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Rohbau Wienwas hier schiefgeht,sieht man nie wieder.

Vom ausführenden Bauunternehmen — nicht vom Vermittler.

Ein Rohbau kostet in Wien 780 bis 1.700 Euro pro Quadratmeter. Einfamilienhaus mit Keller 950–1.500 €/m², ohne Keller 780–1.250 €/m², mehrgeschossiger Wohnbau 1.100–1.700 €/m². Das sind 35 bis 45 % der Gesamtbaukosten.

Ein Rohbau kostet in Wien 780 bis 1.700 € pro Quadratmeter und macht 35 bis 45 % der Gesamtbaukosten aus. Ein Einfamilienhaus mit 165 m² und Keller liegt bei rund 268.000 € netto. Die drei Zahlen, die den Preis bestimmen, stehen aber nicht im Angebot, sondern im geotechnischen Bericht: Tragfähigkeit des Bodens, Grundwasserstand und Schichtaufbau. Sie entscheiden über Fundamentart, Baugrubensicherung und Wasserhaltung – und damit über 20 bis 40 % der Rohbaukosten.
◆Wir sind das bauausführende Unternehmen ◆Festpreis nach ÖNORM ◆Massivbau ◆Eigenes Bau-Team ◆Sitz Wien 1210

„Rohbau Wien, massiv und termintreu errichtet“ — diese Aussage ist nicht nur Marketing, sondern Geschäftsgrundlage. Massiv heißt: nach ÖNORM B 1801-1 und Wiener Bauordnung errichtet, statisch gerechnet nach Erdbebennorm ÖNORM B 4015, OIB-Richtlinien-konform und MA-37-genehmigt. Termintreu heißt: ein verbindlicher Übergabetermin im Festpreisvertrag nach ÖNORM B 2110 (Ausgabe 2023) — kein Stundenlohn, keine Wenn-und-Aber-Klauseln. Skyline Bau koordiniert mit konzessionierten Baumeister-Partnern, vergibt aber nie die Verantwortung — sie bleibt beim Generalunternehmer.


Was ein Rohbau in Wien kostet

Richtwerte netto, Stand 2026, verbindlich nach Plan und Statik. Der Rohbau macht rund 35 bis 45 % der Gesamtbaukosten aus.

ObjektUmfangPreis nettoBauzeit
EinfamilienhausKeller, Wände, Decken, Dachstuhl, dichte Hülle950–1.500 €/m²4–7 Monate
Einfamilienhaus ohne KellerBodenplatte statt Untergeschoss780–1.250 €/m²3–5 Monate
Doppel- oder Reihenhausje Einheit, gemeinsame Trennwände850–1.350 €/m²5–9 Monate
Wohnbau, mehrgeschossigStahlbeton, Aufzugsschacht, Tiefgarage1.100–1.700 €/m²8–16 Monate
Zubau oder AnbauAnschluss an Bestand, Fundament, Hülle1.200–1.900 €/m²3–6 Monate
AufstockungVerstärkung Bestand, Leichtbau oder massiv1.800–2.900 €/m²4–9 Monate

Einzelpreise der Rohbauleistungen

PositionEinheitPreis nettoWas dazugehört
Baugrunduntersuchungpsch.1.800–5.000 €Kernbohrungen, Laborwerte, geotechnischer Bericht
Baustelleneinrichtungpsch.6.000–28.000 €Zufahrt, Strom, Wasser, Container, Kran
Aushub Baugrubem³28–95 €Lösen, Laden, Abtransport, Deponie
Baugrubensicherungm²180–650 €Böschung, Spundwand oder Bohrpfahlwand
WasserhaltungWoche600–2.200 €Pumpen, Filterbrunnen, Ableitung
Sauberkeitsschichtm²18–35 €Magerbeton als Arbeitsebene
Bodenplatte inkl. Bewehrungm²180–380 €Schalung, Bewehrung, Beton, Abziehen
Streifenfundamentlfm140–320 €Aushub, Bewehrung, Beton
Kellerwand Stahlbetonm²220–420 €Schalung beidseitig, Bewehrung, Beton
Abdichtung erdberührtm²45–130 €Bitumen oder mineralisch, Schutzschicht, Perimeterdämmung
Ziegelmauerwerk tragend 25 cmm²110–190 €Mörtel, Versetzen, Stürze
Ziegelmauerwerk 38 cm monolithischm²160–280 €gefüllter Ziegel, ohne zusätzliche Dämmung
Stahlbetondeckem²180–330 €Schalung, Bewehrung, Beton, Ausschalen
Filigrandecke mit Aufbetonm²160–290 €Elementplatten, Bewehrung, Ortbeton
Stiegenlauf StahlbetonStk.2.800–7.500 €Schalung, Bewehrung, Beton, Podest
Ringanker und Stürzelfm85–180 €Schalung, Bewehrung, Beton
Dachstuhl Holzm²120–260 €Abbund, Aufstellen, Lattung
Dacheindeckungm²85–190 €Unterspannbahn, Lattung, Ziegel, über Partnerbetrieb
Kran, Miete und BetriebMonat3.500–9.000 €Auf- und Abbau, Fundament, Kranführer
Rechenbeispiel · Einfamilienhaus 165 m², unterkellert, Ziegel 38 cm, Satteldach
Aushub, Sicherung, Bodenplatte, Keller84.500 €
Mauerwerk, Decken, Stiege, Ringanker96.200 €
Dachstuhl, Eindeckung, Spengler48.700 €
Baustelle, Kran, Statik, Bauleitung38.900 €

Summe rund 268.300 € netto, das sind 1.626 €/m² Bruttogeschossfläche oder rund 1.220 €/m² Wohnfläche. Der Rohbau ist damit etwa 40 % der Gesamtkosten – der fertige Ausbau kostet noch einmal so viel.

Bauweisen im Vergleich

BauweisePreis je m²VorteileZu beachten
Ziegel monolithisch 38–50 cm160–280 €keine zusätzliche Dämmung, gute Speichermassedickere Wände, weniger Nutzfläche
Ziegel 25 cm mit WDVS110–190 € plus Dämmunggünstiger, schlankere WandFassadendämmung als eigenes Gewerk
Stahlbeton220–420 €tragfähig, schlank, für MehrgeschosserWärmebrücken, zusätzliche Dämmung nötig
Porenbeton95–170 €leicht, gute Dämmwerte, schnell versetztgeringere Tragfähigkeit, empfindlich gegen Nässe
Holzriegel180–320 €kurze Bauzeit, leicht, gut für AufstockungSchallschutz und Brandschutz planen

Für Wiener Verhältnisse gilt: Beim Zubau an einen Bestand und bei Aufstockungen entscheidet meist das Gewicht, nicht der Preis – dort ist Holzriegel oft die einzige Möglichkeit, ohne das bestehende Fundament zu verstärken.

Die drei Zahlen, die einen Rohbau bestimmen, stehen nicht im Angebot des Bauunternehmens, sondern im geotechnischen Bericht: Tragfähigkeit des Bodens, Grundwasserstand und Schichtaufbau. Sie entscheiden über Fundamentart, Baugrubensicherung und Wasserhaltung – und damit über 20 bis 40 % der Rohbaukosten.

Rohbau Wien aus einer Hand

Rohbau Wien bezeichnet die Errichtung des tragenden Gebäudes — vom Fundament über das Mauerwerk und die Geschossdecken bis zum fertigen Dachstuhl. Der Rohbau ist das Skelett jedes Bauwerks: Er nimmt alle Lasten auf, gibt dem Haus seine Form und seine Statik und entscheidet über die Langlebigkeit der gesamten Immobilie. Was hier solide, maßhaltig und normgerecht ausgeführt wird, trägt das Gebäude über Jahrzehnte.

Der Rohbau ist zugleich die am wenigsten verzeihende Bauphase. Fehler im Fundament, in der Bewehrung oder in der Abdichtung lassen sich später nur mit großem Aufwand und hohen Kosten korrigieren — oft gar nicht mehr. Setzungsrisse, Feuchteschäden und statische Probleme haben ihre Ursache fast immer im Rohbau. Deshalb gehört diese Phase in die Hände eines konzessionierten Baumeisters, nicht einer lose zusammengestellten Kette von Einzelfirmen.

Skyline Bau übernimmt den Rohbau als ausführendes Bauunternehmen mit eigenem Bau-Team und eigenem Gerätepark. Wir koordinieren Erdarbeiten, Fundament, Mauerwerk, Stahlbeton-Decken, Stützen, Stiegen und Dachstuhl in einem durchgängigen, durchgeplanten Bauablauf. Sie haben einen Vertrag, einen verbindlichen Festpreis nach ÖNORM B 2110 und einen einzigen Ansprechpartner — vom ersten Spatenstich bis zur Übergabe des fertigen Rohbaus an die Folgegewerke.

