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Pflasterung Wienwas zählt, liegtunter dem Stein.

Vom ausführenden Bauunternehmen — nicht vom Vermittler.

Pflasterung kostet in Wien 85 bis 260 Euro pro Quadratmeter. Gehweg und Terrasse 85–150 €/m², Pkw-Einfahrt 110–190 €/m², Lkw-befahrbar 150–260 €/m². Entscheidend ist der Unterbau: Unter einer Einfahrt liegen 30 bis 40 cm Aufbau.

Pflasterung kostet in Wien 85 bis 260 € pro Quadratmeter. Gehweg und Terrasse liegen bei 85 bis 150 €/m², eine Pkw-Einfahrt bei 110 bis 190 €/m², eine Lkw-befahrbare Zufahrt bei 150 bis 260 €/m². Nur etwa ein Drittel davon entfällt auf das Verlegen – der Rest steckt im Unterbau und in der Entwässerung. Unter einer befahrbaren Fläche liegen 30 bis 40 cm Aufbau aus Frostschutz, Tragschicht und Bettung, lagenweise verdichtet. Genau dort wird bei billigen Angeboten gespart, und genau dort entstehen die Schäden.
◆Wir sind das bauausführende Unternehmen ◆Festpreis nach ÖNORM◆Eigenes Bau-Team◆3 Mio. € Haftpflicht◆Sitz Wien 1210


Was Pflasterung in Wien kostet

Richtwerte netto, Stand 2026, verbindlich nach Aufmaß. Der Preis entscheidet sich am Unterbau, nicht am Stein.

NutzungAufbauPreis nettoTragschicht
Gehweg, Terrassegering belastet, nur Fußgänger85–150 €/m²15–20 cm
Pkw-Einfahrtbefahrbar bis 3,5 t110–190 €/m²30–40 cm
Hofdurchfahrt, LieferzufahrtLkw-befahrbar150–260 €/m²45–60 cm
Über TiefgaragendeckeAbdichtung, Drainage, Schutzschicht220–420 €/m²nach Statik
Nur NeuverlegungBestand aufnehmen, Bettung neu, wieder verlegen55–110 €/m²bleibt

Einzelpreise

PositionEinheitPreis nettoWas dazugehört
Bestand aufnehmen und entsorgenm²12–35 €Ausbau, Verladung, Deponie
Aushub für Aufbaum³28–75 €Lösen, Laden, Abtransport
Frostschutzschichtm²18–38 €Schotter, lagenweise verdichtet
Tragschicht ungebundenm²22–48 €Korngemisch, Verdichtung, Ebenheit
Tragschicht gebundenm²45–95 €bei hoher Last oder Gefällezwang
Bettung und Verlegung Betonsteinm²38–75 €Splittbett, Verlegung, Abrütteln
Bettung und Verlegung Natursteinm²65–140 €höherer Zuschnitt- und Sortieraufwand
Großformatplatten verlegenm²75–160 €oft auf Stelzlagern oder Drainmörtel
Randsteine setzenlfm38–95 €Betonbett, Rückenstütze, Ausrichtung
Entwässerungsrinnelfm120–320 €Rinne, Rost, Anschluss an Kanal oder Sickerschacht
SickerschachtStk.900–2.800 €Aushub, Schachtringe, Filterkies, Abdeckung
Fugenverguss gebundenm²18–45 €für Flächen ohne Nachsanden
Höhenanpassung an SchächteStk.180–520 €Kanaldeckel, Schieberkappen, Einläufe
Parkspurbewilligung MA 46psch.250–900 €bei Arbeiten mit Zufahrt über öffentlichen Grund
Rechenbeispiel · Pkw-Einfahrt 65 m², Betonstein, mit Rinne und Sickerschacht
Bestand raus, Aushub, Entsorgung3.400 €
Frostschutz und Tragschicht 35 cm3.900 €
Bettung, Steine verlegen, Randsteine5.600 €
Rinne, Sickerschacht, Schachtanpassung3.700 €

Summe rund 16.600 € netto, das sind 255 €/m². Vom Betrag entfallen nur etwa ein Drittel auf das Verlegen selbst – der Rest steckt im Unterbau und in der Entwässerung. Genau dort wird bei billigen Angeboten gespart, und genau dort entstehen die Schäden.

