aber zum Modellieren von Böschungen dienen.
Wie lange muss eine Auffüllung ruhen?
Große Auffüllungen setzen sich über Monate nach. Entweder man plant diese Zeit ein oder man verdichtet so, dass sie entfällt — mit Nachweis. Wer auf eine frische, ungeprüfte Auffüllung baut, riskiert Setzungsrisse.
Wird die Höhe eingemessen?
Bei Feinplanie ja, 400 bis 1.400 € für Vermessung, Höhenplan und Absteckung. Anschlusshöhen an Gebäude, Zufahrt, Nachbargrund und Kanaldeckel müssen stimmen — nachträgliche Höhenkorrekturen sind teurer als die Vermessung.
Darf ich das Gelände beliebig verändern?
Nein. Geländeveränderungen können bewilligungspflichtig sein, besonders wenn sie Nachbargrundstücke, den Wasserabfluss oder das Straßenniveau betreffen. Größere Aufschüttungen und Abgrabungen gehören vorher geklärt.
Was ist mit dem Nachbargrundstück?
Wasser darf nicht auf fremden Grund abgeleitet werden, und das Gelände an der Grenze darf nicht so verändert werden, dass der Nachbar beeinträchtigt wird. Bei Böschungen an der Grenze ist eine Stützmauer oft die sauberere Lösung — siehe Stützmauer Wien.
Welche Geräte kommen zum Einsatz?
Bagger mit Planierlöffel oder Raupe für den Abtrag, Walze oder Rüttelplatte zum Verdichten, bei beengten Verhältnissen Kleingeräte. In Innenhöfen ohne Zufahrt sinkt die Tagesleistung erheblich — das bestimmt den Preis stärker als die Fläche.
Wie lange dauert eine Planie?
Grobplanie 400 bis 1.200 m² je Tag, Feinplanie mit Verdichtung 200 bis 600 m². Ein Grundstück mit 420 m² samt Auffüllung ist in drei bis sechs Arbeitstagen fertig, bei schlechter Zugänglichkeit länger.
Kann im Winter planiert werden?
Bei frostfreiem Boden ja. Auf gefrorenem Untergrund darf nicht verfüllt und nicht verdichtet werden — das Material sackt beim Auftauen. Auch durchnässter Boden lässt sich nicht verdichten. Beides planen wir ein, statt einen Termin zu versprechen, der nur bei gutem Wetter hält.
Was bleibt von der Baustelle zurück?
Eine besenreine Fläche auf Sollhöhe, überschüssiges Material abtransportiert, die Straße gereinigt. Auf Wunsch mit Protokoll der Verdichtungsprüfung und Höhenaufnahme — das ist die Unterlage für das nächste Gewerk.
Machen Sie auch Aushub und Pflasterung dazu?
Ja, das ist der übliche Weg: Aushub, Planie, Unterbau und Pflasterung aus einer Hand. Dann gibt es keine Schnittstelle und keine Diskussion darüber, wer welche Höhe übergeben hat. Siehe Aushub Wien und Pflasterung Wien.
Planieren: Machen Sie auch kleine Flächen?
Ab etwa 100 m² ist der Maschineneinsatz wirtschaftlich. Darunter tragen Anfahrt und Gerätetransport den Preis überproportional — bei sehr kleinen Flächen sagen wir das offen, statt ein teures Angebot zu schreiben.
Planieren: Wie schnell bekomme ich ein Angebot?
Begehung binnen fünf Werktagen in ganz Wien, Angebot innerhalb von zwei Werktagen danach. Für die Kalkulation brauchen wir die gewünschte Sollhöhe und die Information, was später auf die Fläche kommt — davon hängt die geforderte Verdichtung ab.

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