Wir bauen in Wien überwiegend in Massivbauweise mit Ziegel oder Stahlbeton — der in Österreich bewährten, wertbeständigen, brandsicheren und schallschützenden Bauart. Der Massivbau ist robust, langlebig und behält seinen Wert. Je nach Bauaufgabe, Baugrund und Bebauungsplan stimmen wir Fundamentart, Wandaufbau und Deckenkonstruktion mit dem Statiker ab.

Als ausführendes Bauunternehmen, das mit konzessionierten Baumeister-Partnerbetrieben arbeitet trägt Skyline Bau die volle bautechnische Verantwortung: für die Umsetzung der Statik, für die Einreichplanung bei der MA 37, für die normgerechte Ausführung von Beton und Bewehrung. Diese Konzession ist keine Formalie — sie ist die gesetzliche Grundlage dafür, dass ein Rohbau überhaupt eigenverantwortlich geplant und ausgeführt werden darf.

Wir kennen die Rahmenbedingungen — die dichte Bebauung, die Anforderungen an Verbau und Beweissicherung, die Bodenverhältnisse von tragfähigem Schotter bis zu setzungsempfindlichem Tegel, die Vorgaben der Bauordnung. Skyline Bau plant den Rohbau realistisch und mit Blick auf das Gesamtprojekt — auf Wunsch auch über den Rohbau hinaus bis zum schlüsselfertigen Haus.

Ein guter Rohbau zeigt seine Qualität nicht am Tag der Übergabe, sondern über Jahrzehnte. Maßhaltige Wände, rissfreie Decken, ein trockener Keller, ein tragfähiger Dachstuhl — das sind die Werte, die ein Haus dauerhaft solide machen. Skyline Bau baut so, dass der Rohbau diese Qualität liefert: mit dokumentierter Bewehrungsabnahme, mit Beton nach Norm, mit sorgfältiger Abdichtung und mit eigenem, eingespieltem Bau-Team. Diese Sorgfalt am Anfang ist die beste Investition in ein langlebiges Gebäude.

alle Leistungen

Erdarbeiten & Aushub

Baugrubenaushub, Humusabtrag, Verbau und Geländemodellierung als Vorbereitung der Gründung.

Bodenplatte

Tragende Stahlbeton-Bodenplatte mit Bewehrung, Abdichtung und Perimeterdämmung.

Keller-Rohbau

Wasserdichter Stahlbeton-Keller als weiße Wanne oder gemauerter Keller mit Außenabdichtung.

Mauerwerk

Tragendes Mauerwerk aus Ziegel oder Stahlbeton — Außen- und Innenwände nach Statik.

Stahlbeton-Decken

Geschossdecken aus Ortbeton oder Fertigteilen, Unterzüge, Stützen und Stiegen.

Dachstuhl

Zimmermannsmäßiger Dachstuhl, Sparren- oder Pfettendach, vorbereitet für die Dachdeckung.

Tragwerk & Statik

Umsetzung der statischen Berechnung mit Baumeister-Verantwortung, dokumentierte Bewehrungsabnahme.

Bauwerksabdichtung

Abdichtung gegen Bodenfeuchte und drückendes Wasser — entscheidend für die Langlebigkeit.

Skyline Bau · Rohbau

Solider Massivbau nach ÖNORM B 2110, Bodenplatte oder weiße Wanne, Stahlbeton-Decken und Dachstuhl aus einer Hand — ausführendes Bauunternehmen, das mit konzessionierten Baumeister-Partnerbetrieben arbeitet, Festpreis ohne versteckte Nachträge, dokumentierte Bewehrungsabnahme, eigenes Bau-Team und eigener Gerätepark, Gewährleistung 3 Jahre nach § 933 ABGB.

Was kostet ein Rohbau Wien?

Die Kosten für den Rohbau Wien hängen von Größe, Geometrie, Fundamentart und Bauweise des Gebäudes ab. Ein Rohbau mit Vollkeller kostet deutlich mehr als einer auf einer Bodenplatte, ein verwinkelter Grundriss mehr als ein kompakter. Skyline Bau erstellt nach Prüfung der Einreichplanung und des Baugrundgutachtens ein verbindliches Festpreisangebot nach ÖNORM B 2110.

Richtpreise Rohbau Wien (netto, je m² Bruttogeschossfläche)
Rohbau Bodenplatte1.250–1.900 €/m²
Rohbau mit Keller1.800–2.850 €/m²
Vollkeller-Aufschlag300–500 €/m²
Bauzeit EFH-Rohbau2–4 Monate

Stand 2026 · netto · Berechnung nach Bruttogeschossfläche (BGF) inklusive Außenwände · Endkalkulation nach Planprüfung und Baugrundgutachten.

Wichtig für das Verständnis der Preise ist die Bezugsgröße: Im Rohbau wird nach Bruttogeschossfläche kalkuliert — der verbauten Fläche inklusive der Außenwände, nicht nach der späteren Wohnfläche. Das ist die fachlich korrekte Größe, weil die Außenwände einen erheblichen Teil der Rohbauleistung ausmachen.

Der Rohbau macht rund 45 Prozent der gesamten Hausbaukosten aus. Das bedeutet umgekehrt: Mehr als die Hälfte der Kosten entstehen erst danach, im Innenausbau mit Haustechnik, Estrich, Böden, Fenstern und Malerarbeiten. Wer ein Haus plant, sollte deshalb nie nur den Rohbau finanziell betrachten, sondern von Anfang an das Gesamtprojekt bis zur Schlüsselübergabe kalkulieren.

Skyline Bau berät Sie auch zu den Folgegewerken und kann auf Wunsch als ausführendes Bauunternehmen den kompletten schlüsselfertigen Bau übernehmen — Rohbau plus alle Ausbaugewerke aus einer Hand, mit einem Vertragspartner und einem durchgängigen Festpreis. So bleibt das Gesamtprojekt von Anfang an überschaubar.

Ein häufiger Fehler in der Bauplanung ist es, beim Rohbau zu sparen, um Budget für sichtbare Ausstattung im Innenausbau zu haben. Das ist die falsche Reihenfolge: Eine hochwertige Küche lässt sich später jederzeit nachrüsten, ein mangelhaftes Fundament oder eine fehlerhafte Abdichtung nicht. Skyline Bau rät dazu, im Rohbau auf Qualität zu setzen und beim Ausbau die Prioritäten zu staffeln — das ist auf lange Sicht die wirtschaftlichere Entscheidung.

Bodenplatte oder Keller?

Die wichtigste Kostenentscheidung im Rohbau ist die Gründung. Sie entscheidet über einen erheblichen Teil des Budgets — und über die Nutzbarkeit des Gebäudes.

Die Bodenplatte ist die wirtschaftliche Standardlösung für Neubauten ohne Keller: ein durchgehendes, tragendes Stahlbeton-Plattenfundament unter dem gesamten Gebäude. Sie verteilt die Last flächig, erleichtert den Einbau einer Fußbodenheizung, ist schneller errichtet und deutlich günstiger als ein Keller. Für viele Einfamilienhäuser in Wien ist die gedämmte Bodenplatte die heute übliche und sinnvolle Gründung.

Ein Vollkeller kostet rund 300 bis 500 Euro pro Quadratmeter Grundfläche zusätzlich. Bei einem Haus mit 140 Quadratmeter Grundfläche bedeutet das Mehrkosten von etwa 42.000 bis 70.000 Euro. Dafür gewinnt man allerdings eine komplette zusätzliche Nutzebene — für Technik, Lager, Hobby oder zusätzlichen Wohnraum. In Wien wird der Keller meist als wasserdichte weiße Wanne aus Stahlbeton ausgeführt, besonders bei hohem Grundwasserstand.

Ob Keller oder Bodenplatte wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von Baugrund, Grundstückspreis und Raumbedarf ab. Auf einem teuren Grundstück kann ein Keller die wirtschaftlichste Art zusätzlicher Fläche sein. Skyline Bau berät Sie unabhängig — und führt beide Lösungen normgerecht aus.

Ziegel oder Stahlbeton?

Der Massivbau in Wien wird in zwei Bauweisen ausgeführt, die sich auch kombinieren lassen — Ziegelmauerwerk und Stahlbeton. Beide haben ihre Stärken, und Skyline Bau wählt sie passend zur Bauaufgabe.