Wird für die Fläche eine Asphaltdecke statt Pflaster verlangt – etwa als Auflage im Bescheid oder wegen des Anschlusses an öffentliches Gut –, führen wir auch das aus: Asphaltierung, vom Aushub über Frostkoffer und Tragschicht bis zur Deckschicht.

Für Privatstraßen und Erschließungen mit Leitungen in der Trasse siehe Straßenbau.

Warum der Unterbau über die Haltbarkeit entscheidet

NutzungFrostschutzTragschichtBettungGesamtaufbau
Gehweg, Terrasse10–15 cm—3–5 cm15–20 cm
Pkw-Einfahrt20–25 cm10–15 cm3–5 cm30–40 cm
Lkw-Zufahrt30–40 cm15–20 cm3–5 cm45–60 cm
  • Lagenweise verdichten. Der Aufbau wird in Schichten von maximal 20 cm eingebaut und jeweils verdichtet. Wer alles auf einmal einbringt, bekommt Setzungen.
  • Gefälle mindestens 2 %. Wasser muss vom Gebäude weg. Fehlt das Gefälle, steht es auf der Fläche und drückt bei Frost die Steine hoch.
  • Randeinfassung ist tragend. Ohne Randsteine mit Betonbett und Rückenstütze wandert die Fläche seitlich aus – der häufigste Schaden an Einfahrten.
  • Fugen nachsanden. Die Fuge trägt mit. Leergespülte Fugen führen zu Kantenabplatzungen und lockeren Steinen.
  • Frostfrei gründen. In Wien mindestens 80 cm bei Fundamenten von Randsteinen und Mauern, sonst hebt der Frost sie an.
Die Faustregel: Bei einer Pkw-Einfahrt liegen unter dem sichtbaren Stein 30 bis 40 cm Aufbau. Wer ein Angebot mit 70 €/m² für eine befahrbare Fläche bekommt, kann sich ausrechnen, dass dieser Aufbau darin nicht enthalten ist. Nach zwei Wintern sind Spurrillen und abgesackte Ränder die Folge.

Was kostet Pflasterung in Wien?

Der Preis pro Quadratmeter hängt von Material und Unterbau ab. Als Orientierung:

Richtpreise Pflasterung Wien (netto)
Betonsteinpflaster50–90 €/m²
Natursteinpflaster90–180 €/m²
Unterbau (frostsicher)30–60 €/m²
Einfahrt befahrbar80–150 €/m²

Stand 2026 · netto, exkl. 20 % USt. · Richtwerte je nach Material und Unterbau. Endpreis nach Aufmaß, schriftlich als Festpreis nach ÖNORM B 2110.

welcher Belag?

Betonstein

Der wirtschaftliche Allrounder in vielen Formen und Farben. Robust, befahrbar und pflegeleicht — die häufigste Wahl für Einfahrt, Hof und Gehweg.

Naturstein

Granit, Porphyr, Sandstein — edel und einzigartig, langlebig, aber teurer und aufwändiger zu verlegen. Der hochwertige Belag für Terrasse und repräsentative Flächen.

Großformatplatten

Moderne, ruhige Optik mit wenigen Fugen. Brauchen einen besonders ebenen, tragfähigen Unterbau und Erfahrung beim Verlegen, sonst kippeln sie.

Sickerpflaster

Versickerungsfähige Beläge, die Regenwasser durchlassen. Ökologisch sinnvoll und teils vorgeschrieben, um die Kanalisation zu entlasten.