Das Ziegelmauerwerk ist die klassische Bauweise für tragende Wände im Wohnbau. Moderne Hochlochziegel bieten gute Wärmedämmwerte, einen angenehmen Feuchtehaushalt und ein wohngesundes Raumklima. Ziegel ist robust, brandsicher und bewährt — für das Einfamilienhaus und den klassischen Wohnbau ist Ziegelmauerwerk die naheliegende Wahl.

Der Stahlbeton kommt überall dort zum Einsatz, wo große Lasten, weite Spannweiten oder besondere statische Anforderungen vorliegen — bei Decken, Stützen, Unterzügen, Stiegen, Kellern und im Geschoss- und Gewerbebau. Stahlbeton wird nach ÖNORM B 4710 ausgeführt, mit projektabhängiger Druckfestigkeit und Expositionsklasse. Die Bewehrung wird vor dem Betonieren dokumentiert abgenommen.

In der Praxis ist der Massivbau meist eine Kombination: tragende Ziegelwände, dazu Stahlbeton-Decken, -Stützen und -Stiegen. Skyline Bau plant den Wandaufbau und die Deckenkonstruktion gemeinsam mit dem Statiker — so, dass Tragfähigkeit, Wärmeschutz, Schallschutz und Wirtschaftlichkeit zusammenpassen.

was alles dazugehört

Der Begriff Rohbau umfasst eine klar definierte Abfolge von Bauleistungen. Wer die Kosten eines Rohbaus versteht, sollte wissen, was alles darin enthalten ist — und was erst danach kommt.

Zum Rohbau gehören die Erdarbeiten mit Baugrubenaushub und gegebenenfalls Verbau, die Gründung als Bodenplatte oder Keller, das tragende Mauerwerk der Außen- und Innenwände, die Stahlbeton-Decken über jedem Geschoss samt Unterzügen und Stützen, die Stiegen als Verbindung der Ebenen, der Dachstuhl als zimmermannsmäßige Holzkonstruktion und die Bauwerksabdichtung, die das Gebäude gegen Feuchte schützt.

Mit dem fertigen Dachstuhl ist der Rohbau abgeschlossen. Was danach folgt — Dachdeckung, Fenster, Haustechnik, Estrich, Putz, Böden, Maler — zählt zum Innenausbau und macht rund 55 Prozent der Gesamtkosten aus. Die Schnittstelle ist wichtig: Skyline Bau übergibt den Rohbau so, dass die Folgegewerke direkt und ohne Nacharbeiten anschließen können.

Die Bauzeit eines Einfamilienhaus-Rohbaus beträgt typisch zwei bis vier Monate. Sie hängt vor allem davon ab, ob ein Keller errichtet wird und welche Erdarbeiten nötig sind. Beton- und Maurerarbeiten sind witterungsabhängig — Skyline Bau plant den Bauablauf realistisch und kalkuliert Witterungspuffer ein, statt unhaltbare Termine zu versprechen.

Baugrundgutachten und Statik

Jeder seriöse Rohbau beginnt unter der Erde — mit der Frage, was der Baugrund trägt. Das Baugrundgutachten ist vor Baubeginn Pflicht. Ein Geotechniker untersucht den Boden, ermittelt seine Tragfähigkeit, den Grundwasserstand und die Bodenklassen für den Aushub. Aus diesem Gutachten ergibt sich, welche Fundamentart möglich ist und ob ein Verbau der Baugrube nötig wird.

Der Baugrund ist nicht überall gleich. Er reicht von gut tragfähigem Schotter bis zu setzungsempfindlichem Tegel, einem feinkörnigen Tonboden. Bei wenig tragfähigem Untergrund oder hohem Grundwasser kann eine Pfahlgründung erforderlich werden. Diese Klärung am Anfang verhindert die teuersten Fehler überhaupt — Setzungen und Risse, die sich später kaum noch beheben lassen.

Auf dem Baugrundgutachten baut die Statik auf. Der Statiker berechnet das Tragwerk — Fundament, Wände, Decken, Stützen — und legt Betonqualität, Bewehrung und Querschnitte fest. Skyline Bau setzt diese statische Berechnung als ausführendes Bauunternehmen, das mit konzessionierten Baumeister-Partnerbetrieben arbeitet um und trägt dafür die bautechnische Verantwortung. Die Bewehrung wird vor jedem Betoniervorgang dokumentiert abgenommen.

In dicht bebauten Lagen kommt die Beweissicherung hinzu: Vor den Erdarbeiten werden die Nachbargebäude per Foto- und Maßdokumentation nach ÖNORM erfasst. Das schützt beide Seiten — den Bauherrn und die Nachbarn — falls es später zu Diskussionen über Bauschäden kommt.

warum die Abdichtung entscheidet

Es gibt im Rohbau kaum einen Punkt, der über die Langlebigkeit eines Gebäudes so sehr entscheidet wie die Bauwerksabdichtung — und kaum einen, der so oft unterschätzt wird.

Die Abdichtung schützt die erdberührten Bauteile — Bodenplatte, Kellerwände, Fundament — gegen Bodenfeuchte und, je nach Grundwasserstand, gegen drückendes Wasser. Ist sie fehlerhaft, dringt Feuchte in die Konstruktion ein. Die Folgen zeigen sich oft erst Jahre später: feuchte Kellerwände, Schimmel, Salzausblühungen, geschädigter Beton. Eine nachträgliche Sanierung ist aufwendig und teuer — die ordentliche Abdichtung im Rohbau ist um ein Vielfaches günstiger.

In Wien wird der Keller deshalb häufig als weiße Wanne ausgeführt — eine wasserdichte Stahlbeton-Konstruktion, bei der der Beton selbst die abdichtende Funktion übernimmt. Bei hohem Grundwasserstand ist sie die sichere Standardlösung. Ergänzend werden Arbeitsfugen und Durchdringungen fachgerecht abgedichtet.

Skyline Bau führt die Bauwerksabdichtung als integralen Teil des Rohbaus aus, abgestimmt auf das Baugrundgutachten und den Grundwasserstand. Wer hier sorgfältig arbeitet, legt das Fundament für ein trockenes, gesundes Gebäude über Jahrzehnte.

Spezifika

  • Dichte Bebauung — in vielen Lagen erfordert der Rohbau Verbau, Beweissicherung der Nachbargebäude und enge Baustellenlogistik.
  • Baugrundgutachten — vor Baubeginn Pflicht; es bestimmt Fundamentart, Aushubklasse und Verbau.
  • Baugrund — von tragfähigem Schotter bis zu setzungsempfindlichem Tegel; die Gründung wird darauf abgestimmt.
  • Beweissicherung — Foto- und Maßdokumentation der Nachbargebäude vor dem Aushub nach ÖNORM.
  • MA-37-Einreichung — Die Einreichpläne werden durch unsere konzessionierten Baumeister-Partner erstellt; Skyline Bau koordiniert das Bauverfahren als ausführendes Bauunternehmen.
  • Betonqualität — Stahlbeton wird nach ÖNORM B 4710 ausgeführt, Druckfestigkeit und Expositionsklasse projektabhängig.
  • Bauwerksabdichtung — der Schutz gegen Bodenfeuchte und drückendes Wasser entscheidet über die Langlebigkeit.
  • Witterung — Beton- und Maurerarbeiten sind witterungsabhängig; der Bauablauf wird realistisch geplant.
  • Kranlogistik — in engen Lagen ist die Kranstellung ein eigener Planungspunkt.
  • Schnittstelle Folgegewerke — der Rohbau wird so übergeben, dass Fenster, Haustechnik und Innenausbau direkt anschließen.

Rohbau — in allen 23 Bezirken und im Umland

Wir führen Rohbauarbeiten in ganz Wien aus, dazu in Klosterneuburg und im niederösterreichischen Umland.

Wer in Wien einen Rohbau errichtet, muss zwei Regelwerke erfüllen: die OIB-Richtlinien (Tragwerk, Brand, Hygiene, Sicherheit, Schallschutz, Energieeinsparung) und die Wiener Bauordnung. Die Baueinreichung erfolgt bei der MA 37 (Baupolizei) durch einen konzessionierten Bauführer — das ist eine Pflicht-Funktion, die ein Baumeisterbetrieb wie Skyline Bau übernimmt. Bei Vorhaben in Schutzzonen oder unter Bausperren kommt eine Stellungnahme der MA 19 (Architektur und Stadtgestaltung) hinzu, etwa zu Fassadengestaltung und Bauklasse.

Skyline Bau prüft am Anfang jedes Rohbau-Projekts Bauplatzauflagen, Bebauungsplan und Bauklassen, reicht das Bauvorhaben bei der MA 37 ein und übernimmt die Bauführer-Pflicht. Das ist Teil der Generalunternehmer-Leistung — der Bauherr muss sich nicht selbst durch das Baurecht arbeiten.