Pflasterung — in allen 23 Bezirken und im Umland

Wir pflastern in ganz Wien, dazu in Klosterneuburg und im niederösterreichischen Umland.

der Unterbau entscheidet

Die häufigste Ursache für abgesacktes oder welliges Pflaster ist ein schlechter Unterbau. Was zählt:

  • Tragfähiges Planum — Der gewachsene Boden wird verdichtet und bei Bedarf verbessert. Auf weichem Untergrund sackt später alles nach.
  • Frostsichere Tragschicht — Eine ausreichend dicke Schottertragschicht führt Wasser ab und verhindert Frosthebungen. Bei befahrbaren Flächen dicker als bei Gehwegen.
  • Das richtige Gefälle — Pflaster braucht ein Gefälle von rund 2 %, damit Wasser abläuft und sich keine Pfützen bilden. Ohne Gefälle steht das Wasser.
  • Sauberes Bettungs- und Fugenmaterial — Splittbett und passendes Fugenmaterial halten die Steine an Ort und Stelle. Falsches Material spült aus oder verkrautet.
  • Randeinfassung — Ohne stabile Einfassung wandert das Pflaster seitlich aus. Randsteine oder eine Betonrückenstütze halten die Fläche zusammen.

vom Aushub bis zur fertigen Fläche

01 Aufmaß & Planung

Fläche, Belag, Nutzung, Gefälle und Entwässerung. Befahrbar oder begehbar entscheidet über den Unterbau. Kostenlos.

02 Angebot

Unterbau, Belag, Einfassung, Entwässerung — als Leistungsverzeichnis mit Festpreis nach ÖNORM B 2110.

03 Aushub & Unterbau

Aushub, Planum verdichten, Tragschicht einbauen und verdichten. Der unsichtbare, entscheidende Teil.

04 Verlegen

Bettung abziehen, Steine im gewählten Verband verlegen, Randeinfassung setzen.

05 Abrütteln & Verfugen

Fugen einschlämmen, Fläche abrütteln, Endreinigung. Erst dann ist das Pflaster fertig.

Warum Skyline Bau für Ihre Pflasterung in Wien

Wir sind das bauausführende Unternehmen und machen Unterbau und Pflaster mit eigenen Leuten. Der Vorteil zeigt sich, wenn die Pflasterung Teil einer größeren Außenanlage ist: Pflaster, Gartenmauer, Stützmauer und Entwässerung liegen oft im selben Aushub. Aus einer Hand geplant, passen Höhen und Gefälle am Ende zusammen.

  • Ein Vertragspartner für Unterbau, Pflaster und die angrenzenden Außenarbeiten.
  • Festpreis nach ÖNORM B 2110, schriftlich nach Aufmaß.
  • Frostsicherer Unterbau — der Punkt, an dem die meisten Pflasterflächen scheitern.
  • 3 Mio. € Bau-Haftpflicht.

Woran Sie einen seriösen Anbieter erkennen

1. Wird der Unterbau beschrieben?

Tragschichtdicke, Verdichtung, Material — ohne Angaben zum Unterbau ist das Angebot geraten. Dort entscheidet sich die Haltbarkeit.

2. Ist das Gefälle geplant?

Ohne Gefälle stehen Pfützen und im Winter Eis. Rund 2 % gehören in jede Planung.

3. Ist die Randeinfassung dabei?

Ohne Einfassung wandert das Pflaster aus. Randsteine oder Rückenstütze gehören zur Leistung.

4. Passt der Unterbau zur Nutzung?

Eine befahrbare Einfahrt braucht mehr Unterbau als ein Gehweg. Wer das gleich macht, spart am falschen Ende.

5. Ist die Entwässerung geklärt?

Wohin läuft das Wasser? Rinne, Sickerfläche oder Anschluss — das gehört ins Angebot, nicht in den Nachtrag.

6. Gewährleistung korrekt benannt

Gesetzlich 3 Jahre nach § 933 ABGB auf die Ausführung.

Pflasterung und Regenwasser in Wien

Bei größeren versiegelten Flächen ist die Versickerung oder Ableitung des Regenwassers ein Thema — teils gibt es Vorgaben, Flächen versickerungsfähig zu gestalten, um die Kanalisation zu entlasten. Sickerpflaster, Rasengittersteine oder eine geplante Versickerungsfläche sind die Antworten. Was zulässig und sinnvoll ist, hängt vom Standort ab; wir planen die Entwässerung von Anfang an mit ein.

Wann Sie uns nicht brauchen

Für ein paar Trittplatten im Beet oder eine kleine Terrasse zum Selbermachen brauchen Sie kein Bauunternehmen. Wir sind die richtige Adresse, wenn eine befahrbare Einfahrt, eine größere Fläche mit ordentlichem Unterbau oder eine Pflasterung als Teil einer Außenanlage entstehen soll.

was dazugehört

Pflasterung ist Teil der Außenanlage. Was zusammenhängt:

Gartenmauer Wien

Mauer und Pflaster liegen oft im selben Aushub und passen höhenmäßig zusammen.

Planierung Wien

Vor dem Pflastern wird das Gelände eingeebnet und der Unterbau vorbereitet.

Stützmauer Wien

Bei Geländesprüngen fängt die Stützmauer den Höhenunterschied ab.

Abbruch & Aushub Wien

Aushub und Abtransport vor dem Unterbau.

Kanalbau Wien

Die Entwässerung der Fläche — Rinne, Sickerung oder Anschluss.

Sanierung Wien

Der Überblick über alle Bauleistungen.

das sollten Sie wissen

Damit Sie genau wissen, was auf Sie zukommt, beantworten wir hier die wichtigsten Fragen rund um ehrlich und aus der Praxis eines ausführenden Bauunternehmens.

Was ist beim Pflastern wichtig?

Entscheidend ist der Unterbau: ein tragfähiges, gut verdichtetes Fundament aus Schotter, das richtige Gefälle für den Wasserablauf und eine saubere Randeinfassung, damit sich die Pflasterung nicht verschiebt. Schlecht verlegtes Pflaster sackt ab oder wächst zu — ein guter Unterbau ist die halbe Arbeit.

Welche Pflastersteine gibt es?

Häufig sind Betonsteine (günstig, vielfältig), Natursteine wie Granit (edel, langlebig) und Klinker. Die Wahl hängt von Belastung (Einfahrt vs. Gehweg), Optik und Budget ab. Für befahrene Flächen braucht es entsprechend belastbare Steine und Unterbau.

Wie wird für den Wasserablauf gesorgt?

Eine gepflasterte Fläche braucht ein leichtes Gefälle, damit Regenwasser abläuft und nicht steht. Bei größeren Flächen kommen Rinnen oder Versickerung dazu. Wir planen das Gefälle so, dass das Wasser kontrolliert abgeführt wird.

Was kostet Pflasterung in Wien?

Die Kosten hängen von Fläche, Steinart, Unterbau und Verlegemuster ab. Naturstein ist teurer als Betonstein, aufwendige Muster kosten mehr Arbeitszeit. Nach einer Besichtigung erhalten Sie ein Festpreisangebot.

Häufige Fragen zur Pflasterung Wien

Was kostet Pflasterung in Wien?

Pro Quadratmeter liegt Betonsteinpflaster bei 50 bis 90 Euro, Naturstein bei 90 bis 180, eine befahrbare Einfahrt bei 80 bis 150. Dazu kommt der frostsichere Unterbau mit 30 bis 60 Euro. Der Endpreis hängt von Material, Fläche und Nutzung ab.

Warum ist der Unterbau so wichtig?

Weil das Pflaster nur so gut ist wie der Unterbau darunter. Ist er zu schwach, nicht verdichtet oder nicht frostsicher, sackt die Fläche ab, wird wellig oder hebt sich im Frost. Der Unterbau ist der unsichtbare Teil, an dem die meisten Pflasterungen scheitern.

Welcher Pflasterstein ist der beste?

Es kommt auf die Nutzung an. Betonstein ist der robuste, wirtschaftliche Allrounder für Einfahrt und Hof, Naturstein der hochwertige Belag für Terrasse und repräsentative Flächen. Für eine befahrbare Fläche zählt die Tragfähigkeit, für die Terrasse eher die Optik.

Wie dick muss der Unterbau sein?

Das hängt von der Nutzung ab. Ein Gehweg kommt mit weniger aus, eine befahrbare Einfahrt braucht eine deutlich dickere, gut verdichtete Schottertragschicht, damit die Fahrzeuglast keine Spuren hinterlässt. Die genaue Dicke ergibt sich aus Nutzung und Baugrund.

Warum braucht Pflaster ein Gefälle?