Bauzeit und Ablauf realistisch planen

Die Bauzeit eines Rohbaus lässt sich nicht beliebig verkürzen — sie folgt bautechnischen Gesetzmäßigkeiten. Wer das versteht, plant realistisch und vermeidet Enttäuschungen.

Der Rohbau eines Einfamilienhauses dauert typisch zwei bis vier Monate. Den größten Einfluss hat die Frage, ob ein Keller errichtet wird: Erdarbeiten, Verbau, Kelleraushub und die Herstellung der weißen Wanne kosten zusätzliche Wochen. Auch verwinkelte Grundrisse, Hanglagen und schwieriger Baugrund verlängern die Bauzeit.

Ein wesentlicher Faktor ist die Witterung. Beton braucht zum Aushärten Zeit und Temperaturen über dem Gefrierpunkt, Maurerarbeiten sind bei Frost nur eingeschränkt möglich. Ein seriöser Bauzeitplan kalkuliert Witterungspuffer ein, statt einen Wunschtermin zu versprechen, der dann nicht hält. Skyline Bau plant den Bauablauf ehrlich — lieber ein realistischer Termin, der hält, als ein optimistischer, der reißt.

Wichtig ist außerdem die Reihenfolge: Der Rohbau wächst Geschoss für Geschoss, jede Decke muss aushärten, bevor darauf weitergebaut wird. Skyline Bau koordiniert die Gewerke so, dass keine unnötigen Wartezeiten entstehen, und übergibt den fertigen Rohbau mit einem klaren Übergabetermin an die Folgegewerke. So bleibt das Gesamtprojekt planbar. Eine durchgehende Bauleitung sorgt dafuer, dass jede Phase ineinandergreift und der Rohbau termingerecht an die Folgegewerke übergeben werden kann.

Energieeffizienz beginnt hier

Wie energieeffizient ein Haus später ist, entscheidet sich nicht erst beim Heizsystem — es entscheidet sich im Rohbau. Der Wandaufbau, die Vermeidung von Wärmebrücken und die Vorbereitung der luftdichten Ebene werden hier festgelegt und lassen sich später kaum noch korrigieren.

Der Wandaufbau bestimmt den Wärmeschutz der Gebäudehülle. Moderne Hochlochziegel erreichen bereits gute Dämmwerte, ergänzt durch ein Wärmedämmverbundsystem auf der Fassade. Bei Stahlbetonbauteilen ist die Dämmung besonders sorgfältig zu planen, weil Beton Wärme gut leitet. Skyline Bau plant den Wandaufbau so, dass er die Anforderungen der OIB-Richtlinie 6 erfüllt.

Ein kritischer Punkt sind die Wärmebrücken — Stellen, an denen Wärme verstärkt nach außen entweicht, etwa an auskragenden Bauteilen, Fensteranschlüssen oder dem Übergang von Bodenplatte zu Wand. Wärmebrücken kosten Heizenergie und können zu Bauschäden durch Kondensat führen. Im Rohbau werden sie durch durchdachte Detailausbildung vermieden.

Auch die luftdichte Ebene wird im Rohbau vorbereitet. Eine luftdichte Gebäudehülle verhindert, dass warme Raumluft unkontrolliert entweicht und kalte Luft eindringt — das senkt den Heizbedarf und schützt die Konstruktion. Skyline Bau betrachtet den Rohbau als energetische Grundlage des Gebäudes und führt die relevanten Details bauphysikalisch korrekt aus.

oder gleich schlüsselfertig?

Viele Bauherren beauftragen zunächst nur den Rohbau und vergeben die Ausbaugewerke später einzeln. Das ist möglich — aber es lohnt sich, vorab über die Alternative nachzudenken: den schlüsselfertigen Bau aus einer Hand.

Wer den Rohbau und die Folgegewerke getrennt vergibt, wird selbst zum Koordinator vieler Firmen. Schnittstellen, Termine, Gewährleistungsfragen und Mängel zwischen den Gewerken liegen dann in der eigenen Verantwortung. Das kostet Zeit, Nerven und oft auch Geld, wenn sich Firmen gegenseitig die Verantwortung zuschieben.

Skyline Bau bietet als ausführendes Bauunternehmen die Alternative: Rohbau plus alle Ausbaugewerke aus einer Hand, ein Vertrag, ein durchgängiger Festpreis nach ÖNORM B 2110, ein Ansprechpartner für das gesamte Projekt. Die Schnittstellen liegen damit nicht beim Bauherrn, sondern beim Generalunternehmer — dort, wo die Fachkompetenz ist.

Ob reiner Rohbau oder schlüsselfertiger Bau die richtige Wahl ist, hängt von Ihrem Projekt und Ihren eigenen Kapazitäten ab. Skyline Bau berät Sie ehrlich — und liefert beides in geprüfter Qualität.

was im Festpreis steckt

Ein verbindlicher Festpreis nach ÖNORM B 2110 ist beim Rohbau ein echter Wert — aber nur, wenn klar ist, was er umfasst. Skyline Bau legt das im Angebot transparent dar, damit es während der Bauphase keine Überraschungen gibt.

Im Rohbau-Festpreis von Skyline Bau enthalten sind alle Leistungen vom Aushub bis zum fertigen Dachstuhl: die Erdarbeiten, das Fundament beziehungsweise der Keller, die Bauwerksabdichtung, das tragende Mauerwerk, die Stahlbeton-Decken samt Stützen und Stiegen sowie der zimmermannsmäßige Dachstuhl. Auch die Baustelleneinrichtung, die dokumentierte Bewehrungsabnahme und die Übergabeprotokolle gehören dazu.

Klar abgegrenzt werden dagegen Leistungen, die nicht zum Rohbau zählen: das Baugrundgutachten als externe Sachverständigenleistung, die statische Berechnung, die Behördengebühren, eventuelle Anschlussgebühren für Strom, Wasser, Gas und Kanal sowie sämtliche Ausbaugewerke. Diese Posten weist Skyline Bau gesondert aus oder benennt sie klar als bauseitige Leistung — Sie wissen damit von Anfang an, was Ihr Budget abdecken muss.

Nachträge entstehen bei einem seriös kalkulierten Festpreis nur dann, wenn sich der Leistungsumfang auf Wunsch des Bauherrn ändert oder wenn unvorhersehbare Bodenverhältnisse zutage treten, die das Baugrundgutachten nicht erfassen konnte. Skyline Bau kommuniziert solche Fälle offen und dokumentiert sie nachvollziehbar — Festpreis bedeutet bei uns Verlässlichkeit, nicht Kleingedrucktes.

Rohbau Wien für Bauherren, Bauträger & Gewerbe

Private Bauherren

Rohbau für das Einfamilienhaus — solide Massivbauweise, verbindlicher Festpreis, ein verlässlicher Ansprechpartner.

Bauträger & Investoren

Rohbau für Mehrfamilienhäuser und Wohnprojekte — termintreu, mit dokumentierter Qualitätssicherung und Bewehrungsabnahme.

Gewerbe & Industrie

Rohbau für Hallen, Betriebsgebäude und Geschäftsobjekte — auf Wunsch als Stahlbeton-Skelettbau mit großen Spannweiten.

Generalunternehmer-Auftrag

Sie wollen schlüsselfertig bauen? Skyline Bau übernimmt Rohbau plus alle Folgegewerke aus einer Hand.

Typische Leistungspakete Rohbau Wien

  • Prüfung der Einreichplanung und Statik
  • Koordination des Baugrundgutachtens
  • Baustelleneinrichtung und Beweissicherung der Nachbargebäude
  • Baugrubenaushub und Verbau
  • Fundament — Bodenplatte oder Keller als weiße Wanne
  • Bauwerksabdichtung gegen Bodenfeuchte und drückendes Wasser
  • Tragendes Mauerwerk aus Ziegel oder Stahlbeton
  • Stahlbeton-Geschossdecken, Unterzüge und Stützen
  • Stiegen und Tragwerk nach statischer Berechnung
  • Zimmermannsmäßiger Dachstuhl
  • Dokumentierte Bewehrungsabnahme und Betonierprotokolle
  • Rohbau-Übergabe an die Folgegewerke

vom Plan bis zur Übergabe

Planprüfung & AngebotPrüfung der Einreichplanung und der Statik, Festpreisangebot nach ÖNORM B 2110.
Baugrund & BehördeKoordination des Baugrundgutachtens, MA-37-Einreichung, Baustelleneinrichtung und Beweissicherung der Nachbargebäude.
Erdarbeiten & GründungBaugrubenaushub und Verbau, Bodenplatte oder Keller, Bauwerksabdichtung, dokumentierte Bewehrungsabnahme.
Aufgehender RohbauMauerwerk, Stahlbeton-Decken, Stützen und Stiegen — Geschoss für Geschoss nach statischer Berechnung.
DachstuhlZimmermannsmäßiger Dachstuhl, vorbereitet für die Dachdeckung der Folgegewerke.
ÜbergabeDokumentierte Rohbau-Übergabe mit Betonier- und Abnahmeprotokollen — bereit für den Innenausbau.