Damit Regenwasser abläuft und sich keine Pfützen bilden, die im Winter zu Eisflächen werden. Üblich sind rund 2 Prozent Gefälle, weg vom Gebäude. Ohne Gefälle steht das Wasser auf der Fläche und dringt in den Unterbau ein.

Was passiert ohne frostsicheren Unterbau?

Wasser im Unterbau gefriert im Winter, dehnt sich aus und hebt das Pflaster ungleichmäßig an — die Fläche wird wellig und Steine lockern sich. Eine ausreichend dicke, wasserableitende Tragschicht verhindert das. Ohne sie ist der Frostschaden vorprogrammiert.

Was ist eine Randeinfassung und warum ist sie nötig?

Randsteine oder eine Betonrückenstütze am Rand der Fläche. Ohne sie wandern die äußeren Steine mit der Zeit seitlich aus, und die ganze Fläche verliert den Halt. Die Einfassung hält das Pflaster zusammen — sie ist Pflicht, kein Extra.

Kann man eine Einfahrt pflastern, die Autos trägt?

Ja, aber sie braucht einen stärkeren Unterbau als ein Gehweg und einen entsprechend belastbaren Stein. Die Tragschicht wird dicker und sorgfältiger verdichtet. Wird eine Einfahrt wie ein Gehweg gebaut, drücken die Autos bald Spuren hinein.

Was ist Sickerpflaster?

Ein versickerungsfähiger Belag, der Regenwasser durch die Fugen oder den Stein selbst in den Boden ablässt, statt es in den Kanal zu leiten. Das entlastet die Kanalisation und ist bei größeren Flächen teils vorgeschrieben. Eine ökologisch sinnvolle Variante.

Wie lange dauert eine Pflasterung?

Eine überschaubare Fläche ist in einigen Tagen fertig, größere oder aufwändige Flächen dauern länger. Der Aushub und Unterbau nehmen oft mehr Zeit als das sichtbare Verlegen — aber genau dort entscheidet sich die Qualität, deshalb lohnt sich die Sorgfalt.

Muss ich das Regenwasser ableiten?

Bei größeren versiegelten Flächen ist die Ableitung oder Versickerung ein Thema, teils mit Vorgaben, die Fläche versickerungsfähig zu gestalten. Rinnen, Sickerpflaster oder eine Versickerungsfläche sind die Lösungen. Wir planen die Entwässerung von Anfang an mit.

Kann man altes Pflaster ausbessern?

Einzelne abgesackte Bereiche oder lockere Steine lassen sich aufnehmen und neu verlegen, wenn der Unterbau grundsätzlich in Ordnung ist. Ist der Unterbau das Problem, hilft nur der Neuaufbau des betroffenen Bereichs. Was möglich ist, zeigt die Begehung.

Was ist der Unterschied zwischen gebunden und ungebunden verlegt?

Ungebunden liegen die Steine in einem Splittbett mit Fugenmaterial — der Standard, wasserdurchlässig und einzeln aufnehmbar. Gebunden werden sie in Mörtel verlegt, was fester, aber starr ist und eine wasserdichte Fläche braucht. Was passt, hängt von Belag und Nutzung ab.

Welches Fugenmaterial ist das richtige?

Das hängt vom Belag ab: klassischer Fugensand, Brechsand oder bei höheren Ansprüchen ein gebundener Fugenmörtel, der Unkraut und Ausspülung verhindert. Das falsche Fugenmaterial spült aus oder verkrautet. Wir wählen es passend zum Stein und zur Nutzung.

Kann Unkraut durch das Pflaster wachsen?

In offenen Sandfugen ja, mit der Zeit. Ein gut verdichteter Unterbau, sauberes Fugenmaterial oder ein gebundener Fugenmörtel reduzieren das deutlich. Ganz vermeiden lässt es sich bei versickerungsfähigen Flächen nicht, aber gute Ausführung hält es klein.

Was ist bei Großformatplatten zu beachten?

Sie brauchen einen besonders ebenen, tragfähigen Unterbau, weil sich Unebenheiten sofort als Kippeln zeigen. Wegen der geringen Fugenzahl arbeitet die Fläche anders als kleinteiliges Pflaster. Das Verlegen verlangt Erfahrung — nichts für die schnelle Lösung.

Kann man im Winter pflastern?

Der Aushub und Unterbau gehen auch bei kühlem Wetter, das Verlegen bei Frost ist heikel, weil der Unterbau nicht gefroren sein darf und manche Materialien Frost nicht vertragen. Bei gebundener Verlegung mit Mörtel gilt dasselbe wie beim Mauern. Das planen wir mit dem Zeitrahmen.

Wie pflege ich eine Pflasterfläche?

Kehren, bei Bedarf reinigen und die Fugen im Auge behalten — ausgespülte Fugen werden nachgefüllt. Aggressive Hochdruckreiniger können Fugen austragen und manche Steine beschädigen. Die Pflegehinweise passend zum Belag bekommen Sie zur Übergabe.

Was kostet eine gepflasterte Einfahrt?

Das hängt von Fläche, Stein und Unterbau ab. Eine befahrbare Einfahrt liegt inklusive tragfähigem Unterbau bei etwa 80 bis 150 Euro pro Quadratmeter. Der belastbare Unterbau macht den Unterschied zum reinen Gehweg — und den größten Teil der Mehrkosten.

Kann man Pflaster und Rasen kombinieren?

Ja, etwa mit Rasengittersteinen oder Rasenfugenpflaster, das befahrbar und zugleich begrünt ist. Das ist versickerungsfähig und optisch aufgelockert — gut für Stellplätze und Zufahrten, wo eine vollversiegelte Fläche nicht nötig oder nicht erwünscht ist.

Wandert Pflaster mit der Zeit?

Ohne stabile Randeinfassung ja — die Steine schieben sich unter Last seitlich auseinander, und die Fläche verliert die Form. Mit fester Einfassung und gut verdichtetem Bett bleibt das Pflaster an Ort und Stelle. Deshalb ist die Einfassung so wichtig.

Wie eben wird die Fläche?

Bei fachgerechter Ausführung eben mit dem geplanten Gefälle, ohne Kippelstellen und Pfützen. Der Schlüssel ist der sorgfältig abgezogene Unterbau und das gleichmäßige Bettungsbett. Am Ende wird die Fläche abgerüttelt, damit sich alles setzt und schließt.

Muss der Aushub entsorgt werden?

Ja, der ausgehobene Boden und alter Belag werden fachgerecht abtransportiert und entsorgt. Das ist ein Kostenpunkt, der ins Angebot gehört. Bei belastetem Aushub gelten besondere Entsorgungswege — das klären wir, falls es auftritt.

Bekomme ich eine Gewährleistung auf die Pflasterung?

Ja, die gesetzliche Gewährleistung von 3 Jahren nach § 933 ABGB auf die Ausführung. Weil wir frostsicher und mit fester Einfassung bauen, sind die typischen Schäden wie Setzung, Frosthebung oder auswanderndes Pflaster gar nicht erst zu erwarten.

Kann ich Pflasterung mit einer Gartenmauer kombinieren?

Ja, und das ist sinnvoll. Pflaster, Mauer und Entwässerung liegen oft im selben Aushub und müssen höhenmäßig zusammenpassen. Gemeinsam geplant, wird die Außenanlage ein Guss und Sie haben einen Vertragspartner statt mehrerer Firmen.

Was ist die häufigste teure Überraschung beim Pflastern?

Der Untergrund. Kommt beim Aushub weicher, aufgeschütteter Boden, Bauschutt oder Fels zum Vorschein, ändert das den Unterbau und die Kalkulation. Weil wir mit Festpreis nach Aufmaß arbeiten, prüfen wir das vorab und klären Zusätzliches, bevor es beauftragt wird.