Warum Skyline Bau für Ihren Rohbau Wien

  • Ausführendes Bauunternehmen — volle Baumeister-Berechtigung für Planung, Statik-Umsetzung und MA-37-Einreichung.
  • Eigenes Bau-Team — keine Subunternehmer-Kette, verlässliche Termine und gleichbleibende Qualität.
  • Massivbau-Erfahrung — Ziegel- und Stahlbetonbau, wertbeständig und brandsicher.
  • Festpreis nach ÖNORM B 2110 — verbindlich und schriftlich, ohne versteckte Nachträge.
  • Dokumentierte Qualitätssicherung — Bewehrungsabnahme und Betonierprotokolle nachvollziehbar dokumentiert.
  • Eigener Gerätepark — schnelle Reaktion, keine Wartezeiten auf gemietetes Gerät.
  • Realistische Bauzeitplanung — Witterungspuffer statt unhaltbarer Terminversprechen.
  • Schlüsselfertig auf Wunsch — Rohbau plus alle Folgegewerke aus einer Hand.
  • 3 Mio. € Bau-Haftpflicht.
  • Subunternehmer bei der Parlamentssanierung 2022 — 2022 Sanierungsarbeiten am Parlament 1010 Wien.

ÖNORM-Familie und Bauwerkskosten nach B 1801-1

Wer in Wien einen Rohbau realisiert, bewegt sich in einem ÖNORM-Netz, das jede seriöse Baufirma kennen und einhalten muss. Die zentralen Normen:

  • ÖNORM B 2110 (Ausgabe 2023) — Allgemeine Vertragsbestimmungen für Bauleistungen. Die wichtigste Werkvertragsnorm Österreichs; sie regelt Rechte und Pflichten beider Vertragsparteien, Prüf- und Warnpflicht, Bauüberwachung, Leistungsabweichungen, Zahlungsmodalitäten. Skyline Bau arbeitet ausschließlich nach B 2110:2023.
  • ÖNORM B 2111 — Hochbau-spezifische Ergänzungen zu B 2110.
  • ÖNORM B 2118 — Allgemeine Vertragsbestimmungen für Bauträgerleistungen.
  • ÖNORM B 2120 — Mindesterfordernisse für Bauträgerverträge (für Käufer-Schutz).
  • ÖNORM A 2060 — Allgemeine Vertragsbedingungen für Leistungen — übergeordnete Norm.
  • ÖNORM B 1801-1 — Kostenplanung. Definiert Bauwerkskosten als Summe der Kostenbereiche 2 (Rohbau), 3 (Technische Anlagen) und 4 (Ausbau). Baukosten umfassen zusätzlich Grund, Aufschließung und Außenanlagen.
  • ÖNORM B 4015 — Erdbebennorm. Für Wien Erdbebenzone 3 verpflichtend.

Die Bauwerkskosten nach B 1801-1 liegen 2026 für eine Wohnung mit Standardausstattung bei rund 2.500 €/m² Nutzfläche netto, bei höherer Ausstattung ab 3.200 €/m². Skyline Bau kalkuliert nach dieser Norm-Systematik und liefert das Angebot in der nachvollziehbaren Kostengruppen-Struktur — keine Pauschalpreise ohne Erklärbarkeit.

Woran Sie einen seriösen Anbieter erkennen

Prüfen Sie diese sechs Punkte bei jedem Anbieter für Rohbau in Wien — auch bei uns. Sie kosten zehn Minuten und ersparen Ihnen im schlechtesten Fall einen Rechtsstreit.

1. GISA-Zahl verlangen

Jeder Gewerbebetrieb in Österreich hat eine GISA-Zahl. Im öffentlichen Gewerberegister sehen Sie, welche Gewerbe der Betrieb tatsächlich angemeldet hat. Wer die Zahl nicht nennen will, hat einen Grund dafür.

2. Wer führt die reglementierten Gewerke aus?

Bei Eingriffen in die Bausubstanz fallen Baumeister-Leistungen nach § 94 Z 5 GewO an — Planung, Statik, Einreichung bei der MA 37. Ein ausführendes Bauunternehmen darf das nicht selbst. Fragen Sie, welcher konzessionierte Baumeister das übernimmt.

3. Begehung vor Angebot

Ein Angebot für Rohbau in Wien ohne Besichtigung ist geraten. Was hinter der Wand oder unter dem Boden liegt, sieht man erst beim Öffnen — und genau dort entstehen die Nachträge.

4. Leistungsverzeichnis statt Pauschale

Ein seriöses Angebot listet Positionen mit Mengen und Einheitspreisen. „Komplett pauschal“ ohne Aufschlüsselung ist kein Angebot, sondern eine Einladung zum Nachtrag.

5. Bau-Haftpflicht nachweisen lassen

Fragen Sie nach Versicherer und Deckungssumme. Im bewohnten Wiener Zinshaus kann ein Schaden schnell sechsstellig werden — und trifft dann auch fremde Wohnungen.

6. Gewährleistung nicht verwechseln

Die gesetzliche Gewährleistung beträgt bei unbeweglichen Sachen 3 Jahre nach § 933 ABGB. Wer Ihnen mehr verspricht, muss das vertraglich festhalten — mündlich ist es nichts wert.

Was unterscheidet uns von einem reinen Rohbau-Anbieter?

Die etablierten Rohbau-Anbieter sind technisch erstklassig. Was unterscheidet Skyline Bau?

Erstens — Generalunternehmer-Modell statt reiner Rohbau-Spezialisierung. Reine Rohbau-Anbieter machen den Rohbau hervorragend. Danach beginnt für Bauherren oft die Koordinations-Arbeit: Elektriker, Sanitärinstallateur, Trockenbauer, Bodenleger, Maler — jeder mit eigenem Vertrag, eigenem Termin, eigener Rechnung. Skyline Bau bündelt den Rohbau mit allen Folgegewerken in einen einzigen Festpreisvertrag — vom Aushub bis zum Schlüssel.

Zweitens — UWG-konformes Rollenmodell mit konzessionierten Baumeister-Partnern. Skyline Bau tritt klar als ausführendes Bauunternehmen auf und beauftragt für reglementierte Tätigkeiten (Baumeister § 94 Z 5 GewO, Elektrotechnik § 94 Z 16, Gas- und Sanitärtechnik § 94 Z 25, Fliesenleger § 94 Z 38) ausschließlich befugte Partnerbetriebe. Diese Trennung ist juristisch sauber und für Bauherren absolut transparent.

Drittens — Festpreis nach ÖNORM B 2110:2023 garantiert. Während Mitbewerber häufig nach Einheitspreis kalkulieren (Mengenrisiko bleibt beim Bauherrn) oder nach Stundenlohn arbeiten, liefert Skyline einen verbindlichen Festpreis nach ÖNORM B 2110 (Mai-2023-Ausgabe). Was im Angebot steht, gilt — bei der Schlussrechnung genauso wie beim Übergabetermin. Keine Nachträge nach Lust und Laune.

Viertens — Subunternehmer bei der Parlamentssanierung 2022. Skyline Bau war 2022 als Subunternehmer beim Republik-Großprojekt Parlamentssanierung tätig. Eine Referenz auf Bundes-Niveau, die belegt: Wir kennen die Anforderungen an dokumentierten Rohbau auf hohem Standard.

Behörden-Apparat strukturiert begleitet

Jeder Rohbau in Wien hat einen behördlichen Pfad. Wir kennen ihn:

  • MA 37 — Baupolizei: Bauanzeige und Baubewilligung, Statikprüfung, Bauabnahme.
  • MA 19 — Architektur und Stadtgestaltung: bei Schutzzonen-Objekten und ortsbildwirksamen Eingriffen einzubinden.
  • MA 28 — Straßenverwaltung und Straßenbau: bei Gehsteig-Unterbrechungen, Bauarbeiten am Straßenrand.
  • MA 25 — Wohnungsangelegenheiten: bei Wohnbau-bezogenen Anzeigen.
  • Bundesdenkmalamt: bei denkmalgeschützten Substanzen, je nach Eingriff.
  • Netze (Strom), Wien Energie, Wien Kanal (MA 30), Wien Wasser (MA 31): für Hausanschlüsse aller Sparten.