Was kostet Pflasterung pro Quadratmeter?
Gehweg und Terrasse 85 bis 150 €/m², Pkw-Einfahrt 110 bis 190 €/m², Lkw-befahrbare Zufahrt 150 bis 260 €/m². Eine 65-m²-Einfahrt mit Rinne und Sickerschacht liegt bei rund 16.600 € netto, also 255 €/m² inklusive aller Nebenleistungen.
Warum sind manche Angebote halb so teuer?
Weil der Unterbau fehlt. Bei einer befahrbaren Fläche liegen 30 bis 40 cm Aufbau unter dem Stein — Frostschutz, Tragschicht, Bettung, jeweils lagenweise verdichtet. Wer 70 €/m² anbietet, kann diesen Aufbau nicht enthalten haben. Nach zwei Wintern sieht man das an Spurrillen.
Wie dick muss der Aufbau sein?
Gehweg 15 bis 20 cm, Pkw-Einfahrt 30 bis 40 cm, Lkw-Zufahrt 45 bis 60 cm. Der Aufbau wird in Lagen von maximal 20 cm eingebaut und jede Lage verdichtet — wer alles auf einmal einbringt, bekommt Setzungen.
Welches Gefälle braucht die Fläche?
Mindestens 2 %, vom Gebäude weg. Fehlt das Gefälle, steht Wasser auf der Fläche, dringt in die Fugen und drückt bei Frost die Steine hoch. Bei beengten Verhältnissen kommt stattdessen eine Rinne dazu.
Wohin läuft das Wasser?
In eine Entwässerungsrinne mit Anschluss an Kanal oder Sickerschacht, 120 bis 320 € je Laufmeter für die Rinne, 900 bis 2.800 € für den Sickerschacht. Die Einleitung in den Kanal ist genehmigungspflichtig und nicht überall zulässig — das klären wir vorher.
Was sind versickerungsfähige Beläge?
Rasenfugen-, Sickerpflaster oder Drainbeton lassen Wasser durch und entlasten den Kanal. In Wien wird das bei Neuflächen zunehmend verlangt oder gefördert. Voraussetzung ist ein durchlässiger Unterbau — auf verdichtetem Lehm bringt der beste Sickerstein nichts.
Brauche ich Randsteine?
Ja, bei jeder befahrenen Fläche. Ohne Randeinfassung mit Betonbett und Rückenstütze wandert die Fläche seitlich aus — der häufigste Schaden an Einfahrten. 38 bis 95 € je Laufmeter, und keine Sparposition.
Betonstein oder Naturstein?
Betonstein ist maßhaltig, günstiger zu verlegen und in vielen Formaten verfügbar, 38 bis 75 €/m² Verlegung. Naturstein braucht mehr Zuschnitt und Sortierung, 65 bis 140 €/m², hält dafür sehr lange und passt zu Altbauten. Granit ist in Wien der Klassiker.
Was kostet das Material?
Betonstein 25 bis 70 €/m², Großformatplatten 45 bis 130 €/m², Granit 70 bis 180 €/m², gebrauchtes Altpflaster je nach Verfügbarkeit. Das Material kommt zu den genannten Verlegepreisen dazu, wenn es nicht ausdrücklich als enthalten ausgewiesen ist.
Kann ich altes Pflaster wiederverwenden?
Bei Naturstein meist ja — aufnehmen, reinigen, sortieren und neu verlegen kostet 55 bis 110 €/m². Alte Wiener Granitwürfel sind langlebig und passen zum Bestand. Bei Betonstein lohnt es sich selten, weil er an den Kanten leidet.
Was ist der Unterschied zwischen gebundener und ungebundener Bauweise?
Ungebunden heißt Splittbett und Sandfuge — wasserdurchlässig, reparierbar, der Standard. Gebunden heißt Drainmörtelbett und Fugenverguss — nötig bei starkem Gefälle, hoher Belastung oder auf Abdichtungen, aber teurer und schwerer zu reparieren.
Muss ich die Fugen nachsanden?
Ja, im ersten Jahr ein- bis zweimal. Die Fuge trägt mit und verteilt die Last auf die Nachbarsteine. Leergespülte Fugen führen zu Kantenabplatzungen und lockeren Steinen — Nachsanden ist die billigste Wartung, die es gibt.
Was wächst in den Fugen und was hilft?
Moos und Unkraut siedeln sich in jeder offenen Fuge an. Fugenverguss verhindert das, macht die Fläche aber dicht und schwerer reparierbar. Regelmäßiges Kehren und ein Fugensand mit hemmender Wirkung sind der praktikable Mittelweg.
Kann über einer Tiefgarage gepflastert werden?
Ja, aber mit eigenem Aufbau: Abdichtung, Schutzschicht, Drainage und ein Aufbau nach statischer Vorgabe, 220 bis 420 €/m². Entscheidend ist das zulässige Gewicht — das gibt die Statik vor, nicht der Wunsch nach dickem Aufbau.
Wie tief muss frostfrei gegründet werden?
In Wien rechnet man mit mindestens 80 cm für Fundamente von Randsteinen, Mauern und Stufen. Flacher gegründete Bauteile werden vom Frost angehoben und kommen im Frühjahr nicht wieder in ihre Lage zurück.
Was ist mit den Schachtdeckeln?
Kanaldeckel, Schieberkappen und Einläufe werden auf die neue Höhe gesetzt, 180 bis 520 € je Stück. Wird das vergessen, steht der Deckel über oder liegt tief — beides ist eine Stolperstelle und bei Einfahrten eine Beschädigungsquelle.
Pflasterung: Brauche ich eine Bewilligung?
Auf Privatgrund in der Regel nicht. Sobald Arbeiten über öffentlichen Grund laufen oder eine Zufahrt verändert wird, kommen Bewilligungen der MA 28 oder MA 46 ins Spiel, dazu die Parkspurbewilligung für die Baustelle, 250 bis 900 €.
Wie lange dauert eine Einfahrt?
Bei 65 m² rechnen Sie mit 5 bis 10 Arbeitstagen: Bestand raus, Aushub, Aufbau lagenweise, Randsteine, Verlegung, Abrütteln, Fugen. Die Fläche ist danach sofort begehbar und nach ein bis zwei Tagen befahrbar.
Kann im Winter gepflastert werden?
Bei frostfreiem Boden ja. Nicht gearbeitet wird auf gefrorenem Untergrund und bei Frost während des Einbaus — der Aufbau lässt sich dann nicht richtig verdichten und sackt im Frühjahr. Gebundene Bauweisen brauchen ohnehin Temperaturen über 5 °C.
Wie lange hält eine gepflasterte Fläche?
Bei richtigem Aufbau 25 bis 40 Jahre, Naturstein deutlich länger. Was vorzeitig versagt, versagt am Unterbau, an fehlender Randeinfassung oder an der Entwässerung — fast nie am Stein selbst.
Kann man einzelne Steine austauschen?
Bei ungebundener Bauweise ja, das ist einer ihrer Vorteile: Stein herausnehmen, Bettung richten, wieder einsetzen. Bei gebundener Bauweise mit Fugenverguss ist das deutlich aufwendiger und meist nur flächig sinnvoll.
Pflasterung: Machen Sie auch kleine Flächen?
Ab etwa 25 m² ist es wirtschaftlich sinnvoll. Darunter tragen Anfahrt, Geräteeinsatz und Materialanlieferung den Preis überproportional — das sagen wir offen, statt ein teures Angebot zu schreiben.

Verwandte Leistungen

◆ Partnerfirma · Bling Premium Reinigung

Gepflastert? Die Erstreinigung gehört dazu.

Nach dem Verlegen bleiben Fugensand und Mörtelschleier auf der Fläche. Bling Premium Reinigung übernimmt die Erstreinigung und auf Wunsch die laufende Pflege der Außenflächen. Mehr unter bling-bling.at.

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Hinweis: Skyline Bau ist die Markenbezeichnung des Bau- und Sanierungsbereichs der Bling Bling GmbH und keine eigenständige Rechtsperson. Vertragspartner ist ausschließlich die Bling Bling GmbH. Die Bling Bling GmbH ist eingeschränkter Baugewerbetreibender nach § 99 GewO und kein konzessionierter Baumeister. Nach § 99 Abs. 5 GewO ist die Bezeichnung „Baumeister“ konzessionierten Betrieben nach § 94 Z 5 GewO vorbehalten. Reglementierte Gewerke — Baumeister-Leistungen, Statik, Gas- und Sanitärtechnik, Elektrotechnik — werden ausschließlich durch befugte, konzessionierte Partnerbetriebe ausgeführt.