Bei Skyline Bau führen die konzessionierten Baumeister-Partner die Einreichplanung; Skyline Bau koordiniert das Verfahren bei MA 37 und allen weiteren Stellen — strukturiert, mit klaren Terminen, ohne dass Bauherren sich selbst in Wiener Bauordnungs-Paragraphen einlesen müssen.

Bauweisen im Vergleich: Massivbau, Stahlbeton-Skelett, Holzriegel

Die Wahl der Rohbau-Konstruktion bestimmt Kosten, Bauzeit und Bauphysik:

Massivbau (Ziegel + Beton)

Klassische Bauweise. Außenwände aus Hochlochziegel (Wienerberger, Leitl), Geschossdecken Stahlbeton, Innenwände teils Ziegel teils Trockenbau. 500–800 €/m² Rohbaukosten. Beste Speichermasse, höchste Schallschutzklasse, längste Lebensdauer (100+ Jahre).

Stahlbeton-Skelettbau

Tragwerk aus Stützen und Träger, Außenwände als nicht-tragende Ausfachung. 600–900 €/m². Vorteil bei großen Spannweiten, Hochhaus-Bau, Gewerbebauten. Bürobau-Standard.

Holzriegel- und Holzbau

Vorfertigung in der Halle, Montage am Bauwerk. 2.500–3.500 €/m² schlüsselfertig. Ideal für Aufstockungen — geringes Gewicht schont Bestandsstatik. Empfohlen in 80 % der Zinshaus-Aufstockungen.

Stahlrahmenkonstruktion

Für große Spannweiten oder hohe Lasten. 2.800–4.000 €/m². Bei Industrie- und Gewerbebauten dominant, bei Aufstockungen über schwacher Bestandsstatik.

Bauphasen mit konkreter Zeitachse

  • Phase 1 — Aushub und Erdarbeiten (1–3 Wochen): Bodengutachten, Statik-Vorgaben, MA 28 falls Straßenrand betroffen, Aushub-Entsorgung nach ÖNORM B 3151.
  • Phase 2 — Fundament (2–4 Wochen): Streifenfundament, Platte oder Bohrpfähle je nach Bodengutachten und Erdbebennorm ÖNORM B 4015 (Erdbebenzone 3).
  • Phase 3 — Mauerwerk und Decken (4–8 Wochen): Geschoss für Geschoss aufgebaut, Stahlbetondecken zwischen den Etagen. Bei Massivhaus 2–3 Geschosse pro Monat.
  • Phase 4 — Dachstuhl und Eindeckung (2–4 Wochen): Holzkonstruktion oder Stahlbetondach mit Aufdachdämmung. Wetterabhängig.
  • Phase 5 — Verputz und Innenausbau-Vorbereitung (3–5 Wochen): Innenputz, Vorbereitung für Estrich, Schlitze für Haustechnik.

Gesamt vom Spatenstich bis zum bezugsfertigen Rohbau: 2 bis 3 Monate beim Massivhaus, plus 1 Monat mit Keller. Skyline Bau plant diese Zeiten verbindlich in den Festpreisvertrag nach ÖNORM B 2110:2023 ein.

Hochlochziegel-Hersteller und Materialwelt

Der Massivbau-Standard basiert auf österreichischen Ziegelherstellern:

  • Wienerberger Porotherm — Anbieter in Österreich. Plan-Hochlochziegel, gefüllte Ziegel für Wärmeschutz, monolithisches Außenwand-System ohne WDVS.
  • Leitl-Ziegel — Hersteller mit Sitz Wien-Donaustadt, Plan- und Wärmedämmziegel.
  • Schlagmann Poroton — Wärmedämmziegel mit eingeschäumter Mineralwolle.
  • Heluz-Ziegel — tschechischer Hersteller, in Wien stark verbreitet.
  • Stahlbeton (Holcim, Lafarge) — Betonwerk-Standard für Bodenplatte und Geschossdecken.
Rechtlicher Hinweis zur Leistungserbringung:
Die Skyline Bau tritt als ausführendes Bauunternehmen auf. Reglementierte Gewerke — insbesondere Baumeister-Leistungen (§ 94 Z 5 GewO), Planungs- und Statikleistungen, Elektrotechnik (§ 94 Z 16 GewO), Gas- und Sanitärtechnik (§ 94 Z 25 GewO) sowie Fliesenleger-Arbeiten (§ 94 Z 38 GewO) — werden ausschließlich durch entsprechend befugte Subunternehmer und Partnerbetriebe ausgeführt. Ausführende Bauleistungen erfolgen durch im Unternehmensverbund stehende Gewerbetreibende mit aufrechter Berechtigung.

das sollten Sie wissen

Damit Sie genau wissen, was auf Sie zukommt, beantworten wir hier die wichtigsten Fragen rund um ehrlich und aus der Praxis eines ausführenden Bauunternehmens.

Was umfasst der Rohbau?

Der Rohbau ist das tragende Grundgerüst eines Gebäudes: Fundament, Kellerwände, Außen- und Innenwände, Geschossdecken und die Dachkonstruktion. Er bestimmt Statik und Form des Hauses. Erst wenn der Rohbau steht und „dicht“ ist, folgen Installation und Innenausbau.

Was bedeutet „belagsfertig“ oder „Rohbau dicht“?

Ein „dichter“ Rohbau ist so weit fertig, dass Dach und Fenster das Gebäude vor Witterung schützen — der Innenausbau kann beginnen. Diese klaren Etappen helfen, den Baufortschritt und die Zahlungen nachvollziehbar zu strukturieren.

Was kostet ein Rohbau in Wien?

Die Kosten hängen von Größe, Bauweise (Ziegel, Beton), Kellergeschoss und Statik ab. Der Rohbau ist ein wesentlicher Teil der Gesamtkosten eines Neubaus. Nach der Planung erhalten Sie ein verbindliches Festpreisangebot.

Wer macht die Statik beim Rohbau?

Die statische Berechnung und Baumeisterarbeiten sind reglementiert — die übernehmen konzessionierte Partnerbetriebe. Wir koordinieren den gesamten Rohbau und führen die ausführenden Arbeiten mit unserem Team und den befugten Partnern durch.

Rohbaufirma in Wien: Rohbau bauen lassen

Wer einen Rohbau bauen lassen will, sucht meist eines von zwei Dingen: einen Baumeister, der den Rohbau selbst ausführt, oder einen Generalunternehmer, der danach weitermacht. Wir machen beides – Sie entscheiden, wo der Auftrag endet.

UmfangWas enthalten istPreis netto je m²
Rohbau, Keller ausgenommenBodenplatte, Wände, Decken, Stiege, Dachstuhl, Dach dicht780–1.200 €/m²
Rohbau mit Kellerzusätzlich Aushub, Kellerwände, Abdichtung, Drainage1.100–1.700 €/m²
Rohbau plus Hüllezusätzlich Fenster, Türen, Fassade1.400–2.100 €/m²
Schlüsselfertig weiterHaustechnik und Innenausbau bis zur Übergabe2.400–3.600 €/m²
Der Rohbau ist der Abschnitt, bei dem ein Fehler am teuersten wird. Eine ungenaue Bodenplatte, eine fehlende Aussparung für die Leitung, eine falsch gesetzte Dachkonstruktion – das alles fällt erst beim nächsten Gewerk auf und kostet dann ein Vielfaches. Deshalb lassen wir Statik und Vermessung mitlaufen und übergeben mit Aufmaß und Fotodokumentation, auch wenn Sie danach mit anderen Betrieben weiterbauen.

Wir bauen Rohbauten in Wien und im nahen Niederösterreich. Bei Projekten weiter außerhalb entscheidet der Auftragswert: ab etwa 80.000 Euro fahren wir, darunter nennen wir Ihnen lieber einen Betrieb vor Ort.

Häufige Fragen zum Rohbau Wien

was davor und danach kommt

Der Rohbau ist das Tragwerk. Was daran anschließt:

Fundament Wien

Der Rohbau steht auf dem Fundament. Tragfähigkeit und Gründung müssen vorher geklärt sein.

Abbruch & Aushub Wien

Vor dem Rohbau kommt die Baugrube — Aushub, Sicherung, Baureifmachung.

Neubau Wien

Der Rohbau ist die tragende Phase des Neubaus. Danach folgt der Innenausbau.

Dachausbau Wien

Der Dachstuhl gehört zum Rohbau. Ob er später ausgebaut wird, entscheidet die Konstruktion.

Trockenbau Wien

Nicht tragende Wände kommen erst nach dem Rohbau — im Innenausbau.

Baufirma Wien

Der Überblick über alle Bauleistungen.

Was kostet Rohbau Wien pro Quadratmeter 2026?
Rohbau-Kosten in Wien liegen 2026 bei 500 bis 800 €/m² für klassischen Massivbau, abhängig von Bauweise, Geschoss-Anzahl und Statik. Bauwerkskosten nach ÖNORM B 1801-1 (Kostenbereiche 2 Rohbau + 3 Technik + 4 Ausbau) liegen für eine Wohnung mit Standardausstattung bei rund 2.500 €/m² Nutzfläche, bei höherer Ausstattung ab 3.200 €/m². Skyline Bau kalkuliert nach dieser Norm-Systematik mit Festpreis nach ÖNORM B 2110:2023.
Wie schnell ist ein Massivhaus-Rohbau fertig?
Die reine Rohbau-Bauphase nimmt bei einem Massivhaus typischerweise 2 bis 3 Monate in Anspruch — Fundament, Geschossmauern, Decken, Dachstuhl. Mit Keller verlängert sich der Rohbau um etwa 1 Monat. Gesamt vom Aushub bis zum bezugsfertigen Schlüssel liegen 8 bis 14 Monate bei klassischen Einfamilienhäusern, abhängig von Behördenzeiten MA 37 und Witterung.
Welche ÖNORM gilt für den Rohbau in Wien?
Für den Rohbau in Wien gilt eine ÖNORM-Familie: ÖNORM B 2110 (Ausgabe 2023) für Allgemeine Vertragsbestimmungen, B 2111 für Hochbau, B 1801-1 für Kostenplanung, B 4015 für Erdbeben (Wien Erdbebenzone 3), plus OIB-Richtlinien 1-6 und Wiener Bauordnung. Skyline Bau arbeitet nach dieser kompletten Norm-Familie.
Was sind Bauwerkskosten nach ÖNORM B 1801-1?
Bauwerkskosten nach ÖNORM B 1801-1 umfassen die Kostenbereiche 2 (Rohbau), 3 (Technische Anlagen) und 4 (Ausbau). Baukosten umfassen zusätzlich Grund, Aufschließung, Einrichtung und Außenanlagen (Kostenbereiche 0-6). Für Wien liegen die Bauwerkskosten 2026 bei rund 2.500 €/m² Nutzfläche (Standard) bzw. ab 3.200 €/m² (höhere Ausstattung).
Was ist die Erdbebennorm ÖNORM B 4015?
Die ÖNORM B 4015 ist die österreichische Erdbebennorm. Wien liegt in Erdbebenzone 3 (mittlere Erdbebengefahr), die statische Berechnung muss erdbebensicher erfolgen. Skyline Bau koordiniert mit Ziviltechnikern und konzessionierten Baumeister-Partnern, die nach B 4015 rechnen — insbesondere bei Aufstockungen und Umbauten in Bestandsgebäuden.
Was kostet ein Rohbau in Wien?
Ein Rohbau in Wien kostet 1.250 bis 2.850 €/m² Bruttogeschossfläche. Auf einer Bodenplatte liegt er bei 1.250–1.900 €/m², mit Keller bei 1.800–2.850 €/m². Der Rohbau macht rund 45 % der gesamten Hausbaukosten aus.
Was gehört alles zum Rohbau?
Zum Rohbau gehören Erdarbeiten und Aushub, Fundament oder Keller, tragendes Mauerwerk, Stahlbeton-Geschossdecken, Stützen, Stiegen, der Dachstuhl und die Bauwerksabdichtung. Mit dem fertigen Dachstuhl ist der Rohbau abgeschlossen.
Wie wird der Rohbau berechnet?
Der Rohbau wird nach Bruttogeschossfläche (BGF) kalkuliert — der verbauten Fläche inklusive der Außenwände. Das ist die fachlich korrekte Bezugsgröße, weil die Außenwände einen erheblichen Teil der Leistung ausmachen.
Wie lange dauert ein Rohbau?
Der Rohbau eines Einfamilienhauses dauert typisch 2 bis 4 Monate, abhängig davon, ob ein Keller errichtet wird und welche Erdarbeiten nötig sind. Beton- und Maurerarbeiten sind witterungsabhängig.
Bodenplatte oder Keller — was ist günstiger?
Die Bodenplatte ist günstiger und schneller. Ein Vollkeller kostet rund 300–500 €/m² Grundfläche zusätzlich — bei 140 m² also 42.000–70.000 Euro Mehrkosten, dafür gewinnt man eine komplette zusätzliche Nutzebene.
Baut Skyline Bau in Massiv- oder Holzbauweise?
Skyline Bau errichtet den Rohbau überwiegend in Massivbauweise mit Ziegel oder Stahlbeton — der in Österreich bewährten, wertbeständigen, brandsicheren und schallschützenden Bauart.
Ziegel oder Stahlbeton — was ist besser?
Ziegelmauerwerk ist die klassische Wahl für tragende Wände im Wohnbau, mit gutem Raumklima. Stahlbeton kommt bei Decken, Stützen, Stiegen, Kellern und großen Lasten zum Einsatz. Meist ist der Massivbau eine Kombination beider.
Was passiert, wenn der Baugrund anders ist als erwartet?
Dann ändern sich Gründung und Aushub. Ein Bodengutachten vor dem Angebot verhindert genau diesen Nachtrag.
Rohbau: Was ist eine weiße Wanne?
Eine weiße Wanne ist ein wasserdichter Keller aus Stahlbeton, bei dem der Beton selbst die abdichtende Funktion übernimmt — in Wien die Standardlösung bei Kellern, besonders bei hohem Grundwasserstand.
Warum ist die Bauwerksabdichtung so wichtig?
Eine fehlerhafte Abdichtung führt zu Feuchteschäden, Schimmel und geschädigtem Beton — oft erst Jahre später sichtbar. Die nachträgliche Sanierung ist teuer. Die ordentliche Abdichtung im Rohbau ist um ein Vielfaches günstiger.
Übernimmt Skyline Bau die MA-37-Einreichung?
Ja. Als ausführendes Bauunternehmen, das mit konzessionierten Baumeister-Partnerbetrieben arbeitet erstellt Skyline Bau die Einreichpläne und wickelt das Baubewilligungsverfahren bei der MA 37 ab.
Was kostet der Aushub?
Der Baugrubenaushub ist im Rohbau-Festpreis enthalten. Aufwand und Kosten hängen von der Bodenklasse, der Aushubtiefe und der Notwendigkeit eines Verbaus ab — das klärt das Baugrundgutachten.
Was passiert vor dem ersten Baggerbiss?
Bestandsaufnahme der Nachbarobjekte mit Fotos und Maßen, Leitungserkundung und Absicherung der Baustelle. Das schützt beide Seiten, falls später Schäden behauptet werden.
Wird die Betonqualität geprüft?
Ja. Stahlbeton wird nach ÖNORM B 4710 mit projektabhängiger Druckfestigkeit und Expositionsklasse ausgeführt. Die Bewehrung wird vor jedem Betoniervorgang dokumentiert abgenommen.
Kann Skyline Bau auch schlüsselfertig bauen?
Ja. Skyline Bau übernimmt auf Wunsch als ausführendes Bauunternehmen den Rohbau plus alle Folgegewerke bis zur schlüsselfertigen Übergabe — ein Vertrag, ein durchgängiger Festpreis.
Welcher Anteil der Hauskosten ist der Rohbau?
Der Rohbau macht rund 45 % der gesamten Hausbaukosten aus. Die restlichen rund 55 % entfallen auf den Innenausbau mit Haustechnik, Estrich, Böden, Fenstern und Malerarbeiten.
Wann ist eine Pfahlgründung nötig?
Bei wenig tragfähigem Baugrund oder hohem Grundwasserstand. Die Pfähle leiten die Gebäudelast in tiefere, tragfähige Bodenschichten ab. Das klärt das Baugrundgutachten.
Ist der Rohbau witterungsabhängig?
Ja. Beton- und Maurerarbeiten sind witterungsabhängig. Skyline Bau plant den Bauablauf realistisch und kalkuliert Witterungspuffer ein, statt unhaltbare Termine zu versprechen.
Was passiert nach dem Rohbau?
Nach dem fertigen Dachstuhl folgen die Ausbaugewerke: Dachdeckung, Fenster, Haustechnik, Estrich, Putz, Böden, Maler. Skyline Bau übergibt den Rohbau so, dass die Folgegewerke direkt anschließen können.
Baut Skyline Bau auch außerhalb Wiens?
Ja. Skyline Bau errichtet Rohbauten in Wien und der Umgebung. Den genauen Einsatzbereich klären wir im Erstgespräch.
Rohbau: Gibt es einen Festpreis?
Ja. Nach Planprüfung durch einen konzessionierten Baumeister-Partnerbetrieb und Baugrundgutachten ein verbindliches Festpreisangebot nach ÖNORM B 2110 — ohne versteckte Nachträge.
Was ist im Rohbau-Festpreis enthalten?
Enthalten sind alle Leistungen vom Aushub bis zum fertigen Dachstuhl: Erdarbeiten, Fundament oder Keller, Bauwerksabdichtung, Mauerwerk, Stahlbeton-Decken, Stiegen und Dachstuhl samt Baustelleneinrichtung und Bewehrungsabnahme. Baugrundgutachten, Statik und Anschlussgebühren werden gesondert ausgewiesen.
Entstehen beim Festpreis Nachträge?
Bei seriös kalkuliertem Festpreis nur, wenn der Bauherr den Leistungsumfang ändert oder unvorhersehbare Bodenverhältnisse auftreten, die das Gutachten nicht erfassen konnte. Skyline Bau kommuniziert solche Fälle offen und dokumentiert sie.
Beginnt Energieeffizienz schon im Rohbau?
Ja. Wandaufbau, Vermeidung von Wärmebrücken und die Vorbereitung der luftdichten Ebene werden im Rohbau festgelegt und lassen sich später kaum korrigieren. Skyline Bau führt diese Details nach OIB-Richtlinie 6 aus.
Rohbau: Welche Gewährleistung gibt Skyline Bau?
Gewährleistung 3 Jahre nach § 933 ABGB für Verbraucher auf alle Rohbauleistungen. Der Festpreis ist schriftlich nach ÖNORM B 2110 fixiert.
Was kostet ein Rohbau pro Quadratmeter?
Einfamilienhaus mit Keller 950 bis 1.500 €/m², ohne Keller 780 bis 1.250 €/m², mehrgeschossiger Wohnbau 1.100 bis 1.700 €/m². Ein 165-m²-Haus mit Keller liegt bei rund 268.000 € netto.
Welchen Anteil an den Gesamtkosten hat der Rohbau?
35 bis 45 %. Wer für den Rohbau 268.000 € ausgibt, sollte für das fertige Haus mit rund 600.000 bis 700.000 € rechnen. Der Ausbau — Haustechnik, Fenster, Estrich, Bäder, Oberflächen — kostet noch einmal etwa dasselbe.
Was gehört zum Rohbau dazu?
Erdarbeiten, Fundament oder Bodenplatte, Keller, tragende Wände, Decken, Stiegen, Ringanker, Stürze, Dachstuhl und Dacheindeckung bis zur dichten Hülle. Fenster, Haustechnik und Innenausbau sind nicht enthalten — das ist der Ausbau.
Was bedeutet "dichte Hülle"?
Das Gebäude ist gegen Regen geschützt: Dach eingedeckt, Fensteröffnungen provisorisch verschlossen oder Fenster eingebaut. Ab diesem Punkt können Innenarbeiten witterungsunabhängig laufen. Im Bauzeitplan ist das der wichtigste Meilenstein.
Warum ist die Baugrunduntersuchung so wichtig?
Weil drei Werte 20 bis 40 % der Rohbaukosten bestimmen: Tragfähigkeit des Bodens, Grundwasserstand und Schichtaufbau. Sie entscheiden über Fundamentart, Baugrubensicherung und Wasserhaltung. 1.800 bis 5.000 € — und ohne sie ist jedes Angebot geraten.
Was kostet die Baugrubensicherung?
180 bis 650 € je Quadratmeter Wandfläche, je nach Verfahren. Eine freie Böschung ist am günstigsten, braucht aber Platz. In der dicht bebauten Stadt kommen Spundwand oder Bohrpfahlwand infrage, dazu die Beweissicherung an den Nachbargebäuden.
Brauche ich einen Keller?
Ein Keller kostet rund 350 bis 700 € je Quadratmeter Kellerfläche gegenüber einer Bodenplatte — schafft aber Nutzfläche zum günstigsten Quadratmeterpreis des ganzen Hauses. Bei hohem Grundwasserstand kehrt sich das um, dann wird eine weiße Wanne nötig und der Keller deutlich teurer.
Ziegel oder Stahlbeton?
Im Einfamilienhausbau ist monolithischer Ziegel mit 38 bis 50 cm üblich: keine zusätzliche Dämmung nötig, gute Speichermasse. Bei mehrgeschossigen Bauten und dort, wo schlanke tragende Wände gebraucht werden, ist Stahlbeton die Wahl — dann aber mit Wärmedämmverbundsystem.
Was ist eine Filigrandecke?
Vorgefertigte Elementplatten werden verlegt, bewehrt und mit Ortbeton ergänzt, 160 bis 290 €/m². Gegenüber der vollständig geschalten Stahlbetondecke spart das Schalzeit und damit Bauzeit — die Untersicht ist zudem sofort glatt.
Kann im Winter gebaut werden?
Betonarbeiten brauchen Temperaturen über 5 °C, bei Frost wird nicht betoniert. Mit Heizmatten, Frostschutzmitteln und Abdeckung ist vieles möglich, aber langsamer und teurer. Erdarbeiten bei gefrorenem Boden sind aufwendiger. Wir planen das ein, statt einen Termin zu versprechen, der nur bei Idealwetter hält.
Was ist bei Baustellen in der dicht bebauten Stadt anders?
Kein Platz für Lagerung und Kran, Anlieferung nur getaktet, Parkspurbewilligung der MA 46, enge Zufahrten, Beweissicherung an angrenzenden Gebäuden. Das schlägt mit 10 bis 20 % auf die Baustelleneinrichtung durch und gehört in die Kalkulation, nicht in die Nachträge.
Was ist Beweissicherung und wann brauche ich sie?
Fotodokumentation und Rissprotokoll der Nachbargebäude vor Baubeginn, bei größeren Vorhaben über einen Sachverständigen, 800 bis 3.500 €. Bei Aushub neben Bestandsbebauung ist sie Pflichtprogramm — ohne sie wird im Streitfall jeder vorhandene Riss Ihnen zugerechnet.
Wer macht Statik und Einreichung?
Konzessionierte Partnerbetriebe nach § 94 Z 5 GewO, die im Angebot namentlich stehen. Für Planung, Statik, Einreichung und örtliche Bauaufsicht rechnen Sie mit 8 bis 14 % der Bausumme. Die Koordination läuft über uns.
Wie wird abgerechnet?
Nach Baufortschritt in Teilzahlungen entlang abgeschlossener Abschnitte — Aushub, Keller, Decke über Erdgeschoss, Dachstuhl, dichte Hülle. Mit Deckungsrücklass von 3 bis 5 % bis zur Abnahme. Anzahlungen über 30 % ohne Sicherstellung sind branchenunüblich.
Was ist ein Aufmaß nach ÖNORM?
Die Ermittlung der tatsächlich ausgeführten Mengen nach festgelegten Regeln — welche Öffnungen abgezogen werden, wie Laibungen gerechnet werden. Wer Aufmaße nicht prüfen lässt, zahlt erfahrungsgemäß 5 bis 15 % zu viel.
Rohbau: Welche Nachweise bekomme ich?
Betongüteprüfungen, Bewehrungsabnahmeprotokolle vor jedem Betonieren, Aufmaßblätter, Fotodokumentation der Bewehrung und Abdichtung vor dem Verschließen, Entsorgungsnachweise und das Abnahmeprotokoll nach ÖNORM B 2110.
Welche Arbeiten werden vor dem Verschließen dokumentiert?
Bewehrung, Anschlüsse und Abdichtungen – alles, was nach dem Betonieren oder Verputzen nicht mehr sichtbar ist.
Übernehmen Sie auch den Ausbau?
Ja, Rohbau und Ausbau aus einer Hand ist der übliche Weg — dann gibt es keine Schnittstelle und keine Diskussion darüber, wer welchen Zustand übergeben hat. Ebenso möglich ist der reine Rohbau, wenn Sie den Ausbau selbst vergeben wollen.

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Vor Beginn der Ausbaugewerke ist eine Grobreinigung sinnvoll — Schuttreste, Mörtelreste, Staub. Bling Premium Reinigung übernimmt das, damit Estrich und Trockenbau auf sauberem Untergrund beginnen. Mehr unter bling-bling.at.

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